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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2013 (Original: 2001 als "Kupferkessel Co.")
Verlag: franjos  ..i..
Autor: Günter Burkhardt
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Glastonbury
 
Magische Tränke auch ohne Kupferkessel
In der Stadt Glastonbury befindet sich die High Street. Hier gibt es alles, was ein Zaubertrankmacher so begehrt. Doch wer braut die besten Zaubertränke?  
 

     

So funktioniert's:
Zu Beginn
entscheiden sich die Spieler, ob sie das reine Grundspiel verwenden wollen, oder das erweiterte Spiel mit den Rezeptkarten. Im Grundspiel erhalten die Spieler eine farbige Kesselkarte und die zugehörige farbige Figur. Dann werden alle 72 Zutaten, die „Immuto“-Karte und die Zauberkarten zusammengemischt. Von diesem Stapel wird ein Feld mit 6x6 Karten ausgelegt, wobei die Ecken erst noch frei bleiben. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Hier werden als nächstes die vier Eck-Karten eingelegt. Die Figuren werden an je eine Ecke gestellt. Das Spiel beginnt.

Im Spiel geht es darum, Zutaten aus den Reihen zu sammeln, indem um das Feld herum gelaufen wird. Bleibt die Figur neben einer Reihe (senkrecht oder waagrecht) stehen, darf sich der Spieler eine beliebige Karte aus dieser Reihe nehmen. Die nun leere Stelle wird vom Nachziehstapel aufgefüllt. Der nächste Spieler ist dran. Die Zugweite der Figuren ist abhängig vom eigenen Zauberkessel. Die erste Schrittweite beträgt generell zwei, so wie es auf der Zauberkesselkarte geschrieben ist. Danach gilt der Zahlenwert (1-4) der ganz oben im Kessel liegenden Zutat.

Jeder Spieler folgt immer demselben Schema…laufen…Karte nehmen…Karte auffüllen. Jede Karte, die genommen wird, kommt in, oder besser auf den Zauberkessel. Darunter liegende Karten können nicht mehr betrachtet werden, es sei denn durch Zauberkarten. Die Zauberkarten bieten spezielle Vergünstigungen. Hat der Spieler aus der Reihe eine Zauberkarte genommen, wird diese sofort oder später eingesetzt. Es gibt IMMUTO-Karten, die als Joker eingesetzt werden und in der Wertung als beliebige Zutat verwendet werden können. ACCIO-Zauber bieten die Möglichkeit, eine Karte aus einer beliebigen Reihe zu nehmen. DECLINATIO-Karten geben dreimal die Möglichkeit eine an einer Ecke stehen gebliebene Figur nochmals um die eben gesetzte Zahl zu bewegen. VANESCO-Zauber lassen die jeweils oberste Karte aus den anderen Zauberkesseln verschwinden. Sie werden aus dem Spiel entfernt. PERLUCEO-Karten geben die einmalige Möglichkeit, seinen Zauberkessel durchzusehen.

Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel alle und das Feld soweit geleert ist, bis eine Reihe komplett frei von Karten ist. Dann folgt die Wertung. Die Wertung bezieht sich auf alle Zutaten und Immuto-Karten im eigenen Kessel. Dazu gibt es noch eine kleine Wertungskarte zur Erleichterung. Bei der Wertung wird auf dreierlei geachtet. Erstens auf das Motiv der Zutat, dann auf die Zahl der Karte und auf die Farbe der Zahl. Einzelne Motive werden als Minuspunkte gewertet, je nach Zahl der Karte. Zwei gleiche Motive gelten als 0 Punkte. Für drei gleiche Motive erhält der Spieler die Summe der Karten als Siegpunkte. Vier gleiche Motive bringen ebenfalls die Kartensumme zuzüglich eines Bonus von 5 Punkten. Bei Sammeln der Karten sollte man auch darauf achten, Zahlen eigener Farbe zu sammeln. Denn alle Kartenpunkte eigener Farbe werden verdoppelt - allerdings auch die Minuspunkte. Nur der Bonus bleibt immer gleich.

Zusätzlich zum Grundspiel gibt es noch eine Variante für zwei Spieler und Varianten mit Rezeptkarten. Bei letzteren zieht jeder Spieler noch verdeckt eine Rezeptkarte je Art. Sie bilden Auftragskarten, die es abzuarbeiten gilt. Die Aufgaben können an Mehrheiten oder Minderheiten bestimmter Zutaten gebunden sein. Bei Erfüllung gibt es dann zusätzliche Punkte je erfüllter Karte. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gelungene Neuauflage mit
   neuen Elementen
optisch ansprechend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
für erfahrene Spieler (fast) zu leicht
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Wir schreiben das Jahr 2001. Bei dem Verlag Goldsieber erscheint ein kleines Zwei-Personenspiel namens "Kupferkessel Co.", das für Aufsehen sorgt. Damals gab es weniger Zutaten, weniger Zauber und die Ecken mussten noch mit der Schere rund geschnitten werden... Jetzt lässt man die Ecken einfach so. Der Ablauf bestand allerdings auch damals schon aus dem Laufen um das Kartenfeld und dem Sammeln der Zaubertrankzutaten. Der Kessel hält zudem einiges an Memoanforderung bereit und die abschließende Wertung zwingt zum taktischen Vorausplanen der Züge. Welche Reihe muss ich erreichen, um eine spezielle Karte zu erhalten? Welche Zahl der Reihe bringt mich dorthin? Was ist mir wichtiger…Zahl oder Motiv? Welche Motive habe ich und wie viele davon?

In unseren Testgruppen war der alte "Kupferkessel" unbekannt. Die franjos-Neuauflage "Glastenbury" fiel also auf fruchtbaren Boden. Zuerst bemerkten wir die mit Sicherheit gewollte Nähe zur Harry-Potter-Geschichte. Glastonbury, die magische Stadt mit der speziellen Gasse, in der Zaubertrankzutaten erworben werden können, erinnert an London und seine Winkelgasse. Die lateinischen Zaubersprüche kommen einem ebenso bekannt vor, wenn ich z.B. an den ACCIO-Zauber denke, mit dem Harry seinen Besen herbeizaubert.

Und was hat sich nun geändert? Der Grundablauf ist zunächst einmal gleich geblieben. Die taktischen Möglichkeiten haben sich verstärkt. Mehr Zutaten, mehr Zauber, mehr Spieler und mehr Aufträge. Spielt man mit dem Material die Grundversion mit weniger Zauberkarten, erhält man das ursprüngliche Spielgefühl. Die Gruppen sind sich einig: Was auch immer 2001die Jury zur Nominierung zum "Spiel des Jahres" veranlasst hat, ist aus heutiger Sicht zu wenig. Nett, ja, aber nicht mehr.

Deutlich interessanter wird das Spiel mit allen jetzigen Optionen. Das zügige, schnell erlernbare Spielgefühl bleibt, die Spieltiefe steigt jedoch auf sehr angenehme Weise. Die Familienspieler waren insgesamt positiv überrascht vom schnellen Einstieg. Einzig die Wertung erscheint anfangs etwas kompliziert. Diese wird aber durch die Hilfskarten vereinfacht. Insgesamt ist das Material durchdacht und ausgereift. Der Rundenablauf bleibt, dank der wenigen festgelegten Aktionen, zügig.

Mir persönlich gefällt das Spiel ausnehmend gut, vor allem für eine schnelle Runde zwischendurch. Allerdings ist es für Vielspieler zu einfach. Für Familien oder Gelegenheitsspieler oder sonstige Zaberlehrlinge ist es aber wirklich empfehlenswert!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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