www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Heidelberger Spieleberlag  ..i..
Autor: Nick Kellet
Spieleranzahl: 3 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Gift Trap
 
Geschenke! Geschenke! Geschenke!
In 3 Tagen ist Weihnachten, Oma wird 90 oder du hast dein 2-monatiges Jubiläum mit deiner Freundin? Schon beginnen deine Probleme: Was soll ich bloß schenken?
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen kleinen Geschenkbeutel in der Farbe seiner Wahl. Darin befinden sich 9 Zuordnungskärtchen, vier runde Votingplättchen sowie ein kleines geöffnetes sowie ein geschlossenes Päckchen, das jeweils als Punktestein eingesetzt wird.


Der Spielplan: In der Mitte die Geschenkeauslage, außen rum die Punkteleiste.
   
Die möglichen Geschenke liegen in der Spielplanmitte aus.
   

Auf dem Spielplan werden in jeder Runde (bis zu) 9 Geschenke ausgelegt. Danach muss jeder Spieler entscheiden, welches Geschenk er denn nun welchem Spieler der Runde vermacht. Jeder Mitspieler muss ein Geschenk zugeordnet bekommen und jedes Geschenk darf dabei nur einmal pro Spieler vergeben werden. Meine ich also beispielsweise, dass mein Kollege Carsten dringend einen Sprachkurs benötigt, lege ich das Plättchen mit der Zahl, die zum Sprachkurs gehört, verdeckt vor ihm ab. Und wenn ich denke, dass mein Kollege Lewis wohl einen Schminkkurs nötiger hätte, dann gebe ich ihm halt die "7" - oder welche Zahl auch immer gerade dem Schminkkurs zugeordnet ist. Das machen alle Spieler gleichzeitig.


Der violette Spieler steht vor einem Problem: welches Geschenk gibt er welchem Spieler?
   
Hinterher folgt die Abstimmung: Was sind die eigenen Favoriten, was ist ein Fauxpas?
   

Wurden alle Geschenke verteilt, muss jeder Spieler also nun - verdeckt - je ein Plättchen jedes Mitspielers vor sich ausliegen haben. Nun kommen die runden Votingplättchen ins Spiel. Alle Spieler verteilen nun gleichzeitig ihre tatsächlichen Vorlieben auf die ausliegenden Geschenke, erneut verdeckt. Dabei ordnet jeder Spieler jeweils genau einem Geschenk sein Plättchen mit der "+3" (=ich freue mich riesig) zu, einem Geschenk ein Plättchen mit der "+2" (=ein schönes Geschenk), einem Geschenk ein Plättchen mit der "+1" (=ganz okay) sowie einem Geschenk ein Plättchen mit der "-4" (=keinesfalls!) zu.

 Anzeige

Der Reihe nach wird nun ausgewertet. Der jeweils aktive Spieler deckt seine vier Votingplättchen auf und dreht anschließend - in der Reihenfolge seiner Wahl - die Zuordnungskärtchen der Mitspieler um.  Hat ein Mitspieler ein Geschenk ausgesucht, auf dem der aktive Spieler ein positives Votingplättchen ausgelegt hat, so erhalten beide Spieler entsprechend viele Punkte (1 bis 3), wobei der Beschenkte mit dem offenen Geschenk auf der rechten Seite des Spielplans nach vorn läuft und der jeweilige Schenker mit dem geschlossenen Geschenk seiner Farbe auf der linken Seite des Spielplans vorrückt.

Wurde ein Geschenk zugeordnet, dass der aktive Spieler mit einer "-4" belegt hat, marschieren beide Spieler (Schenker und Beschenkter) entsprechend 4 Felder rückwärts, jeweils wieder auf der Schenker- bzw. Beschenkterleiste. Wurde auf einem ausgewählten Geschenk kein Plättchen platziert, erhalten weder Schenker noch Beschenkter Punke - aber auch keine Minuspunkte.


Yippieh, grün hat das offene und das geschlossene Geschenk im Ziel vereint.
   
Witzige Verpackung: Das Spielmaterial befindet sich in kleinen Geschenkbeuteln.
   

Haben alle Spieler ihrer Geschenke entsprechend dieser Regel ausgewertet, folgt die neue Runde mit einer neuen Geschenkeauslage. Dies wiederholt sich solange, bis ein Spieler zum Rundenende mit seinen beiden Päckchen sowohl auf der Beschenkter- als auch auf der Schenkerleiste zum gemeinsamen Zielfeld gerückt ist. Dieser Spieler besitzt offenbar die beste Menschenkenntnis und gewinnt.

In einer Variante können noch zusätzliche Kärtchen ins Spiel gebracht werden, die die einzelnen Tipps gezielt verstärken können. Ist man sich bei einer bestimmten Sache absolut sicher, kann man auf diesem Wege gleich doppelt kassieren - oder verlieren... [ih]

Hinweise: Das Spiel erhielt die Auszeichnung "Partyspiel des Jahres 2009" (Sonderpreis). Mittlerweile sind einige kleine Zusatzeditionen (eigenständig spielbar oder auch kombinierbar mit dem Grundspiel) erhältlich.

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Partyspielidee
auch für größere Runden
   spannend
sorgt für Diskussionsstoff
ENDE
  MINUS:
MINUS:
funktioniert nicht in allen Spieler-
   Zusammensetzungen gleich gut
manche Geschenke könnten noch
   "frecher" sein
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein Partyspiel, bei dem einmal nicht gezeichnet, umschrieben oder pantomimisch erklärt werden muss? Juchhu, ich atme auf :-) Ein vollkommen unverbrauchtes Thema, das Schenken, wurde hier in ein Spielkonzept gewandelt, das innovativ und spaßig zugleich ist.

Die Kritikpunkte vorweg: Manche Geschenke sind weniger "spannend", hier hätte ich mir persönlich noch mehr Anarchie gewünscht. Der Modus, wie die Punkte vergeben werden, irritiert sehr leicht; immer wieder kommt es vor, dass aus Versehen ein falsches Paket nach vorn gesetzt wird. Also aufpassen!

Und dann wäre da schließlich noch die Spielgruppe. Spielt man mit Leuten, die man so gut kennt, dass sie zur Familie gehören könnten oder sogar mit Leuten, die tatsächlich zur Familie gehören, ist das Spiel meist weniger lustig als in einer großen Freundesrunde, bei dem jeder den anderen so "halb" kennt und dadurch eher mutmaßen muss, was ihm gefallen könnte und was nicht. 

Hat man also die richtige Partyrunde gefunden, bevorzugt mit mindestens 6 Spielern, steht dem Spielvergnügen nichts mehr im Wege. Dabei bestimmt die Qual der Wahl das Zuordnungsverfahren. Wer von den coolen Jungs freut sich wohl über die antike Puppe, möchte der Göttergatte wirklich einen Schminkkurs besuchen oder freut sich der Gern-Esser der Spielrunde über eine Fettabsaugung, besonders, wenn sich ALLE Mitspieler in diesem Geschenk einig sind?

Ja, manchmal könnte man ins Grübeln ob der eigenen Außenwirkung kommen, aber das ist das, was "Gift Trap" ausmacht. Ein spaßiges Übereinstimmungsspiel mit kleinen versteckten unterschwelligen Fiesheiten... so liebe ich Partyspiele, und so kommt die Geschenkbox bei mir auch immer wieder gern auf den Tisch.  

Hinweis zum Kultfaktor: Wertung (9 Punkte) setzt die "richtige" Spielgruppe voraus; d.h. die Spieler müssen über sich selbst lachen können und zudem den Witz des Spieles aufnehmen. Wir dagegen "ernst" gespielt, sackt der Kultfaktor auf eine eher durchschnittliche Note ab (6 Punkte, in gelb).
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 
Wen's interessiert...    
> Wie ich die Welt sehe   > Compatibility
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter