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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Ravensburger  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Flippi Flatter
...

Füttert die Fledermaus!

Wupps, schon ist Flippi wieder munter und will gefüttert werden. Hilft nur eines: Füttern! Aber wer nicht rechtzeitig stoppt, verliert einen Edelstein
 
 

Erst mal wird die Fledermaus errichtet, dann die Schatztruhe zusammengebaut. Es gibt zwei Spielmodi mit unterschiedlichem Anspruch.

Jeder nimmt sich im einfachen Spiel einen Sack mit 10 ausgestanzten Löchern. Es gilt die Seite ohne farbliche Markierungen. Die Edelsteine gehören in die Schatztruhe. Es wird in Uhrzeigerrichtung gespielt. Dazu muss der Schalter angeschaltet werden. Wer dran ist, sagt vorher, wie oft er Flippi füttern will, also wie oft er auf die Zunge der kleinen Fledermaus drücken will. Dann drückt der Spieler die kleine Zunge, bis es klickt. Passiert nach der erfolgten Anzahl nichts, darf er sich so viele Edelsteine aus der Schatztruhe nehmen und in seinen Sack legen, wie er gedrückt hat. Dann folgt der nächste Spieler.

Flattert Flippi aber aufgeregt mit den Flügeln, dann muss der Spieler einen eigenen Stein abgeben. Dann endet der Zug sofort. Um Flippi vom Flattern abzuhalten, wird auf die Zinne direkt vor der flatternden Fledermaus gedrückt. Dann muss Flippi mit zusammengefalteten Flügeln neu eingerastet werden. Wer zuerst 10 Edelsteine gesammelt hat, gewinnt.

Im etwas schwierigeren Spiel für "schreckerprobte Edelsteinsammler" kommt dann der Spielplan zum Einsatz. Jeder nimmt sich nun eine Spielfigur und den Sack mit der farbigen Seite. Alles andere (Fledermaus und Schatztruhe) bleibt wie bekannt. Der Startspieler erhält den Würfel. Die Spielerfiguren werden in eine der beiden Schatzkammern gesetzt. Sie beginnen dort ihren Lauf. Der Startspieler wirft nun den Würfel. Dann zieht er seine Figur entsprechend der Würfelzahl. Gezogen wird nur durch offene Türen und nur vorwärts. In den farbigen Zimmern muss Flippi gefüttert werden. Wie oft, darf der Spieler erneut selbst entscheiden. Er drückt und sollte Flippi ohne Flügelschlag gefüttert werden, darf der Spieler sich zur Belohnung die entsprechend des Zimmers farbigen Edelsteine nehmen. Klar, so viele, wie er gedrückt hat.

In der Schatzkammer darf sich der Spieler Edelsteine beliebiger Zahl nehmen. Landet ein Spieler in der Diebeskammer, darf er einem beliebigen Spieler einen Stein klauen oder einen Stein ohne Füttern aus der Schatzkammer nehmen. Der Raum mit dem Wirbel schickt die Figur in einen beliebigen Raum weiter. Wer als erster seinen Sack komplett gefüllt hat, gewinnt. Er hat also zwei Edelsteine jeder Farbe. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witziges Spielmaterial
ein optischer Hingucker

ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Abwechslung
Flügel teilweise sehr dünn

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Fledermäuse sind cool - oder eklig, je nachdem, wie sich die eigene Meinung gegenüber den kleinen behaarten Flugmonstern gebildet hat. Ich selbst finde die possierlichen Tiere interessant und faszinierend. Dass mit Flippi Flatter nun eine ansprechende Fledermaus für kleine Kinder ins Spiel kommt, finde ich thematisch also schon mal gut. Allerdings mit der Anmerkung, sass das Füttern von lebenden Fledermäusen echt keine gute Idee für Kinder und Laien ist.

Die kleine Plastik-Fledermaus ist optisch schick und fungiert als übergroßes Gimmick ganz gut. Manchmal entfalten sich die Flügel nicht ganz, da muss immer gut auf das ordnungsgemäße Einrichten vor dem Neustart geachtet werden. Hierzu sollte unbedingt in den ersten Runden ein Erwachsener mitspielen. Das restliche Material entspricht den Anforderungen.

Der Spielablauf wird in der sehr schlichten Anleitung ausreichend beschrieben. Der Ablauf beider Varianten (leicht und schwerer) ist rund. Die Spielzeiten bleiben kindgemäß kurz. Insofern gibt es nichts zu bemängeln. Lediglich das eigentliche Spiel bleibt deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Entscheide, wie oft du auf die Zunge drückst, wenn du Glück hast, bekommst du Edelsteine, wenn nicht, muss du einen abgeben. Der "Kackel Dackel" lässt grüßen...

Ein wenig Entscheidungsmöglichkeit liegt in der Auswahl der Fütteranzahl: ein bis drei, mehr Wahl gibt's nicht. Der Rest basiert auf Glück. Auch die Spielvariante bringt nur wenig Abwechslung hinzu. Der Spielplan zeigt farbige Räume, in denen entsprechende Edelsteine gesammelt werden können. Zwei jeder Farbe benötigt man zum Sieg. Der Würfel ermöglicht ein bis drei Schritte. Eigentlich schafft man es ganz gut bei jedem zweiten oder dritten Zug in die Schatzkammer zu kommen und dort beliebe Schätze zu nehmen. Dieser simple Ablauf samt dem optisch schicken Material macht Lust auf die ersten Runden, bietet aber wegen der kaum vorhandenen Abwechslung nur wenig Anreiz zum dauerhaften Spiel. Das bestätigten auch unsere Testgruppen. Schade, ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel durchaus auch langfristig mehr Spielspaß verliehen.

Fazit: "Flippi Flatter" ist ein optisch ansprechendes Sammelspiel, dessen Spielablauf aber dann doch als sehr, sehr leicht, wenig abwechslungsreich und zu glücksabhängig empfunden wird. Einzig das Material (die flatternde Fledermaus) bringt dem Spiel noch einen kleinen Kult-Bonus ein.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Thomas
   Gabi
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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