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Nicht zu fassen
1, 2, 3...
ich komme!
Wer kennt es nicht, das
Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Nun gibt es die
Geschichte als lustiges Versteckspiel für kleinere Kinder.

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So funktioniert's:
Die Pappmöbel werden in der Tischmitte aufgebaut.
Jeder Mitspieler sucht sich ein Geißlein aus. Ein
Spieler übernimmt die Rolle des Wolfes und stülpt sich
die Fingerpuppe auf die Hand.

Die Wohnung
der kleinen Geißlein besteht aus verschiedenen (Papp-)Möbeln. |
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Der kleine
Wolf (eine Plüsch-Fingerpuppe) führt nichts Gutes im
Schilde... |
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Nun heißt es:
Verstecken! Der Wolf-Spieler dreht sich kurz um und
zählt bis 10. In dieser Zeit verstecken die anderen
Spieler ihr Geißlein in oder hinter einem der
Möbelstücke.
Dann wird
gesucht! Der Wolf kreist um die verschiedenen
Einrichtungsgegenstände und kann dabei mit etwas
schauspielerischer Leistung ein paar Sprüche loswerden -
dies hängt vom Einfallsreichtum des Spielers ab. Sobald
er sich für ein Möbel entscheidet, nennt er die
vermutete Position. Beispiel: "Naaa, ein Geißlein
befindet sich doch bestimmt im Badezuber?". Sofort
kontrolliert er seine Vermutung.

Jede Menge
Geißlein... nur wo haben sie sich versteckt? |
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Erwischt! Der
Wolf hat das Geißlein im Badezuber entdeckt. |
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Findet er ein Geißlein,
darf er es in den Pappwolf werfen. Der Spieler, dem das
Geißlein gehörte, darf sich nun ein neues aus dem Vorrat
nehmen. Der Wolf darf pro Runde zwei Möbel aufdecken;
bei nur 2 Spielern sind es drei. Jeder Spieler, dessen
Geißlein nicht entdeckt wurde, erhält zur Belohnung
einen Wackerstein. Steckte ein Geißlein im Badezuber und
wurde nicht gefunden, gibt es zur Belohnung gleich 2
Steine. Hat ein Spieler sein Geißlein erfolgreich in der
Standuhr versteckt, kann er ein bereits gefangenes
Familienmitglied aus dem Pappwolf befreien.
Das Spiel
endet, wenn der Wolf 7 Geißlein in seinem Pappwolf
gefangen hat (der Wolf gewinnt) oder wenn ein Spieler 7
Wackersteine sammeln konnte (das Geißlein gewinnt).
[ih]
Vielen Dank
an den ZOCH Verlag für ein Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
schönes kindgerechtes
Spielmaterial
gute Umsetzung der
Märchenvorlage
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
irgendwie fehlt das
"Spiel"
Spielspaß abhängig
vom Wolf-Spieler |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
"Nicht zu fassen!"
Endlich können kleinere Kinder auch in noch so
kleinen Kinderzimmer Verstecken spielen! Statt
selber in Schränke zu kriechen, verstauen sie
kleine Holz-Geißlein in allen möglichen
Pappgegenständen. Aber natürlich will jedes Kind
"das Böse" sein. "Nicht zu fassen?"
- Naja, es
kommt ja auch eher süß daher als kleine
Plüschfingerpuppe.

Der Wolf ist Anreiz zum Spiel
und da nimmt man es im Alter von 4 Jahren noch
in Kauf, dass dieses Brettspiel im Grund gar kein
Brettspiel ist, sondern eine Ansammlung von
Spielmaterial; bestenfalls eine Heranführung an
ein Brettspiel. Ebenso gut könnte man
Kieselsteine in Streichholzschachteln verstecken
und hätte dasselbe spielerische Ergebnis. "Nicht
zu fassen?" - Zugegeben - ein Wolf, niedliche
Geißlein, eine kleine Standuhr, ein kleiner
Badezuber und vieles andere kleine Zeugs sind da
natürlich hübscher...

Der Spielverlauf ist
extrem simpel: Verstecken, suchen - Glück haben
oder Pech, fressen oder gefressen werden. So
einfach geht das; mit mehreren Kindern übrigens
besser als nur mit 2, denn je mehr Kinder
spielen, umso höher ist die Chance, dass auch
einmal der Wolf gewinnt.

Wichtig: Die
Kinder sollten Spaß an Märchen haben. Und
trotzdem verursachte das Spiel ungewollte
Tränen. "Nicht zu fassen?" - Doch, denn wenn ein
Kind gleich 3 mal hintereinander sein Geißlein
dem Wolf überlassen muss, ist das für Kinder
nicht schön. Außerdem ist die Spielzeit mit gut
20 Minuten fast schon zu lang - schließlich will
ja jeder einmal der Wolf sein...

Für 3- bis
4-jährige hatte das Spiel in unseren Tests
zunächst durchaus "Kult-Faktor 7" oder mehr;
nach einigen Durchgängen flaute der Spaß jedoch
etwas ab. Mit jedem
zunehmendem Altersjahr können Sie dann
zusätzlich rund einen
Punkt abziehen. Wobei: Es soll auch Erwachsene
geben, die sich vom niedlichen Spielmaterial in
den Bann ziehen lassen. "Nicht zu fassen?"
- Ach,
sind wir ehrlich: Ein bisschen Kind steckt doch
in jedem von uns!
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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Anzeige
leer
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