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Gitterrätsel
Such das
Wort!
Wer kennt sie nicht -
die Wörtersuche aus vielen Rätselzeitschriften. Nun also eine
Brettspielvariante, bei der 4 Spieler gleichzeitig raten können.

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So funktioniert's:
Der Drehteller wird zunächst mit einer von 10
doppelseitig bedruckten Buchstabenkarten belegt. Jede
Karte enthält dabei 19 zunächst verdeckte Begriffe, die
nach und nach aufgedeckt werden und dann im
Buchstabenfeld gesucht werden müssen. Die Wörter
können waagrecht, senkrecht oder diagonal positioniert
und in allen Richtungen angeordnet sein (links nach
rechts, rechts nach links, oben nach unten, unten nach
oben).

Findet ein
Spieler ein Wort auf dem Buchstabenfeld, legt er seine
farbigen Chips in die Versenkungen des Drehtellers. Das
Sichtfenster im grünen Rahmen gibt jeweils den
Suchbegriff an ´(hier: "Limone"). |
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Orange findet
das Wort "Brezel" (senkrecht, von unten nach oben). Er
verdrängt das grüne "L" von "Mehl". Damit ist das Wort
"Mehl" nicht mehr einfarbig und der grüne Spieler muss
seine Chips von den Buchstaben "M", "E" und "H"
entfernen!
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Damit ein
Begriff sichtbar wird, wird das Buchstabenfeld wie ein
großes Rad gedreht. Im Sichtfenster des grünen
Außenrahmens ist das Suchwort nun abzulesen.
Wer das
gesuchte Wort entdeckt hat, greift schnell zum gelben
"Totem", der das Drücken mit einem lauten Quietschen
bestätigt. Hat der Spieler gedrückt, obwohl er das Wort
dann nicht zeigen kann, muss er in dieser Runde
aussetzen und darf erst beim nächsten Begriff wieder
teilnehmen. Kann er den Suchbegriff jedoch zeigen, darf
er seine farbigen Plastikchips auf die entsprechenden
Buchstaben legen.
Im
Spielverlauf füllt sich das Buchstabenfeld natürlich
immer weiter mit Farbchips. Sollte ein neues Wort ein
altes, bereits gefundenes kreuzen und dabei nicht vom
selben Spieler gefunden werden, so verdrängt der zweite
Spieler nun den bereits belegten Buchstaben des ersten
Wortes an dieser Stelle. Da das erste Wort nun nicht
mehr einfarbig ausliegt, zählt es als unvollständig. Der
erste Spieler muss daher seine bereits platzierten
Steine an dieser Stelle komplett entfernen.

Ungünstige
Spieltechnik: Wenn das Rad gedreht wird, stehen die
Buchstaben Kopf. |
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Der
Quietsche-Totem wird gedrückt, wenn ein Spieler einen
Begriff entdeckt hat. |
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Wer nach
einer kompletten Umdrehung des Buchstabenfeldes die
meisten Felder in seiner Farbe platzieren konnte, ist
der Sieger.
[ih]
Variante:
Profis können das Spiel auch ohne die Vorgabe der
Begriffe spielen. Sie schauen sich lediglich das Thema
an und versuchen dann, passende Wörte zu finden.
Hinweis:
Im Jahr 2010 ist ein Erweiterungsset mit 20 neuen
Buchstabenfeldern erschienen.
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
bekannter Rätseltyp
als Wettkampfvariante
hochwertiges Spielmaterial
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
z.T.
ungünstige Spieltechnik
(Begriffe und Buchstaben
auf dem Kopf)
viel zu geringe Anzahl an
Ratekarten
... |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Sie haben Spaß
daran, stundenlang auf ein Buchstabenfeld zu
starren und fast wahnsinnig zu werden, weil Sie
statt der geforderten 10 Wörter nur 9 finden?
Was Sie bisher nur aus Zeitungen und
Zeitschriften kannten, transportiert Goliath nun
auf den Spieltisch.

Das Kunststoff-Spielmaterial
ist hochwertig verarbeitet, das Buchstabenfeld
ist mit passenden Vertiefungen für die farbigen
Spielchips versehen. Ein Verrutschen der Steine
ist somit nicht möglich. In seiner Aufmachung
erscheint "Gitterrätsel" trotz des klassischen
Namens modern und zeitgemäß.

Das Spielprinzip
ist bekannt; entweder man mag es oder man mag es
nicht... - die einzige Veränderung zum
Zeitungsrätsel ist die Wettkampfatmosphäre. Vom
Spielablauf ist es schnell; es gibt keine
Wartezeiten (alle spielen gleichzeitig); ein
unnötiger Glücksfaktor ist nicht vorhanden. Wer
eine schnelle Beobachtungsgabe besitzt, ist
im Vorteil. Klingt alles soweit "ok" - wären da
nicht einige Dinge, die uns übel aufgestoßen
sind.

Die Spieltechnik wäre ein erstes Beispiel.
Warum das Startfeld einer Begriffskarte zu
Beginn um 180 Grad gedreht zu den Buchstaben
platziert ist, bleibt eine unbeantwortete Frage;
aber dies ist nur der Anfang. Der Drehfunktion
des Spielfeldes ist sicher prinzipiell nett,
aber leider extrem unpraktisch, weil die
Buchstaben nach mehrmaligem Weiterdrehen auf dem
Kopf stehen, was das Auffinden der Begriffe
unnötig verkompliziert.

Hauptkritikpunkt bei
dem über 30 Euro (UVP) teuren Spiel: Obwohl man gute
Materialqualität bietet, liegen gerade einmal 10
Spielkarten mit 20 Rätseln bei. 20 Spiele ohne
Wiederholung sind absolut ungerechtfertigt im
Bezug zum Preis.

Unsere Wertung: Spielbar, für
Rätselfans sicher recht interessant, aber leider
einiges an Potential verschenkt. Somit insgesamt
nur 4 Punkte: "Akzeptabel".
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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Anzeige
leer
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