www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: BeWitched Spiele  ..i..
Autorin: Andrea Meyer
Spieleranzahl: 4 bis 6
Alter: ab 13 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
Anzeige  

 
Dieses Spiel ist zurzeit leider nicht bei Amazon.de erhältlich!
 

 

 

 
Frigiti
 
Neue Wörter braucht das Land!
10 Buchstabenwürfel, eine Wortneuschöpfung und viele (un)mögliche Definitionen - bei diesem Assoziationsspiel ist Kreativität im Umgang mit der Sprache gefragt!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Blatt des Wertungsblocks, einen Stift sowie 13 grüne Chips, die er vor sich ablegt. Die Würfel, welche vor dem ersten Spiel mit den 60 Buchstabenstickern beklebt werden müssen, werden bereitgelegt. 3 Würfel zeigen Vokale, 7 Würfel zeigen Konsonanten.


10 Buchstabenwürfel sind im Spiel enthalten.
   
Was könnte ein "Emanzyp" sein?
   

Gespielt werden so viele Runden, wie Spieler teilnehmen. Wer an der Reihe ist, wirft die 10 Würfel und bildet aus dem Ergebnis dann ein fiktives Wort aus mindestens 3 Buchstaben. Das Wort darf nicht tatsächlich existieren, es muss also eine Wortneuschöpfung sein.

Aus W, Z, L, E, P, N, Y, A, I, M legt der aktive Spieler zum Beispiel das Wort "EMANZYP". Aber was könnte das wohl sein? Jeder Spieler macht sich seine Gedanken und notiert dann eine Definition auf der Rückseite seines Zettels. Dann werden die Zettel auf die Vorderseite gedreht, eingesammelt, gemischt und wieder an die Spieler verteilt. Jeder liest nun die Definition vor, die er auf seinem zugeteilten Zettel findet. Dies kann unter Umständen auch die eigene Formulierung sein; dies sollte man sich aber nicht anmerken lassen.

Aus jeder Definition wird ein Schlüsselwort herausgegriffen, das dann auf der Vorderseite der Zettels notiert wird. Dort stehen jeweils die Namen aller Spieler. Das Wort wird immer unter dem Namen des Spielers eingetragen, der die Definition vorgelesen hat. Wurden alle Schlüsselwörter notiert, macht jeder Spieler auf dem Zettel, den er gerade vor sich liegen hat, einen Kreis um das Schlüsselwort, das zu seiner eigenen Definition gehört. Außerdem markiert jeder Spieler nun die zwei Definitionen, die ihm am besten gefallen haben (dies kann u.a. auch die eigene sein).

Nun wird verglichen. Spieler für Spieler wird abgefragt, wer jeweils einen Kreis bei welchem Namen gemacht hat. Für jeden Kreis legt der entsprechende Spieler immer einen Chip in die Tischmitte. Sofort wird nun aufgelöst, von wem die Definition stammte. Dieser Spieler erhält dann die ausliegenden Chips. Wurden alle Namen ausgewertet, startet die nächste Runde mit einem neuen aktiven Spieler, der nun die Würfel wirft.


Auf dem Wertungsblock werden die Definitionen notiert.
   
Die grünen Plastikchips dienen als Punktezähler.
   

Spielende: Wer nach der Anzahl an Runden, die der Spielerzahl entspricht, die meisten Chips sammeln konnte, gewinnt. Bei Gleichstand gibt es mehrere Sieger. [ih]

Hinweis: Das Spiel kann zum Preis von EUR 19,90 (zzgl. Versandkosten) direkt beim Verlag bestellt werden. [Link]

Vielen Dank an BeWitched-Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kreatives Partyspiel
sorgt mitunter für viele Lacher
witzige Onlinelexikon-Idee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielspaß ist stark abhängig
   von der Spielgruppe
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wer Andrea Meyer bzw. den Kleinverlag "BeWitched" kennt, kann schon erahnen, dass auch das zur Essener Spielemesse 2011 erschienene Spiel "Frigiti" wieder die Kreativität der Teilnehmer testet - und das auf eine simple, aber spaßige Weise. Oder sollte ich besser "Teilnehmerinnen" sagen, denn die Anleitung richtet sich wieder durchgehend, ebenfalls "BeWitched"-typisch, augenzwinkernd ausschließlich an die weibliche Spielerschaft - aber Jungs, ihr spielt natürlich auch mit...! ;).

Das Spielmaterial erscheint minimalistisch - 10 unbedruckte Holzwürfel, die man zunächst in einer (einmaligen) kleinen Geduldsaufgabe mit den beiliegenden Buchstaben bekleben muss, dazu ein Wertungsblock sowie einige Plastikchips. Mehr wird hier, außer ein paar Stiften, nicht benötigt. Alles gut verpackt in einer edlen Metalldose, die sich als praktisch erweist, um das kleine Spiel überall mit hinzunehmen.

Doch nun zum eigentlichen Spielablauf. Buchstabenwürfel werfen und daraus Wörter bilden? Das kennen wir schon zu Genüge...! Definitionen erfinden zu meist unbekannten Begriffen? Kennen wir auch schon vom guten alten Lexikonspiel oder dem Party-Klassiker "Nobody is perfect". Andrea Meyer hat die beiden Spielkonzepte jedoch geschickt durchgemischt - und so hat man dann hier glücklicherweise nicht das Gefühl, "nur" etwas Bekanntes zu spielen.

Kreativität und Wortwitz ist gleich doppelt gefragt, erstmals bereits beim Zusammenstellen des fiktiven Wortes. Allein dies kann schon so manchen Lacher hervorrufen. Ein "Emanzyp"? Da rauchen die Köpfe. Wer recht wortgewandt und spontan ist, wird schnell eine witzige Erklärung aufs Papier bringen; vielleicht ist ein "Emanzyp" ja zum Beispiel eine männliche Frauenrechtlerin...? Wer im Umgang mit der deutschen Sprache bzw. im schnellen Assoziieren weniger begabt ist, braucht mitunter länger, um dann eine halbwegs plausible Definition zustande zu bringen. Ja, es gab bei unseren Tests an dieser Stelle auch Teilnehmer, die dann lieber ausgestiegen sind.

Das Schöne an dem Spiel: Bei "Frigiti" gibt es kein "Richtig" oder "Falsch". Hier zählt nur der Spaß am Spiel. Dass manche Spieler bei der Wertung aber stets besser abschneiden als andere, lässt sich oftmals nicht vermeiden. Recht schnell wird man den "Stil" eines Spielers erkennen. Theoretisch lässt sich dann sogar blockierend spielen, wenn man einem bestimmten Mitspieler, bei dem man sicher ist, dass er für eine bestimmte Erklärung verantwortlich ist, keine Punkte gönnt.
Dies sollte bei einem Partyspiel dieser Art aber bitte (!) nicht passieren - zu witzig sind die fiktiven Lexikoneinträge, wenn man mit den richtigen Leuten spielt! Und wer seine Kreationen sogar der Öffentlichkeit zugängig machen möchte, kann dies auf der Homepage www.frigiti.de tun. Dort findet man ein Onlinelexikon mit den lustigsten Ideen.

Fazit: Wer Spaß am Umgang mit der deutschen Sprache hat, sollte "Frigiti" auf jeden Fall einmal ausprobieren! Ein simples Konzept, das für viele Lacher sorgen kann!

* Hinweis zum Kultfaktor: Insgesamt 7 Punkte, gut! Die abweichende, höhere Wertung in gelb (8 Punkte) setzt die "perfekte" Spielgruppe voraus!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter