Genre: Kommunikation
Erscheinungsjahr: 2005 Verlag: Kosmos
..i.. Autor: Uwe Rosenberg Spieleranzahl: 3 bis 8 Alter: ab 16 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Frauen und
Männer
Das Spiel zum
leidigen Geschlechterthema Was denken Frauen? Was
denken Männer? Bei diesem Übereinstimmungsspiel sollen die
Spieler es herausfinden.
So funktioniert's: Jeder Spieler erhält einen Wertungsschein. Es wird
eine "Top5"-Karte gezogen und die erste Rubrik genannt.
(z.B. "Typische Frauenautos"). Die Spieler tragen nun
ihre persönliche Top5-Liste in den Wertungsbogen ein.
Eine der
Einschätzungskarten
Wertungsblock - hier als Beispiel das Thema
"Frauenautos".
Entscheidend ist nun die Auflösung: Ein Spieler liest
sein erstes Wort vor und die daneben stehende Punktzahl.
Die anderen Spieler kontrollieren, ob sie auch dieses
Wort aufgeschrieben haben und nennen, falls es vorhanden
ist, ebenfalls die daneben stehende Punktzahl.
Alle
Punktzahlen werden addiert und dann mit einer auf dem
Schein vorgegebenen Punktzahl (in der entsprechenden
Zeile) addiert. So wird mit allen Wörtern verfahren. Von
den addierten Punkten pro Zeile wird die Zeile mit dem
höchsten Gesamtpunkte-Wert bei jedem Spieler individuell
gestrichen. Nun werden schließlich die Punkte VOR dem
Addieren der Zusatzpunkte zusammengezählt. Sie sind die
Rundenpunkte für den Spieler. [ih]
Ingo:Ein unterhaltsames Spiel, das Klischees zum
Thema "Mann" und "Frau" aufdecken soll.
Letztlich ergibt sich daraus ein durchaus
kreatives Übereinstimmungsspiel - schließlich
werden die Antworten von jedem Spieler selbst
gewählt und sind nicht, wie bei
Konkurrenzprodukten (z.B. "Typisch Frau, Typisch
Mann"), schon vorgegeben.
Der
Wertungsmechanismus ist umständlich, aber fair.
Remis-Entscheidungen kommen somit kaum zustande.
Einziges "Problem" bei dem Spiel: Sollten
Spieler nicht allzu kreativ veranlagt sein,
werden sie Schwierigkeiten bekommen, ihre Top5
zusammenzustellen.
Auch kann es ohne
Zeitlimit manchmal zu lang dauern, bis endlich
alle ihre Begriffe notiert haben. Mit Zeitlimit
hingegen entsteht ein Nachteil für alle, die
weniger spontan sind.