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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Familie
Erscheinungsjahr:
2017
(Original: 1997)
Verlag: iello
Autor: Stefan Dorra
Illustration: Catell-Ruz
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
For Sale
...

Mustermakler oder Immobilienhai?

Macht Gewinn beim Häuserhandel! Das Motto lautet: Möglichst günstig einkaufen, möglicht teuer verkaufen. Vom Schlafplatz im Pappkarton über die Stadtvilla bis hin zur Weltraumstation ist alles vertreten, was der Immobilienmarkt so hergibt...
 

 
Gespielt wird in zwei Phasen. Zunächst werden die 30 Immobilienkarten (Wert 1 bis 30) gut gemischt. Jeder Spieler erhält - der Spielerzahl entsprechend - ein Grundkapital an (Papp-)Münzen.



In Phase 1 werden nun stets so viele Gebäude aufgedeckt wie Spieler teilnehmen. Beim Startspieler beginnend wird nun Geld auf die Gebäude geboten. Ist ein Spieler an der Reihe, kann er das Gebot des vorherigen Spielers erhöhen oder aussteigen.



Steigt ein Spieler aus, erhält er die Karte mit dem niedrigsten Wert und die Hälfte seines gebotenen Geldes zurück. Das geht so lange weiter, bis der vorletzte Spieler aussteigt und der letzte Spieler nun sein Gebot im vollen Umfang an die Bank entrichtet, bevor er die höchste ausliegende Karte an sich nimmt.

Nun werden mehrere dieser Versteigerungsrunden nach dem selben Prinzip gespielt, bis alle Immobilien vergeben wurden.



In Phase 2 werden nun pro Verkaufsrunde immer so viele Schecks offen ausgelegt wie Spieler teilnehmen. Die Schecks (je zweimal Werte von 0 bis 15.000) wurden zuvor auch gut gemischt. Nun legt jeder Spieler in jeder Verkaufsrunde eine seiner zuvor erworbenen Immobilien verdeckt vor sich. Haben dies alle getan, wird aufgedeckt. Der Spieler mit dem höchsten ausgespielten Immobilienwert erhält auch den höchsten Scheck. Alle weiteren Schecks werden entsprechend der ausgespielten Werte der Immobilien vergeben.

Auch von dieser Phase werden mehrere Runden gespielt, bis sämtliche Immobilien verkauft und Schecks vergeben wurden. Nun gewinnt der Spieler, der die höchste Geldsumme aus Schecks und übrig gebliebenen Münzen aus Phase 1 vorweisen kann.



Variante: In der "Nur solange der Vorrat reicht"-Variante liegt immer eine Immobilie weniger aus als Spieler teilnehmen. Der erste Spieler, der aus einer Runde aussteigt, erhält dann keine Karte, dafür sein gesamtes Geld zurück. In Phase 2 wird pro Runde ein Scheck pro Spieler ausgelegt, der noch mindestens eine Immobilie besitzt. Spieler, die keine Immobilie mehr besitzen, scheiden aus der Runde aus. Der letzte, der übrig bleibt, erhält noch alle verbliebenen Schecks vom Stapel. [ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kurzweiliges Zwischendurchspiel
herzige Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
manchmal entscheidet das Glück
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Bereits im Jahr 1997 erschien Stefan Dorras kleines, neckisches Versteigerungsspiel erstmals, im Jahr 2017 erfolgte die Neuauflage durch iello. Wer mich kennt, weiß, dass ich Versteigerungsspielen meistens nicht so viel abgewinnen kann, bei "For Sale" ist das anders. Das liegt vor allem am rasanten, unkomplizierten Ablauf, der aber keineswegs banal ist. Hinter dem simplen Spielprinzip verbergen sich durchaus taktische Entscheidungen, die sich stets darum drehen, wie ich die wertvollsten Immobilien möglichst günstig ersteigern kann - und in Phase 2, die insgesamt zwar glücksabhängiger ist, wann ich mit welcher Karte den "Stich" mache. Verschleudere ich für einen Scheck in Höhe von 12.000 wirklich meine 26er-Immobilie, wenn der zweithöchste Betrag nur 3.000 sind und ich beim Verkauf durch eine 27 übertroffen werde? Wer hier ein gutes Gedächtnis beweist, kann auch in dieser Phase taktieren - denn die Informationen über die Kartenverteilung ist ja theoretisch jedem Spieler bekannt.

Mit zuvor aussortieren Karten bei gewissen Spielerzahlen kommt eine weitere Glückskomponente ins Spiel, die bei diesem kleinen Spiel aber reizvoll sein kann. So kommt dann zusätzliche Spannung auf, ob ich mit einer 28er-Immobilie vielleicht sicherer Gewinner einer Runde in Phase 2 sein kann, weil die 29 und 30 gar nicht im Spiel ist... oder eben doch. So wird das Bieten dadurch zwar unberechenbarer, aber auch recht witzig. Denn irgendwie lebt das Spielgeschehen auch ein wenig von der Schadenfreude.

Ein großes Lob muss ich dabei an "Catell-Ruz" richten. Die Illustrationen der Immobilien vom schäbigen Pappkarton, von der Wohnung in der Kanalisation mit Party-Lichterkette bis hin zum Märchenschloss oder der futuristischen Station im All sind allesamt so herzig, dass sich schon allein deshalb ein "Spielen-wollen"-Gefühl entwickelt.

Alles in allem ist "For Sale" jetzt kein spielerischer Überflieger, aber ein rundum gelungenes Einstiegs-/Zwischendurch-/Absackerspiel, das in kleiner Runde am taktischten, für mich persönlich aber in voller Besetzung sogar noch schöner zu spielen ist, da das zunehmend Unberechenbare in meinen Augen hier die Spannung um das Aufgehen der eigenen Tatik beim Ersteigern und Verkaufen erhöht, als dass sie dem schnellen Spiel wirklich schaden würde. Insgesamt vergebe ich gute 7 Kultpunkte!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   André
   Doro
   Nicole
   Ingo
   Jürgen
Ende
 
 

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