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Spiel-Fakten:

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Genre: Denk-/Legespiel
Erscheinungsjahr:
2009
(Original: 2005)
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Justin Oh
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Gemblo
 
"Das Spiel, das verbindet"
Ein sechseckiges Spielfeld, eine Menge an sechseckigen Spielsteinen in sechs Spielfarben und die Frage: Was war zuerst da? Huhn oder Ei?
 

     

Ja, was gab es nun eher? Huhn oder Ei? "Blokus" oder "Gemblo"? Diese Frage stellt sich angesichts dieser Neuerscheinung. "Gemblo" stammt ursprünglich aus Korea, wurde bereits 2007 auf der Essener Spielemesse "SPIEL '07" gezeigt - damals noch vom asiatischen Original-Hersteller. Angeblich basiert es auf einem traditionellen Spiel. Schmidt Spiele bringt das Legespiel nun offiziell nach Deutschland.


Das Spielfeld zu Beginn einer Partie: Jeder Spieler hat bereits einen Start- und einen weiteren Spielstein auf das goldene Sechseck-Spielfeld gelegt.
   
Die Legeregel von "Gemblo" besagt, dass zwischen zwei gleichfarbigen Spielsteinen immer eine Verbindungslinie bestehen muss (im Foto von uns rot markiert).
   

So funktioniert's: 
Ziel des Spieles ist es, möglichst viele seiner Spielsteine auf dem Spielfeld unterzubringen. Das Spiel erlaubt es sechs Spielern an einer Partie teilzunehmen. Spielen weniger als 6 Personen, ändert sich die Spielfeldgröße bzw. ein Spieler übernimmt dann mehrere Farben. Auch ist ein solitäres Spiel möglich.

Die Spielsteine bestehen aus verschieden zusammengesetzten Hexagon-Formen - vom Einzel-Sechseck bis hin zu verschlungenen Steinen, bei denen fünf Sechsecke aneinandergesetzt sind. Jede Spielfarbe besteht aus einem Satz von 18 unterschiedlichen Spielsteinen, wobei der Satz selbstverständlich für jede Spielfarbe gleich ist.


Hier sehen wir 2 Anlegefehler im rot markierten Kreis: Gelb hat zwei Spielsteine direkt aneinander gelegt (ohne Verbindungslinie); die Verbindungslinie zwischen den beiden grünen Steinen ist von Gelb blockiert; darf nicht genutzt werden!
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Zu Beginn einer Partie wird je 1 Stein jeder Spielfarbe auf das entsprechende Startfeld gesetzt. Immer der Reihe nach wird nun je 1 Stein pro Farbe ergänzt. Um einen Spielstein auf dem Spielbrett platzieren zu dürfen, muss der Stein eine Verbindungslinie zu einem Nachbarstein der gleichen Farbe aufweisen (siehe mittleres Foto links). Ein direktes Aneinanderlegen ist nicht erlaubt! Wird eine Verbindungslinie von einem andersfarbigen Stein blockiert, so zählt sie in diesem Fall nicht mehr als Linie - ein Stein darf dann nicht an diese Stelle gesetzt werden. Ausnahme: Die Verbindungslinie wird von gleich zwei verschiedenen andersfarbigen Steinen geteilt; in dem Fall zählt die Linie wieder als Linie und darf genutzt werden.

Sobald auch der letzte Spieler keinen Spielstein mehr nach den Anlegeregeln setzen kann, endet das Spiel. Jeder Spieler zählt nun die einzelnen Sechsecke seiner nicht verbauten Steine. Der Spieler mit der geringsten Anzahl an übrig gebliebenen Sechsecken ist der Sieger.  [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gutes Material
taktischer Spielverlauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Idee ist nicht neu
   ("Blokus"-Klon)
mitunter etwas
   unübersichtlich
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Hätte ich nicht die Spielschachtel, sondern lediglich Spielfeld und Spielsteine vor mir liegen gehabt, hätte ich direkt gesagt: "Oh, mal wieder eine neue "Blokus"-Variante!". "Gemblo" sieht aus wie "Blokus", spielt sich im Detail dann aber doch ein wenig anders. Mit der Anlegeregel der "freien Verbindungslinie" hat man ein neues Spielgefühl geschaffen; die Sechsecksteine erfordern zudem mehr Vorstellungskraft als die viereckigen "Blokus"-Steine.

Das Spielmaterial hat insgesamt eine gute Qualität; leider verrutschen bereits gelegte Steine beim Einsetzen neuer Steine trotz der eingekerbten Spielfläche gern einmal um ein paar Millimeter. Ziehe ich einen direkten Vergleich zu "Blokus", gebe ich "Blokus" den Vorrang. "Gemblo" ist insgesamt ein klein wenig unübersichtlicher als die etablierte Konkurrenz; die Wartezeit zwischen den einzelnen Spielern ist dadurch länger.

Wer "Blokus" mag und Lust hat auf eine schwierigere Variante, wird "Gemblo" aber trotzdem mögen - ein sehr gut konzipiertes Denkspiel, das sogar als Solitärvariante Spaß bringt!  

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Chris:  "Blokus" mit Sechsecken - mehr muss man zu dem Spielprinzip von „Gemblo“ gar nicht sagen. Da nicht definitv fest steht, wessen Idee zuerst dagewesen ist, möchte ich mir kein Urteil darüber erlauben, wer hier bei wem abgeguckt hat - der Eindruck entsteht natürlich trotzdem. Aber ist „Gemblo“ deswegen auch so gelungen wie „Blokus“?

Nicht ganz, ein paar Unterschiede gibt es nämlich doch. Da wäre zunächst die Regelung mit der Abstandslinie. Diese ist natürlich notwendig, da man die Sechsecke nicht Ecke an Ecke legen kann, ohne sich mit einer ganzen Kante zu berühren; leider wird das Spiel dadurch wesentlich unübersichtlicher, da es in meinen Augen einfach zu viele Schlupflöcher gibt. Ein gezieltes Blockieren der Gegner ist erheblich schwerer, wenn nicht schon fast unmöglich, gerade bei 6 verschiedenen Farben.

„Farbe“ ist auch das Stichwort für den zweiten Kritikpunkt: Weiß bzw. durchsichtig ist keine optimale Farbe für einen Spielstein-Satz und auch ein goldener Spielplan ist Geschmacksache. Desweiteren habe ich bei meinem Exemplar das Problem, dass die Steine alle ein klein wenig zu breit sind und sich somit einige Steine „abheben“ sobald der Spielplan voll besetzt ist.

Jetzt habe ich viel kritisiert, aber das ist auch nicht schwierig, wenn ich ein Spiel mit „Blokus“ vergleiche. (Der ein oder andere wird bereits gemerkt haben, dass ich ein ausgesprochener "Blokus"-Fan bin.) Insgesamt ist „Gemblo“ aber noch immer ein gutes Legespiel, gerade auch, weil man das gelungene Prinzip nun auch mit 6 Leuten spielen kann.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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