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Graf Ludo 2016
 

Gabis Rückblick auf die Preisverleihung

Was hat ein Graf mit einer Fachmesse für Hobbys und Spiele aller Art zu tun?  Meine Antwort: Mehr als man denkt, aber in einem ganz anderen Sinne.


Messe Leipzig

Messe "modell-hobby-spiel"

Doch zunächst einmal die "modell-hobby-spiel" in Leipzig. Die seit 1996 regelmäßig stattfindende Messe für Hobby, Spielmaterialien und Brettspiele aller Art lädt nun schon das 21. Mal um die 100.000 Menschen zum Besuch ein. Die etwa 90.000 m² große Ausstellungsfläche bot vom 30.09. bis zum 03.10.2016 Platz für etwa 650 Aussteller aus 12 Ländern.

Zu sehen waren die unterschiedlichsten Stände aus vielen Hobby-Bereichen, nicht nur aus dem Bereich der Brettspiele. Der Modellbau war mit seinen Bereichen Eisenbahn, Auto, Flugzeug, Schiff, Dampflok, Plastik und Karton reich vertreten. Vom reinen Modellbau bis zum 3-D-Druck konnte man sich vom neusten Stand überzeugen lassen. Und auch das kreative Gestalten, samt Handarbeit und Philatelie schafft so manche Anreize zum Basteln und Werkeln. Wobei viele Angebote bereits in den Hallen ausprobiert werden konnten.  Übrigens ist dies einer der Gründe,  aus denen viele Erstbesucher zum Wiederholungsbesucher werden.

Preisverleihung "Graf Ludo"

Gabi von SPIELKULT.de aber war, ganz klar, dann doch wegen der Brettspiele vor Ort, genauer gesagt: wegen des Grafen... noch genauer: Wegen "Graf Ludo".

Mit dem "Graf Ludo" wurde eine Auszeichnung geschaffen, die sich im Besonderen der Grafik von Kinder-und Familienspielen zuwendet. Um es einfach auszudrücken: Prämiert wird das optisch schönste Spiel des Jahrgangs.  Widmet man sich ein wenig dem Thema Grafik, wird schnell die Bedeutung klar: "Das Auge isst (spielt)mit... ein schönes Spiel spricht schneller an."  Das dies tatsächlich so ist, erleben viele Händler tagtäglich im Verkauf. Allzu oft schaut der Kunde ganz in Werbungsmanier durch die Regale und zieht zielgerichtet die Spiele heraus, die optisch gefallen. Doch was gefällt tatsächlich und warum? Geschmack ist das unbestrittene Vorrecht des Einzelnen.  Das ist klar. Über Geschmack kann / sollte man nicht streiten. Auch das ist eine Tatsache, wenn auch eine, die oft für Streitpunkte sorgt.  Stellt sich nun also die Frage: Was beeinflusst unseren Geschmack? Und was gilt nun als das Spiel, dessen Grafik  am meisten auffällt?

Die Begründungen der fachkundigen Jury  lassen vermuten, dass gesucht wird,  was auffällt:  Originalität, Witz, virtuelle Spielerfahrungen, Dreidimensionalität, Themenbezogenheit.

Insgesamt sechs Spiele wurden in die Finalrunde mitgenommen. Jeder mag an dieser Stelle selbst entscheiden, bei welchem Spiel das eigene Auge besonders reagiert.

Die Nominierten:

Schönste Familienspielgrafik 2016:

Die blutige Herberge (Pearl Games):

Die Wände haben Ohren (Metamorphosen):

Mysterium (Libellud / Asmodee):

Schönste Kinderspielgrafik 2016:

Bauboom (Amigo):

Insektenhotel (Logis):

Spookies  (HABA):

Die Preisträger:

Als das schönste Kinderspiel 2016 wurde das Spiel "Spookies" prämiert, dessen Grafiker Michael Menzel sich zuletzt 2013 mit seiner grafischen Gestaltung der "Legenden von Andor" ins Licht der Öffentlichkeit beim "Graf Ludo" rückte.

Als schönstes Familienspiel 2016 gilt in diesem Jahr nun das Spiel "Mysterium", dessen Grafiker Igor Burlakow und Xavier Collette (Graf Ludo 2015 für "Abyss") ein wahres "Glanzstück" vollbrachten.

Während einer kleinen, aber gediegenen Feier wurden die Preise an die Sieger übergeben.  Das festliche Ambiente bot dazu einen passenden Rahmen, der, soweit ich beobachten konnte, gut gefiel.  Einige der Gespräche liefen letztlich auf die Bedeutung eines "Graf Ludo" hinaus. Ein gutes Spiel sollte auch eine ansprechende Grafik haben. Und eine sehr gute Grafik sollte ganz klar auch prämiert werden. Der "Graf Ludo" ist damit eine wichtige Auszeichnung, die das Augenmerk der Spieler auch über die grafische Ebene auf ein Spiel zu lenken vermag.  

Gabi Orymek von SPIELKULT.de, hier mit Matthias Nagy (Frosted Games)

Nachgedanken

An dieser Stelle erlaube ich mir allerdings eine persönliche Anmerkung: Jeder Autor und jeder Grafiker und die viele anderen, die letztlich an der Veröffentlichung eines Spieles arbeiten, investiert oft viel Zeit und viele Versuche ins "eigene Baby". All diesen Leuten sei an dieser Stelle ein Dank ausgesprochen, denn nur durch sie ist unsere heutige Spieleszene so bunt und so vielfältig wie nie.  Und sie wächst, trotz des immer mehr zunehmenden Medienkonsums.  Lasst uns also alle daran arbeiten, dem Kulturgut Spiel wieder die ursprüngliche Bedeutung zu geben: als Spiel ein fester Teil unserer Lebenswelt  zu werden - und der unserer Kinder. [go]

 
 
 
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