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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: HUCH! & friends ..i..
Autor: Marco Teubner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Gigi Gnomo
....
Verzauberung mit Spaß
Der kleine Gnom Gigi ist begeistert von seinen Schätzen. Von Murmeln über Kronkorken bis hin zu Puppen, alles findet seine Aufmerksamkeit. Gut versteckt im Wald behütet er seine Beute und verzaubert jeden, den er beim Stehlen erwischt.
  
     

Ziel des Spiels ist es, von jeder der fünf versteckten Schatzsorten einen Schatz zu erhaschen. Wer als erster Spieler von jeder Sorte einen Schatz gesammelt hat, gewinnt das Spiel!

Vor dem Spiel wird die Spielschachtel als Spielfläche in die Tischmitte gestellt. Jeder Spieler wählt eine Spielfarbe und erhält eine Sammeltafel. Die Karten werden gemischt und als  Stapel neben dem Spielplan, zusammen mit den Schätzen, bereit gelegt. Die Spielfiguren werden auf das Startfeld gesetzt. Die Schatzkarten werden in die für sie vorgesehenen Markierungen am Spielfeldrand gesteckt und los geht das Spiel.

Der Startspieler würfelt mit allen drei Würfeln. Anhand des Würfelergebnisses gestaltet sich der Spielverlauf. Zuerst darf die Figur um die angezeigten Fußstapfen auf dem Spielplan in Pfeilrichtung vorziehen. Die Anzahl muss nicht komplett gezogen werden. Dabei werden Löcher und Figuren nicht als Feld mitgezählt.

Das Feld, auf dem die Figur landet, zeigt den Schatz, der vom Spieler nun gefunden werden muss. Hierzu zieht er eine der Schatzkarten aus dem Karton. Zeigt die Karte den gesuchten Schatz, gilt er als gefunden. Der Spieler darf ein entsprechendes Plättchen auf seine Tafel legen. Die Karte wird in die noch freie Markierung umgesteckt. Ist der falsche Schatz auf der Karte zu sehen Pech gehabt. Die Karte wird wieder an ihre gezogene Stelle zurückgesteckt. Jeder Schatz kann von jedem Spieler nur einmal geborgen werden.

Zeigen die Würfel einen oder mehrere Wirbel, so ist es nun an der Zeit, diese auszuführen. Hierzu dreht man das Spielbrett um die Wirbelanzahl weiter. Achtung: Fällt eine Figur in ein Loch und es hätte noch weiter gedreht werden müssen, so verfällt der letzte Wirbel. Sind Figuren in ein Loch gefallen, so wurde der/die Spieler/in von Gigi beim Stehlen erwischt. Er muss eine Karte ziehen und die darauf abgebildete Aktion ausführen. Hat ein Spieler schon eine Karte, so wird die alte Karte abgelegt und eine neue gezogen. Die abgesunkenen Figuren werden auf die zurückliegende Lichtung gestellt.

- Gelbe Karten müssen die ganze Zeit durchgeführt werden. In der Spielanleitung gibt es Hinweise bei Karten, die zum eigenen Zug pausieren dürfen.

- Lila Karten werden nach jedem Zug ausgeführt.

- Grüne Karten werden nur nach dem eigenen Zug ausgeführt. Die Karten zeigen als Zeichnung, was der Spieler nun als verzaubert ausführen muss, z. B. mit dem Fuß stampfen oder alles ohne Daumen machen u.s.w.

Um einen Zauber zu entfernen, kann man entweder einen schon gefundenen Schatz abgeben oder einen schon gefundenen Schatz nochmals suchen.  

Das Spiel endet, wie bereits zu Beginn gesagt, sobald der Erste alle fünf Schätze eingesammelt hat. Er gewinnt. [so]

 
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schöne Spielidee
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"stehlen" wird belohnt
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      Originalität, Regeln
 
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      Material, Umfang
 
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      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Stell dir vor, du befindest dich in einem Zauberwald und um dich herum siehst du die schönsten Schätze. Was tust du? Natürlich fängst du an, sie zu sammeln. Nur leider sind die Schätze Eigentum von Gigi Gnomo und der ist nicht erfreut, dass die Anzahl seiner Schätze schwindet. Um dies zu verhindern, macht er sich auf den Weg, die frechen Diebe zu verzaubern. Doch diese lassen sich von der Verzauberung nicht behindern, denn alle haben das gleiche Ziel: So schnell wie möglich jeden Schatz einmal zu finden.

"Gigi Gnomo" ist ein einfaches Laufspiel, welches durch einen Memo- und Aktionsaspekt erweitert wurde. Das Spielprinzip ist sehr einfach gehalten, wodurch Fünfjährige schnell ins das Spielprinzip hineinfinden. Die Idee der Verzauberung stieß auf große Begeisterung bei Kindern und Erwachsenen. Wer freut sich nicht, wenn der andere irgendwelchen seltsamen Aufgaben machen muss. Einer muss nun schweigen, während der andere nur noch mit ausgestreckten Armen spielen darf und der dritte "muht" nach jedem Spielzug. Da sind Lachen und Spaß vorprogrammiert. Natürlich möchte man selbst keine "schlecht angesehene" Karte ziehen, aber zum Glück kann man die Karten ja auch wieder loszuwerden. Das drehende Spielfeld ist ein weiterer Aspekt der Spannung und sorgt für Spielspaß. Allerdings sorgt es schon für Unmut, wenn die Figur nicht vorankommt, sondern häufig in ein Loch fällt. Die Karten sind sehr einfach gestaltet, erklären sich aber selbst, wodurch die Kinder auch ohne Erwachsene dieses Spiel spielen können.

Schade finde ich den inhaltlichen Aspekt. Die Grundintention, jemanden zu bestehlen und dies zum Grundinhalt des Spieles zu machen, finde ich nicht wirklich tragfähig für eine weitere aufbauende Gerechtigkeitslehre. [Anmerkung von Ingo: Statt "stehlen" kann man den Kindern das Spiel auch so vermitteln, dass sie Gigi die Schätze "verstecken", dann passt es auch vom pädagogischen Ansatz ;) ]

Mein Fazit: "Gigi Gnomo" ist ein schönes Kinderspiel, das viele kreative Aspekte in ein Laufspiel einbindet, was den Spielspaß und den Langzeitspielreiz steigert.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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