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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autoren: Hans-Peter Schliemann, Bernhard Weber
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Glupschgeister
 
Schau durch die Linse!
In der Tiefsee gibt es sonderbare Geister. Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Und dann kommen auch noch Wellen und Wasserblasen dazu und erschweren das Sichtfeld. Also, cool bleiben - und genau hinschauen!
 
     

Zunächst sollte der Spielplan von einem Erwachsenen eingerichtet werden. Dazu werden u.a. alle Glupschgeister auf die große Scheibe gelegt, die dann mit dem Spielplan abgedeckt wird. Die Seedeckel (Wassertropfen) verschließen dann die offenen Löcher, sodass die Glupschgeister nur durch die Wassertropfen sichtbar sind. Jeder Spieler nimmt sich einen farbigen Seestern (oder bei zwei Spielern zwei). Sie werden zur Markieren benötigt. An den Ecken des Spielplans befinden sich die Glupschverstecke. Schafft es ein Spieler, sein Versteck mit neun Geistern zu füllen, endet das Spiel.

Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Wer dran ist, nimmt sich den Würfel und dreht den Krakengeist in der Mitte um so viele Glupschgeister weiter, wie der Würfel anzeigt. Nun suchen alle Spieler gleichzeitig nach dem gesuchten Geist, der im Krakenfeld sichtbar wurde. Es gibt sechs verschiedene Glupschies, die gefunden werden können, ohne dabei die Tropfen (Seedeckel) anzuheben. Hat ein Spieler den erfolgversprechendsten Seedeckel gefunden, markiert er ihn mit dem eigenen Seestern. Haben alle Spieler einen Deckel markiert, wird aufgedeckt. Jeder Spieler schaut der Reihe nach unter seinen Deckel und nimmt sich die Glupschies heraus, die dem angezeigten Glupschgeist entsprechen. Die gefangenen Glupschies werden im eigenen Versteck gesammelt. Dabei können auch noch etwas versteckte Geister verschoben werden. Hat jeder Spieler kontrolliert, wird der Würfel an den nächsten Spieler weitergegeben.

Es gewinnt der Spieler, der als erster sein Versteck mit neun Glupschies gefüllt hat.

Als Variante kann mit dem gemeinen Krakengeist gespielt werden. Zeigt er sich in einem Loch, blockiert er es. Hier kann nun nicht gefischt werden. Sollte er beim Fischen gefunden werden, müssen alle eben gefangenen Glupschies ins Loch zurück. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Idee
tolles Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kann bei ungleichen Fähigkeiten
   für Frust sorgen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Lichtbrechung ist ein witziges Phänomen, wenn man beispielsweise Strohhalme in Trinkgläser steckt. Wenn man allerdings dann unter einem Wassertropfen Bilder erkennen soll, erschwert die Linsenwirkung das Sehen erheblich. Das ist für sehr kleine Kinder zunächst erst einmal gar nicht so einfach. Hier sollten unbedingt im Vorfeld mit den Kindern gemeinsam die einzelnen Glupschies zusammen mit ihren Eigenheiten betrachtet und die Wirkung der Seedeckel untersucht werden.

Der in Spielen kaum verwendete optische Mechanismus beinhaltet den eigentlichen Reiz des Spieles. Unter den liegenden Linsen kann man Dinge entdecken, nämlich neckische Glupschgeister in Fischform, wie zum Beispiel den Aal mit Namen Al. Dass das Spiel dabei viel Spaß machen kann, zeigte sich schnell in den Spielgruppen. Auch wenn im Eifer des Gefechtes die Köpfe über dem Spielplan fast schon zusammenstoßen. Jeder versucht die beste Sicht auf die durchscheinenden Löcher zu finden. Hier kommt durchaus etwas Glück ins Spiel. Wer die Löcher mit den richtigen Glupschgeistern vor sich sieht, ist doch etwas im Vorteil.

Der Ablauf bleibt dabei sehr einfach. Zunächst wird gewürfelt. Dann wird die Grundscheibe mit den Glupschies gedreht. Dabei verändert sich deren Sichtbarkeit unter den Seedeckeln. Nach dem Drehen wird gleichzeitig gesucht. Pausen entstehen eigentlich nur, wenn der Reihe nach die Ausbeute gesichtet wird. Suchen und finden - das macht Kindern Spaß und gibt dem vorliegenden Spiel einen gelungenen Spielreiz. Das Material funktioniert ebenfalls prima, auch wenn das Drehen für Kinderhände durchaus schwer geht. Die kleinen Seedeckel funktionieren gut. Nur auf die Lagerung muss etwas geachtet werden; unachtsames Behandeln verursacht leicht Kratzer, die die Sichtfähigkeit einschränken.

Auch an ein wenig Stänkerei ist gedacht. Kann man doch beim Aufdecken ein wenig im winzigkleinen Loch wühlen und so hoffen, die anderen Funde der Mitspieler ein wenig zu verschieben. Der Spielablauf lässt sich dabei noch ein wenig erschweren. Die Kindergruppen mochten es gerne, wobei die Erwachsenen in der Runde eigentlich nur am Anfang einen kleinen Spielvorteil hatten. Das macht das Spiel zu einem guten Spiel für Kindern mit ihren Eltern im Alter ab 5 Jahren.

Fazit: "Glupschgeister" ist ein einfaches Suchspiel für Kinder, das sich durch seine gelungene Optik und  vor allem durch seinen innovativen Spielmechanismus von der Masse abhebt.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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