Genre: Karten
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Abacusspiele
..i.. Autor: Martin Schacht Spieleranzahl: 2 bis 3 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Gold!
Nichts als
Gold! Die Spieler sammeln
farbige Karten-Dreiersets. Doch der Goldesel bringt in diesem
Spiel nicht wirklich Glück - im Gegenteil, er kostet Punkte!
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine Eselkarte unterschiedliche
Farbe, die er aufgedeckt vor sich legt. Alle anderen
Karten werden gut gemischt und als verdeckter Stapel
neben die Mitte gelegt. Es werden zwei Karten gezogen
und in die Schachtel zurückgelegt (nicht anschauen!).
Nun werden die obersten fünf Karten gezogen und als
Angebot offen in einer Reihe in die Tischmitte gelegt.
In der offenen Auslage
befinden sich immer 5 Karten.
Der aktive
Spieler hat nun zwei Möglichkeiten für seinen Zug. Er
kann:
- Eine Karte aus dem Angebot nehmen. Dazu wählt er einer
der Karte mit dem niedrigsten Wert aus (Eselkarten
gelten generell als niedrigste Karte).
- Eine Karte
tauschen. Dazu darf er entweder eine eigene Eselkarte
oder eine eigene Goldkarte verwenden. Legt der Spieler
eine eigene Eselkarte in das Angebot, darf er sich eine
beliebige Goldkarte nehmen. Legt er eine Goldkarte ins
Angebot, darf er sich nur eine andere Goldkarte nehmen,
die zudem noch einen niedrigeren Wert besitzen muss, als
die eben ins Angebot gelegte Karte.
Die
erworbene Karte legt der Spieler nun so vor sich ab,
dass alle anderen seine Auslage gut betrachten können.
Es werden im Spiel farbige Reihen gebildet. Ein Spieler
darf immer nur eine Reihe je Farbe bilden. Die Karten
einer gleichen Farbe werden untereinander angelegt.
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Besitzt ein
Spieler nun ein farbiges Set von drei Karten einer
Farbe, muss er dieses werten. Das heißt, er legt die
drei Karten auf seinen verdeckten Wertungsstapel. Von
diesem Stapel darf kein Spieler etwas nehmen. Die Punkte
werden allerdings erst am Spielende gezählt!
Nachdem der
Spieler sein Set abgelegt hat, darf er sich nun, wenn
möglich, einen Bonus nehmen. Der Bonus ist eine Karte,
die er sich aus der Auslage eines beliebigen Mitspielers
nehmen darf. Er legt sie vor sich ab.
Irgendwann
passiert es, dass das Angebot leer ist. Der folgende
Spieler darf nun das Angebot vom verdeckten Stapel auf
wieder fünf Karten auffüllen und seinen Zug ausführen.
Die letzte Runde wird eingeläutet, wenn die letzten fünf
Karten vom verdeckten Stapel ins Angebot gelegt werden.
Die
Goldkarten bringen Pluspunkte.
Die Eselskarten bringen Minuspunkte.
Wurde die
letzte Karte aus dem Angebot entnommen, setzt die
Farbwertung ein. Dazu vergleichen alle Spieler ihre noch
vor sich liegenden Karten und rechnen die Summen ihrer
einzelnen Farben aus. Beim Vergleich darf der Spieler,
dessen Summe z.B. in der Farbe Rot die höchste ist,
seine eigene höchste rote Karte auf seinen
Wertungsstapel legen. So werden alle Farben
abgearbeitet.
Es kommt zur
Schlusswertung. Jetzt nimmt jeder Spieler seinen
Wertungsstapel und rechnet alle dort befindlichen Punkte
zusammen inklusive des Abzuges der Esel-Minus-Punkte. Es
gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei einem
Gleichstand wird zudem die Anzahl der Karten im Stapel
gewertet. Wer also dann die meisten Karten bei einem
Gleichstand besitzt, gewinnt.
[go]
Vielen Dank an Abacusspiele für ein Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
schnelles Spiel
ideal für zwischendurch
ENDE
MINUS:
MINUS:
insgesamt fast zu simpel
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi: "Gold" ist
ein schnelles Kartenspiel für zwischendurch.
Das
trifft es wohl am ehesten - für zwischendurch.
Für kurze Wartezeiten, auf Reisen, für eine
Spielenachmittag als Absacker. Ja, dazu ist
"Gold!" gut geeignet und macht Spaß. Kann ein
Kind mit Zahlen umgehen, kann es das Spiel auch
unter acht Jahren spielen, denn ist sehr
einfach.
Sicher sind bereits taktische Winkelzüge nötig,
aber diese halten sich in Grenzen und beziehen
sich eher auf die Entscheidungen, welche Karte
aus der Auslage möglichst gewinnbringend zu
nehmen ist. Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Nehmen, Anlegen und Ablegen bleiben die
hauptsächlichen Aktionen des Spieles.
Die störenden Minuspunkte werden oft einfach in
Kauf genommen, kann ich doch durch ein
vollständiges Set einem anderen Spieler eine
gute Karte stehlen. Allerdings kommt es durch
die sehr leichte und damit häufige Bildung von
Dreiersets auch entsprechend zu ebenso häufigem
"Nehmen und stehlen" der Gegner. Ein nicht zu
verachtender Stänkerfaktor, der nicht nur Freude
bereitet.
Das Spieldesign ist solide. Die Zahlenkarten
sind nichts besonderes, einzig der freche Esel
mit dem Goldzahn stülpt dem Spiel noch ein Thema
über, wobei man in dieser Hinsicht inhaltlich
eigentlich schon mehr erwartet, wenn man nur die
Verpackung sieht.
"Gold!" ist nett, aber nichts Außergewöhnliches.
Es eignet sich vor allem für Familien oder
Wenigspieler, die einfach nur mal schnell ein
simples Spiel spielen wollen.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
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