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Graf Ludo 2017
 

Gabis Rückblick auf die Preisverleihung

Die 22. Messe "modell-hobby-spiel" in Leipzig wartete erneut mit Trends aller Art auf. Fast alles, was im Freizeitbereich gerade "in" ist, wird hier gezeigt.



Die Messe

Bastler und Modellbauer kamen wie immer voll auf ihre Kosten. Dabei gab es für jeden etwas für die eigene Freizeit zu entdecken. Technik-Freunde konnten sich mit Laser-Gravuren, Robotik, CNC-Fräsen und 3D-Druck beschäftigen. Quadrocopter verfolgten einander in aufregenden Parcours, gekoppelt an Videobrillen, die die FPV (First Person View) – Bilder zur Leinwand -  übertrugen. Truck-Fans konnten sich etwa 100 aufwendig gestaltete Trucks, Laster, Schlepper etc. als Modelle betrachten. Kleine und große Modellbahner konnten sich selbst im Gestalten kleiner Dioramen versuchen. Kurz und gut, es gab erneut viel zu sehen. Insgesamt lässt diese Messe in Leipzig viel Raum fürs freie Gestalten. Die Herstellung eigener Designer-Puppen (Reborning, wie es heutzutage liebevoll heißt) war ebenso möglich, wie sich aktuellen Näh-Trends und deren Materialien zuzuwenden.



Unser Fokus: Brettspiele, was sonst?

Doch seien wir ehrlich - Spieler wollen spielen, und so war für mich lediglich Halle 4 von echtem Interesse. Hier hatten die Spieleverlage ihre Stände aufgeschlagen. Ravensburger, Zoch, HCM-Kinzel, Pegasus, Hans im Glück, Smart-Games, Corax-Games, um nur einige zu nennen, zeigten ihre Spiele. Dabei präsentierten sich bereits einige der Neuheiten des Herbstes, die wir dann auf der SPIEL 2017 in Essen mit vielen weiteren Neuheiten wiedersehen und ausprobieren dürfen.


SPIELKULTistin Sarah-Ann (rechts) in der Messehalle


Preisverleihung Graf Ludo


Das eigentliche Highlight der Messe jedoch war für mich erneut die Preisverleihung des "Graf Ludo", des Grafiker-Preises für die Illustratoren der Brettspiele. Die fast schon im Verborgenen stattfindende Veranstaltung zog nur wenige öffentliche Blicke auf sich. Lediglich Fachleute durften der kleinen, in gediegenem Rahmen vollzogenen Veranstaltung beiwohnen.



Der seit 2009 initiierte Preis richtet sich an diejenigen, die mit viel Liebe fürs Detail die Spiele zu echten Kunstwerken werden lassen. Die Jury machte es sich auch in diesem Jahr nicht leicht und nominierte 2017 insgesamt sechs Spiele in den Kategorien "Schönste Familienspielgrafik" und "Schönste Kinderspielgrafik".


Gabi war für SPIELKULT.de bei der Preisverliehung vor Ort

Schönste Familienspielgrafik
 
Die Nominierten 2017 waren:


Hit Z Road, erschienen bei den Space Cowboys (im Vertrieb von Asmodee), überzeugte mit einem Retro-Lock aus den 50er Jahren. Ganze sieben Illustratoren waren am Geamtwerk beteiligt: P. Quidault, Cari, C. Miguel, E. Denis, JB Casasola, C. Nouvel und Olly.



Kanagawa (> Testbericht), erschienen bei iello (im Vertrieb von Hutter Trade), überraschte mit seinem der japanischen Malerei entsprungenen Design, das zudem auch die eigentliche Spielgeschichte umfasst. Jade Mosch gelang es, echtes fernöstliches Feeling zu generieren.



Mein Traumhaus (> Testbericht, Pegasus Spiele) zielte mitten hinein in die Träume vieler Spieler. Wie soll denn mein Haus aussehen? Viele Spielzimmer oder besser ein großes Bad? Jede Karte spiegelt andere Wohnwünsche wieder. Bartlomiej Kordowski schafft es mit hellen und leuchtenden Farben und reichlich Detailtreue den eigenen Wohnraumwünschen zu begegnen.



Schönste Kinderspielgrafik

Die Nominierten 2017 waren:

Der mysteriöse Wald (> Testbericht, iello, im Vertrieb von Hutter Trade) ist eine gespielte Comic–Geschichte, die ihre Erweiterung in einer angelehnten Comic-Seite des Grafikers findet. Daniel Lieske erzählt künstlerisch die Geschichte des kleinen Jonas, der, von den Kindern kooperativ unterstützt, auszieht, gegen die Königin Draconia zu kämpfen.



Ice Cool (> Testbericht), das Kinderspiel des Jahres 2017, erschienen bei Amigo, wartet mit einer "eiskalten" Grafik auf, die sich tatsächlich in allen Schachtelböden wiederfindet. Ganze fünf Zimmer finden sich, liebevoll von Reinis Petersons designt, im Schachtelinneren. Wie Pinguine wohnen, kann man sich bei Icecool anschauen - und die Zimmer mittels schnipsen erkunden.



Sleeping Queens (> Testbericht), erschienen bei GameFactory (Carletto), kommt als schlichtes Kartenspiel daher, das dank seiner märchenhaften Themas Kinder und ihre Familien stark anspricht. Wer will nicht einmal seine Prinzessin wachküssen - und selbst seinen Prinzen finden? Jimmy Pickering schafft es, jeder einzelnen Bildkarte eine ganz eigene grafische Geschichte zu geben. Die Kinder mögen's, ganz klar.



Die Sieger


Und wer konnte sich nun über die beiden in Glas gelaserten "Graf Ludo"-Trophäen freuen?



Kanagawa (Illustrator Jade Mosch) wurde als beste Familienspielgrafik (Beispiel unten) ausgezeichnet.



Und wer siegte bei den Kinderspielen?



Sleeping Queens
(Illustrator Jimmy Pickering) setzte sich als beste Kinderspielgrafik (Beispiel unten) in der Gunst der Jury durch.



Und doch hatte jedes der nominierten Spiele seine eigenen Reize. Und so gratuliere ich an dieser Stelle nicht nur den Gewinnern, sondern allen Nominierten, allen Beteiligten und allen Illustratoren. Schöne Spiele laden immer zum Spielen ein. Vielen Dank also an alle, die das Spielen auch zu einem optischen Erlebnis machen! [go]
 
 
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