Genre: Strategie
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Placentia Games Autor: Stefano Groppi Spieleranzahl: 2 bis 5 Alter: ab 14 Jahren Spieldauer: ca. 150 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
Anzeige
Dieses Spiel ist zurzeit leider nicht
über Amazon.de erhältlich!
Florenza
Mäzene der
Renaissance
Florenz in der Blütezeit der Renaissance. Die Oberhäupter
einflussreicher Familien buhlen um die Gunst der besten und
einflussreichsten Künstler.
Jeder
Mitspieler ist ein Familienoberhaupt einer
einflussreichen Familie im Florenz zur Zeit der
Renaissance. Um in der Stadt Ruhm und Einfluss zu
erlangen, müssen Künstler angeworben werden, die das
eigene Stadtviertel, die Kathedrale oder die wichtigsten
Gebäude von Florenz mit Ihren Kunstwerken verschönern.
Doch diese wollen auch bezahlt werden.
Um das
nötige Geld und die Materialien zu beschaffen, müssen
Arbeiter angeworben werden und in die Stadt oder zu den
Stadtvierteln der Mitspieler entsendet werden.
Geistliche können mit Spenden für die Pläne gnädig
gestimmt werden. Insgesamt können 19 verschiedene
Kunstwerke auf dem Hauptspielplan und 8 im eigenen
Stadtviertel erschaffen werden.
Doch wo
investiert man? Welche Künstler (Bildhauer, Maler oder
Architekt) heuert man an? Oder spendet man doch lieber
ers teinmal für die Kirche? Auch verweilt nicht jeder
Künstler und Geistlicher gleich lange in Florenz und
steht somit für Aufträge oder Spenden zu Verfügung. Ist
man nicht schnell genug, dann muss man sich mit einem
namenlosen Künstler vergnügen, der zwar auch das
Kunstwerk fertig stellt, jedoch weniger Ruhmespunkte
einbringt.
So heißt es,
immer schön den Überblick zu bewahren und klug die
Ressourcen zu verplanen und einzusetzen. Denn wer zum
Schluss unbebaute Felder und unvollendete Kunstwerke in
seinem eigenen Stadtviertel hat, verliert kostbare
Siegpunkte. Auch wer in seinem Viertel im Palast oder in
seiner Kirche kein Kunstwerk finanzieren konnte,
verliert zum Schluss stark an Einfluss und Siegpunkten.
Der Mäzen,
der am Ende der achten Runde die meisten Siegpunkte hat,
kann sich als Oberhaupt der einflussreichsten Familie
Florenz glücklich schätzen und geht als Sieger hervor.
Vorbereitung:"Florenza"
benötigt viel, viel Platz für die wunderschön
gestalteten Spielpläne und das sehr schöne und aufwendig
gestaltete Spielmaterial. Daher unbedingt schon mal
einen großen Tisch freiräumen! Dann kann es los gehen.
Anzeige
Der
Hauptspielplan mit dem Piazza del Duomo und der
Kathedrale Santa Maria del Fiore sowie den sechs
dazugehörigen Gebäuden kommt in die Mitte. Die
Spielanzeigetafel ebenfalls. Jeder Spieler bekommt
seinen eigenen Stadtviertel-Spielplan, eine
Gebäude-Übersichtstafel und diverse Materialien in Form
von farbigen Holzwirbel sowie Geld als Startkapital.
Diese Grundausstattung legt er offen vor sich aus.
Jedes
Stadtviertel besteht aus einem "Viertel" mit 8
Bauplätzen für Gebäude, einem "Palazzo" und einer
"Kirche", die darauf warten mit jeweils vier Kunstwerken
verschönert zu werden. Auf der Gebäude-Übersichtstafel
sind die Baukosten der einzelnen Gebäude und die Erträge
nach Fertigstellung und Aktivierung aufgeführt.
Baukosten werden mit Geld und/oder Materialien (farbige
Holzwürfel) beglichen.
Die
Spielanzeigetafel zeigt drei Bereiche. Im oberen Bereich
(Hauptmann des Volkes) werden die Siegpunkte der
einzelnen Spieler angezeigt. Wer am Ende einer Runde
vorne liegt, ist Hauptmann des Volkes und bekommt sofort
seine Siegpunkte in Form von Zertifikaten
gutgeschrieben. Anschließend wird sein Marker wieder auf
Null zurückgesetzt, so dass andere Spieler in den
nächsten Runden auch in den Genuss kommen können, die
Vorteile als Hauptmann des Volkes zu erhalten.
Im
mittleren Bereich der Spielanzeigetafel sind die
Einflusspunkte des Bischofs aufgeführt. Erhält ein
Spieler im Laufe des Spiels Bischofspunkte, werde diese
hier markiert. Der Spieler, der nach einer Runde die
meisten Bischofspunkte hat, wobei er mind. drei haben
muss, wird in der nächsten Runde Bischof. Sein Marker
wird nicht zurückgesetzt. Der untere Teil der
Spielanzeige-Tafel legt die Spielerreihenfolge und die
Materialverteilung fest.
Die 7 Karten
"Leben in Florenz" werden in der Reihenfolge ihrer
römischen Ziffern sortiert und ebenfalls neben dem
Spielplan als Platzhalterkarten ausgelegt. Je niedriger
die Zahl, desto kürzer verweilt der Künstler /
Geistliche in Florenz. Auf die Karten II – V, werden
jeweils zwei Plättchen der dazugehörigen namenlosen
Künstler daraufgelegt. Die restlichen Personenplättchen
kommen in den Stoffbeutel. Am Anfang des Spiels wird
eine bestimmte Anzahl Plättchen aus dem Beutel gezogen,
wobei zu jedem Plättchen eine Personenkarte gehört.
Zu jedem
gezogenen Plättchen werden nun die dazugehörigen
Personenkarten herausgesucht und unter die dazugehörige
Platzhalterkarten, entsprechend ihrer römischen Ziffer,
einsortiert. Nach jeder Runde wandern die Personenkarten
zur nächst niedrigeren Platzhalterkarte, bis sie dann
irgendwann Florenz verlassen und ganz aus dem Spiel
ausscheiden. Ist dies der Fall, werden neue
Personenplättchen gezogen und die dazugehörigen
Personenkarten neu einsortiert.
Künstler,
die für ein Kunstwerk angeworben und bezahlt werden,
bringen einmalig Siegpunkte für den Auftraggeber.
Fertiggestellte Kunstwerke dagegen bringen dauerhaft –
d.h. in jeder Runde – Sieg- und/oder Bischofspunkte
sowie Geld und/oder Material-Erträge ein. Ist ein
Kunstwerk fertig gestellt, wird das dazugehörige Gebäude
durch das entsprechende Familienwappen des Auftraggebers
markiert. Doch nicht alle Kunstwerke lassen sich von
jedem Künstler fertig stellen. Je nach Kunstwerk ist
z.B. nur ein Maler, ein Bildhauer oder ein Architekt
gefragt.
Geistliche
bringen hingegen Vorteile bei der Beschaffung von neuen
Arbeitern, welche auch dringend gebraucht werden. Dies
tun sie jedoch nur gegen eine Spende die unterschiedlich
hoch ausfällt.
So
funktioniert's: Das Spiel wird
in acht kompletten Runden gespielt, welche sich wiederum
in jeweils 9 Phasen aufteilen. Die ersten drei Phasen
fallen in der ersten Runde weg und sind erst ab der 2.
Runde dabei.
(1)
Einkommen:
Jeder Spieler erhält sein allgemeines Einkommen in Form
von Geld (Florin), Arbeiter und Material. Zum
allgemeinen Einkommen gibt es noch ein Zusatzeinkommen
in Form von Material, welches vom Startspieler
ausgewürfelt wird. Zum Schluss erhält noch jeder Spieler
sein persönliches Einkommen (Florin, Arbeiter,
Siegpunkte), was je nach Kunstwerk in der Kathedrale
oder in den Florentiner Gebäuden unterschiedlich
ausfällt. Alle Einkünfte der Runde, werden in den
Materialbereich in der Mitte des eigenen Stadtviertels
gelegt. Anschließend entscheidet jeder Spieler, wie
viele Arbeiter er in dieser Runde einsetzen möchte.
Anzeige
(2)
Hauptmann:
Wer in der ersten Runde nach der 7. Phase die meisten
Siegpunkte hatte, und in der 8. Phase zum Hauptmann
benannt wurde, kann jetzt seine Privilegien ausspielen.
Zum einen ist er jetzt Startspieler und darf zusätzlich
einen Arbeiter einer anderen Familie oder einen Künstler
bewachen. Entscheidet er sich für die Option "Arbeiter
bewachen", nimmt er sich einen fremden Arbeiter aus dem
Materialbereich eines Mitspielers, den er dadurch
schwächt und legt diesen Arbeiter auf die Karte IV (Die
Wache). Dieser Arbeiter kann die ganze Runde nicht
benutzt werden. Oder er sucht sich einen Künstler aus,
in dem er ein Künstlerplättchen auf die Karte IV legt.
Dieser Künstler kann dann in dieser Runde nur vom
"Hauptmann" eingesetzt werden und steht den anderen
Mitspielern nicht mehr zur Verfügung.
(3)
Bischof:
Der Spieler, der in der 8. Phase zum Bischof ernannt
wurde, kann entweder einen zusätzlichen Arbeiter
konvertieren oder einen Geistlichen für die gesamte
Runde verstoßen. Er kann in dieser Runde nicht
eingesetzt werden. Das Personenplättchen des Geistlichen
wird dann auf die Bischofkarte gelegt. Konvertiert er
einen Arbeiter, so nimmt er sich einen Arbeiter aus
seinem Vorrat und setzt ihn in seinen Materialbereich.
Dafür legt er einen Arbeiter von einem Mitspieler aus
dessen Materialbereich in dessen Vorrat zurück.
(4)
Arbeiter:
Diese Phase ist das Herzstück des Spiels und auch die
schwierigste. Der Startspieler (Hauptmann) beginnt
einen eigenen Arbeiter (aus dem Materialbereich) für
eine Aktion einzusetzen. 5 Aktionen stehen dabei
zur Auswahl.
Der Spieler
muss ich sich entscheiden, ob er mit seinem Arbeiter
1. ein
fertig gestelltes Gebäude im Viertel aktivieren möchte: Aktivierte Gebäude produzieren in der 6. Phase
Einkünfte in Form von Materialien, Geld, Arbeiter oder
Siegpunkte. Es können eigene fertig gestellte Gebäude im
eigenen Viertel aktiviert werden oder auch fremde
Gebäude in Stadtvierteln der Mitspieler. Dies kostet
jedoch ein Ruhmpunkt, welcher auf der Siegpunktleiste
des Hauptmanns vermerkt wird. Zur Aktivierung wird ein
eigener Arbeiter auf das entsprechende Gebäudeplättchen
gelegt.
2. den
Bau eines Gebäudes planen möchte: Ein Gebäude wird aus dem eigenen Vorrat genommen und
auf das nächste freie Feld im eigenen Stadtviertel, mit
der braunen Seite nach oben, gelegt. Der Arbeiter wird
anschließend auf das Gebäude gestellt.
3. ein
Kunstwerk planen möchte : Der Arbeiter wird auf die gewünschte, noch
verfügbare Künstlerkarte gelegt (Leben in Florenz) und
das dazugehörige Personenplättchen des Künstlers wird
auf das geplante Kunstwerkfeld gelegt.
Anzeige
4. einen
Arbeiter auf den Markt schicken möchte: Der Arbeiter wird auf das Marktfeld des
Hauptspielplans gelegt.
5.
spenden möchte. Der Arbeiter wird auf die Karte des Geistlichen
gesetzt und das Personenplättchen des Geistlichen auf
die Kanzel der eigenen Kirche im eigenen Stadtviertel.
Hat er sich
für eine Aktion entschieden, führt er diese aus und der
nächste Spieler ist an der Reihe. Hat der letzte Spieler
seine Aktion und seinen ersten Arbeiter eingesetzt,
beginnt wieder der Startspieler mit dem Einsatz seines
zweiten Arbeiters und seiner zweiten Aktion usw. Phase 4
endet, wenn alle Spieler Ihre Arbeiter eingesetzt haben
oder keine weiteren Arbeiter einsetzen möchten und
gepasst haben.
Hier ist
gute Planung wichtig und jede Aktion sollte gut
durchdacht sein, bringen doch unvollendete Kunstwerke
und Gebäude am Ende der 7. Phase Siegpunktverluste für
den jeweiligen Spieler.
(5)
Markt: Jeder Spieler, der seinen Arbeiter in der 4. Phase
auf den Markt geschickt hat, kann nun Material tauschen,
kaufen und/oder verkaufen. Jedoch darf jede Aktion nur
einmal ausgeführt werden.
(6)
Viertel:
Beginnend beim Startspieler werden die Aktivitäten im
eigenen Stadtviertel ausgeführt. Der Startspieler
überprüft, ob auf seinem Feld Nr. 1 ein Gebäude liegt,
welches durch einen Arbeiter aktiviert ist, oder ob sich
ein Gebäude im Bau befindet. Ist dies der Fall, wird
diese Aktion ausgeführt. Anschließend kommt der nächste
Spieler an der Reihe, welcher ebenfalls die Aktion auf
seinem Feld Nr. 1 ausführt. Sind die Aktionen auf Feld
Nr. 1 abgearbeitet, beginnt der Startspieler mit Feld
Nr.2 und der dazugehörigen Aktion usw. Nach Durchführung
der Aktion wird der Arbeiter zurück in den eigenen
Vorrat genommen.
Anzeige
Aktionen
sind: - Aktivierung eines Gebäudes: Befindet sich ein Arbeiter auf einem fertig
gestellten Gebäude, bekommt der Besitzer des Arbeiters
sofort die Einkünfte des Gebäudes, welches das Gebäude
produziert. Diese sind auf der rechten oberen Ecke des
Gebäudes angezeigt und auch auf der Gebäudetafel
abzulesen.
- Bau
eines Gebäudes: Befindet sich ein Arbeiter auf einem geplanten
Gebäude, muss dieses nun fertig gestellt werden, in dem
die Baukosten in Form von Material und Geld bezahlt
werden. Im Anschluss daran wird das Gebäudeplättchen auf
die helle Seite umgedreht und wirft einmalig
Ruhmespunkte ab. Sollte der Spieler das Gebäude nicht
fertig stellen können, da er die Baukosten nicht
bezahlen kann, verliert er sofort einen Ruhmespunkt
(Hauptmann- Anzeiger) und das Gebäudeplättchen wandert
zurück in den Vorrat.
(7)
Kunstwerke:
Um ein Kunstwerk zu vollenden, müssen die dazugehörigen
Kosten (Material und Geld) bezahlt werden sowie der
Salär des Künstlers, welcher auf der Künstlerkarte
ausgewiesen ist. Sind alle Kosten bezahlt, gibt es dafür
umgehend Ruhmes- und/oder Bischofspunkte, welche unten
rechts auf dem Feld angegeben sind. Zudem bekommt der
Spieler noch zusätzliche Ruhmes-/Bischofspunkte durch
den Künstler. Diese werden ausgewürfelt und die
gewürfelte Zahl mit den Siegpunkten auf der
Künstlerkarte verglichen. Anschließend legt der Spieler
sein Familienwappen als Marker auf das Feld.
Jeder
Künstler (bis auf die Namenlosen) können ein Meisterwerk
erschaffen, sofern eine bestimmte Würfelzahl gewürfelt
wird, welche auf der Künstlerkarte golden hinterlegt
ist. Ist dies der Fall, wird die Personenkarte des
Künstlers umgedreht und alle folgenden Kunstwerke des
Künstlers bringen ab sofort nur noch weniger
Einkünfte/Siegpunkte.
Kann der
Spieler das Kunstwerk und/oder den Künstler nicht
bezahlen, so erhält er dafür Minuspunkte. Diese fallen
unterschiedlich hoch aus - je nachdem, wo der Spieler
sein Kunstwerk nicht vollenden konnte. Ein unvollendetes
Kunstwerk in der Kathedrale bringt z.B. 3 Minuspunkte
ein. Die anderen Gebäude entsprechend weniger.
(8)
Reihenfolge der Spieler:
Die neue Spielerreihenfolge wird nun in der 8. Phase
bestimmt. Derjenige, der am meisten Siegpunkte auf der
Hauptmannsiegpunktleiste hat, erhält diese in Form von
Zertifikaten und stellt anschließend seinen Marker
wieder auf die Nullposition zurück. Er ist ab sofort der
Startspieler und erhält die Personenkarte "Hauptmann".
Derjenige
Spieler, der am meisten Bischofspunkte erzielen konnte,
wobei er mind. 3 Bischofspunkte erzielt haben muss, ist
in der nächsten Runde der Bischof und ist ab sofort in
der Reihenfolge nach dem Startspieler dran. Sollte der
Spieler bereits schon eine Runde das Amt des Bischofs
bekleidet haben, so ist er ab sofort Kardinal und erhält
sofort einmalig 5 Ruhmespunkte. Kardinal kann auch jeder
Spieler werden, wenn er mehr als 10 Bischofspunkte hat.
Bei der Ernennung zum Kardinal wird der Bischofsmarker
auf das Nullfeld zurückgesetzt.
(9)
Rundende:
Am Ende der Runde werden alle verbannten und bewachten
Künstler/Geistliche wieder zurück auf die dazugehörige
Karte gelegt. Geistliche auf der Kanzel, für die vorher
gespendet wurde, wandern wieder zurück zu den
dazugehörigen Personenkarten. Alle Personenkarten
wandern dann wieder eine Position nach links, wobei die
ganz linken Personenkarten nun aus dem Spiel fallen und
für den weiteren Spielverlauf nicht mehr zur Verfügung
stehen.
Für die
Künstler / Geistliche, welche somit Florenz verlassen,
kommen neue Personen nach Florenz. Dafür werden aus dem
Beutel die gleiche Anzahl von Personenkärtchen gezogen
und die dazugehörigen Karten unter die entsprechenden
Platzhalter Karten "Leben in Florenz" gelegt.
Anschließend wird der Rundenanzeiger ein Feld weiter
gesetzt und die nächste Runde beginnt.
Nach der 8.
Runde folgt die Endauswertung. Nun werden
alle Ruhmes- und Bischofspunkte zusammenaddiert. Für
Material und Florin gibt es ebenfalls noch Siegpunkte.
Minuspunkte gibt es hingegen für unbebaute Felder im
eigenen Stadtviertel sowie für unvollendete Kunstwerke
im eigenen Stadtviertel. Der Spieler mit den meisten
Punkten gewinnt das Spiel.
[kr]
PLUS:
PLUS:
abwechslungsreich
hochwertige grafische
Gestaltung
komplexe Spielregeln gut
verständlich, übersichtlich
und anschaulich erklärt
ENDE
MINUS:
MINUS:
sehr
komplex, nur für erfahrende
Strategiespieler
sehr lange Spielzeit (im 4-Personen-
Spiel mitunter 4 Stunden)
fehlender Gebäudeübersicht
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Kerstin:"Florenza"
ist ein wunderschönes Strategiespiel, welches
nicht nur durch seine Aufmachung besticht,
sondern auch durch die Spielidee und
Durchführung. Es wurde mit viel Liebe gestaltet
und von vorne bis hinten gut durchdacht. Das
Durchlesen der umfangreichen Spielregel
wird einem vergleichsweise leicht gemacht, ist
sie doch stark bebildert und gut strukturiert.
So kann man gleich anfangen zu spielen und es
gelingt auch.
Dennoch ist "Florenza" eben ein sehr komplexes
und strategisches Spiel, welches sicherlich nur
ein spezielle Zielgruppe anspricht. Als
Familienspiel wie auch für Gelegenheitsspieler
ist es nicht geeignet, da eine Partie durchaus 2
bis 4 Stunden dauern kann, je nach Spieleranzahl
und Erklärungsbedarf.
Auch die vielen strategischen Möglichkeiten,
welche für den Einsatz des Arbeiters in Frage
kommen, sind sicherlich nicht jedermanns Sache,
da nur eine falsche Strategie gleich im
Anschluss zu Minuspunkten führen kann. Daher ist
dieses historisch motivierte Spiel sicherlich
ein "Vielspieler"-Spiel und richtet sich an die
Freunde von Worker-Placement, die eine lange
Spieldauer nicht scheuen und dazu auch gerne
langfristig planen und Strategien entwickeln,
zumal auch stets die Mitspieler in die eigene
Planung mit einbezogen werden müssen.
Selbst zu fünft macht mir das Spiel noch Spaß,
auch wenn die Spiellänge dann aber wirklich
ausgereizt ist. Aber Dank des schönen
Spielthemas und der reibungslosen Umsetzung
vergeht die Zeit scheinbar wie im Flug. Bei uns
stand der nächste Termin für eine Revanche
direkt fest - eben ein Spiel mit hohem
Wiederholungsreiz. Sehr empfehlenswert!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Anzeige
Gefällt
Ihnen dieses Spiel?
Hier
können Sie es
kaufen!