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Gemblo
"Das Spiel,
das verbindet"
Ein sechseckiges
Spielfeld, eine Menge an sechseckigen Spielsteinen in sechs
Spielfarben und die Frage: Was war zuerst da? Huhn oder Ei?

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Ja, was gab
es nun eher? Huhn oder Ei? "Blokus" oder "Gemblo"? Diese
Frage stellt sich angesichts dieser Neuerscheinung. "Gemblo"
stammt ursprünglich aus Korea, wurde bereits 2007 auf
der Essener Spielemesse "SPIEL '07" gezeigt - damals
noch vom asiatischen Original-Hersteller. Angeblich
basiert es auf einem traditionellen Spiel. Schmidt
Spiele bringt das Legespiel nun offiziell nach
Deutschland.

Das Spielfeld
zu Beginn einer Partie: Jeder Spieler hat bereits einen
Start- und einen weiteren Spielstein auf das goldene
Sechseck-Spielfeld gelegt. |
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Die Legeregel
von "Gemblo" besagt, dass zwischen zwei gleichfarbigen
Spielsteinen immer eine Verbindungslinie bestehen muss
(im Foto von uns rot markiert). |
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So funktioniert's:
Ziel des Spieles ist es, möglichst viele seiner
Spielsteine auf dem Spielfeld unterzubringen. Das Spiel
erlaubt es sechs Spielern an einer Partie teilzunehmen.
Spielen weniger als 6 Personen, ändert sich die
Spielfeldgröße bzw. ein Spieler übernimmt dann mehrere
Farben. Auch ist ein solitäres Spiel möglich.
Die
Spielsteine bestehen aus verschieden zusammengesetzten
Hexagon-Formen - vom Einzel-Sechseck bis hin zu
verschlungenen Steinen, bei denen fünf Sechsecke
aneinandergesetzt sind. Jede Spielfarbe besteht aus
einem Satz von 18 unterschiedlichen Spielsteinen, wobei
der Satz selbstverständlich für jede Spielfarbe gleich
ist.

Hier sehen wir 2 Anlegefehler
im rot markierten Kreis: Gelb hat zwei Spielsteine
direkt aneinander gelegt (ohne Verbindungslinie); die
Verbindungslinie zwischen den beiden grünen Steinen ist
von Gelb blockiert; darf nicht genutzt werden! |
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Tipp:
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Erklärvideos! |
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Zu Beginn
einer Partie wird je 1 Stein jeder Spielfarbe auf das
entsprechende Startfeld gesetzt. Immer der Reihe nach
wird nun je 1 Stein pro Farbe ergänzt. Um einen
Spielstein auf dem Spielbrett platzieren zu dürfen, muss
der Stein eine Verbindungslinie zu einem Nachbarstein
der gleichen Farbe aufweisen (siehe mittleres Foto
links). Ein direktes
Aneinanderlegen ist nicht erlaubt! Wird eine
Verbindungslinie von einem andersfarbigen Stein
blockiert, so zählt sie in diesem Fall nicht mehr als
Linie - ein Stein darf dann nicht an diese Stelle
gesetzt werden. Ausnahme: Die Verbindungslinie wird von
gleich zwei verschiedenen andersfarbigen Steinen
geteilt; in dem Fall zählt die Linie wieder als Linie
und darf genutzt werden.
Sobald auch
der letzte Spieler keinen Spielstein mehr nach den
Anlegeregeln setzen kann, endet das Spiel. Jeder Spieler
zählt nun die einzelnen Sechsecke seiner nicht verbauten
Steine. Der Spieler mit der geringsten Anzahl an übrig
gebliebenen Sechsecken ist der Sieger.
[ih]
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
gutes
Material
taktischer Spielverlauf
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
Idee
ist nicht neu
("Blokus"-Klon)
mitunter etwas
unübersichtlich
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Chris:
"Blokus"
mit Sechsecken - mehr muss man zu dem
Spielprinzip von „Gemblo“ gar nicht sagen. Da
nicht definitv fest steht, wessen Idee zuerst
dagewesen ist, möchte ich mir kein Urteil
darüber erlauben, wer hier bei wem abgeguckt hat
- der Eindruck entsteht natürlich trotzdem. Aber
ist „Gemblo“ deswegen auch so gelungen wie „Blokus“?

Nicht ganz, ein paar Unterschiede gibt es
nämlich doch. Da wäre zunächst die Regelung mit
der Abstandslinie. Diese ist natürlich
notwendig, da man die Sechsecke nicht Ecke an
Ecke legen kann, ohne sich mit einer ganzen
Kante zu berühren; leider wird das Spiel dadurch
wesentlich unübersichtlicher, da es in meinen
Augen einfach zu viele Schlupflöcher gibt. Ein
gezieltes Blockieren der Gegner ist erheblich
schwerer, wenn nicht schon fast unmöglich,
gerade bei 6 verschiedenen Farben.

„Farbe“ ist
auch das Stichwort für den zweiten Kritikpunkt:
Weiß bzw. durchsichtig ist keine optimale Farbe
für einen Spielstein-Satz und auch ein goldener
Spielplan ist Geschmacksache. Desweiteren habe
ich bei meinem Exemplar das Problem, dass die
Steine alle ein klein wenig zu breit sind und
sich somit einige Steine „abheben“ sobald der
Spielplan voll besetzt ist.

Jetzt habe ich viel
kritisiert, aber das ist auch nicht schwierig,
wenn ich ein Spiel mit „Blokus“ vergleiche. (Der
ein oder andere wird bereits gemerkt haben, dass
ich ein ausgesprochener "Blokus"-Fan bin.)
Insgesamt ist „Gemblo“ aber noch immer ein gutes
Legespiel, gerade auch, weil man das gelungene
Prinzip nun auch mit 6 Leuten spielen kann.
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KULT-FAKTOR
Zweitmeinung |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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leer
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