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So funktioniert's:
Die Spieler erhalten ihre Spielutensilien je
nach Spieleranzahl zugeteilt. Letzthin besitzt
jeder Spieler einen Sichtschirm, Stammesmarker,
Arbeiter, einen Medizinmann, einen Häuptling und
mehrere Sockel in der eigenen Farbe. Baumstämme,
Kopfschmuck und Wald-Sechsecke werden auf dem
Spielplan platziert. Der Moai-Steinbruch kommt
neben den Spielplan.
Der Spielplan selbst stellt eine Karte der
Osterinseln dar - mit Siegpunktleiste, Wald und
Kopfschmucksteinbruch. Außerdem befinden sich
auch die Plätze der Moais in den Küstenregionen.
Man
sollte sich im Vorfeld schon einmal die
Fähigkeiten und Kosten der verschiedenen
Spielfiguren anschauen. So gibt es, wie bereits
erwähnt Häuptlinge, die bis zu drei Arbeiter
ersetzen können und zudem einige für Arbeiter
verbotene Felder betreten können (gegen einen
Obolus von zwei Rongo-Steintafel-Hälften). Dann
gibt es einfache Arbeiter, die zum Bauen und
Transport der Moais benötigt werden. Der
Medizinmann besitzt z.B. den Vorteil, bestimmte
Orte des Spielplans kostenlos zu betreten, kann
allerdings nur je einen Arbeiter ersetzen.
Die Stammesmarker haben eher Tauschwert für
Rongos. Zudem können sie während des
Bietmechanismus' beim Gleichstand unterstützen.
Spielablauf:
Das Spiel verläuft in mehreren Phasen, die
darauf hinsteuern, als erster alle Moai-Sockel
zu errichten. Als
erste Phase
werden nun die in dieser Runde im Steinbruch
abzubauenden Moais erwürfelt. Diese haben eine
unterschiedliche Größe (1-3), welche sowohl die
Wertigkeit des Moais anzeigt, gleichzeitig aber
auch andere Voraussetzungen zum Bau benötigt. Je
größer der Moai ist, desto mehr Figuren benötigt
der "Abbau".
In der Phase 2
bestimmen die Spieler nun, wer welchen Moai
abbauen kann. Es werden Stammesmarker und
Arbeiter geboten. Nur wer die entsprechende
Anzahl bietet, kann sowohl die gewünschte Größe
erhalten als auch gegen die spielerische
Konkurrenz gewinnen.
Nun wird in
Phase 3
der eigentliche Mechanismus des Spieles in Gang
gesetzt. Die Spieler wählen aus verschiedenen
Aktionen aus. Zu diesen Aktionen gehören
Arbeiter aufstellen, Medizinmann-Aktionen,
Häuptlings-Aktionen, Rondo-Tafeln erwerben -
oder passen, wenn man nicht genügend Material
besitzt. Gerade letzteres will allerdings wohl
überlegt sein, da dann alle weiteren Aktionen
dieser Phase nicht mehr nutzbar sind.
Arbeiter werden nun z.B. eingesetzt um den
Transport der Moais zu sichern, bzw. deren Hüte
zu bewegen. Der Medizinmann hingegen kann für
vielerlei verwendet werden. Er gilt notfalls als
einfacher Arbeiter im Transportwesen, kann aber
auch, ins Dorf gestellt, einen neuen Arbeiter
rekrutieren. Er kann, in die Hütte des Zauberers
gestellt, Stammesmarker organisieren oder im
Wald Holz holen. Übrigens wird das Waldfeld bei
dessen Benutzung buchstäblich abgeholzt und dann
als leer umgedreht. Außerdem ist der Medizinmann
derjenige, der ein "AHU", also einen
Moai-Stellplatz, reserviert oder einen
Kopfschmuck requiriert.
Beim Reservieren des AHUs wird sofort der Sockel
auf das entsprechende AHU-Feld gelegt. Dieser
ist momentan noch farblich sichtbar. Im späteren
Spielverlauf, wenn der Moai aufgestellt wird,
wird dieser Sockel verdeckt, und der Spieler
muss sich nun merken, welcher Moai ihm gehört,
sonst kann es passieren, dass der Spieler einen
fremden Moai krönt! Der Medizinmann kann also
viel, ist jedoch nur einmal vorhanden, was
bereits auf ein stark taktisch geprägtes Spiel
hinweist.
Häuptlinge können auch als Medizinmannersatz
verwendet werden, allerdings immer unter Zahlung
von Rongo-Tafeln, was zu einem begrenzten
Einsatz auf diese Weise führt.
Die Aktionen werden reihum ausgeführt. Hat ein
Spieler eine Aktion vollendet, ist sein nächster
Nachbar im Uhrzeigersinn dran. Allerdings dürfen
reihum so viele Aktionen gemacht werden, wie die
Spieler noch Kontingent besitzen oder noch
ausführen wollen. Haben alle Spieler irgendwann
gepasst, endet diese Phase.
In Phase 4
wird nun das Transportwesen aktiviert und
bereits erworbene Hüte und Moais werden über die
Insel gezogen. Sie können in dieser Phase auch
errichtet und "gekrönt" werden. Für vom
Steinbruch weit entfernt aufgestellte Moais
erhalten die Spieler besonders viele Punkte.
Beim Transport spielt nun außerdem die Größe der
Moais eine Rolle: Je größer diese Figuren sind,
umso mehr Arbeiter werden benötigt. Holz kann
dabei Arbeiter ersetzen. Fremdarbeiter müssen
freigegeben werden. Deren Besitzer erhält für
diese Leiharbeit einen Siegpunkt, die er auf der
Siegpunktleiste weiterziehen darf.
Achtung
Diebstahl!
Kann ein Moai oder ein Hut nicht bis zum
Sockelplatz transportiert und zudem nicht
mit einem eigenen Stammesmarker markiert werden,
gilt er als "frei" und darf von einem anderen
Spieler errichtet werden. Nicht bewegte Moais,
die noch vor einem Sichtschirm verbleiben,
werden am Ende dieser Phase erneut in den
Moais-Steinbruch gestellt, allerdings darf der
Spieler diesen Moai markieren.
Die letzte Phase,
Phase 5,
gilt als Aufräumphase. Alle Transporter werden
wieder hinter die Sichtschirme gelegt, ebenso
die Bildhauer und Stammesmarker, die sich noch
vor dem Schirm befinden. Nicht benötigte
Markierungen dürfen nun entfernt werden. Das
verwendete Holz kommt in die Schachtel zurück
und darf nun nicht mehr verwendet werden. Die
neue Runde beginnt. Startspieler ist nun der
nächste Spieler in Uhrzeigerrichtung.
Spielende:
Hat es ein Spieler geschafft, nach der
Transportphase alle seine Sockel mit einem Moai
zu besetzen, endet das Spiel. Alle verdeckten
Sockel werden aufgedeckt, so dass ihre Farben
sichtbar werden.
Die Siegpunkte werden verteilt. Für jeden, auf
einem Sockel errichteten Moai erhält dessen
Besitzer Punkte, die aus der Größe des Moai und
der neben dem Feld sichtbaren Zahl errechnet
werden. Zudem erhält er Siegpunkte für den
aufgesetzten Hut, dessen Wert ebenfalls auf dem
Feld sichtbar ist. Außerdem gibt’s noch 3
Siegpunkte für jede heil gebliebene Rongo-Tafel
vor dem Sichtschirm. Es gewinnt der Spieler mit
den meisten Siegpunkten.
[go] |