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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Baier Spiele  ..i..
Autorin: Renate Baier
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Dieses Spiel kann über den Onlineshop
des Verlages bestellt werden!
 
 

 

 
1, 2 , 3...
Farbe, Glück und Zahl

 
Ab ins Haus!
Dieses Brettspiel orientiert sich am Klassiker "Mensch, ärgere dich nicht", jedoch sind die Bewegungsmöglichkeiten der Spielfiguren flexibler.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält 4 Spielfiguren seiner Farbe und stellt sie auf die Startfelder in einer Ecke des Spielplans. Ziel ist es, die eigenen Figuren ins diagonal gegenüberliegende Zielhaus zu bringen.


Der Spielplan. Die Spieler müssen diagonal über das Spielfeld ziehen.

Wer an der Reihe ist, würfelt gleichzeitig mit dem Farb- und mit dem Zahlenwürfel. Um eine Figur ins Spiel, d.h. über das erste angrenzende Eckfeld auf den Spielplan zu bringen, muss der Farbwürfel "grün" zeigen. Der Zahlenwürfel gibt an, wie viele Felder weit die Figur gezogen werden darf - immer entlang der Linien! Würfelt ein Spieler im weiteren Verlauf erneut grün, kann er entweder eine weitere Figur ins Spiel bringen oder aber eine bereits im Spiel befindliche Figur weiterziehen.


Bei grün darf der Spieler in beliebige Richtung(en) laufen - hier 6 Felder weit, entlang der Linien.

Generell muss zunächst immer der Farbwürfel betrachtet werden. Zeigt er "grün", so darf die Bewegung der Figur in sämtliche Richtungen erfolgen, auch ein Zick-Zack- oder Vor- und Zurücklaufen ist erlaubt. Der Spieler muss so viele Felder weit ziehen wie der Zahlenwürfel zeigt.


Der Farbwürfel zeigt gelb - der Spieler muss aussetzen.

Zeigt der Würfel "gelb", so verfällt die Augenzahl des Zahlenwürfels. Der Spieler muss stattdessen eine Runde aussetzen.


Bei rot geht es rückwärts.

Zeigt der Würfel "rot", muss der Spieler die Figur mindestens (!) eine Ebene rückwärts (vom Ziel weg) ziehen. Der Zahlenwürfel gibt an, wie viele Felder der Spieler ziehen muss (!). Die restlichen Bewegungspunkte können dann ebenfalls rückwärts, alternativ auch seitlich nach rechts oder links erfolgen. Ein Vorwärtsziehen (in Richtung Ziel) ist bei "rot" nicht erlaubt.

Trifft der Spieler punktgenau auf ein Feld, das von einem Gegner besitzt ist, so wird der Gegner hinausgeworfen. Er muss die entsprechende Figur wieder auf sein Startfeld setzen.


Wer als Erster 4 Figuren im Ziel hat, gewinnt.

Wer als Erster alle 4 Spielfiguren punktgenau (!) ins Ziel bringt, ist der Sieger. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
flexibler als das Vorbild
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielanleitung lässt kleine Fragen offen
für Kinder sehr abstrakt

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Sein Vorbild kann dieses Spiel nicht leugnen - will es auch gar nicht. Auf der Verlagshomepage wird die Neuheit beworben mit dem Satz "Wer "Mensch, ärgere dich nicht" mag, wird 1, 2, 3... Farbe, Glück und Zahl lieben!". Nun, zunächst einmal ist damit die Zielgruppe schon einmal klar abgesteckt. Erfahrene Spieler, die aus den "Mensch, ärgere dich nicht"-Kinderschuhen herausgewachsen sind, werden mit "1, 2, 3... Farbe, Glück und Zahl" nicht wieder zu dieser Spielform zurückfinden.

In der Tat handelt es sich, wie auf der Spielschachtel angeführt, um ein "klassisches Brettspiel". Figuren ins Zielhaus bringen, dabei die Gegner hinauswerfen und stets aufs Würfelglück angewiesen sein - das ist erst einmal nicht innovativ. Der Unterschied zum Vorbild ist der Spielplan. Die Wege zum Ziel sind hier deutlich flexibler und so hat man im eigenen Spielzug meist mehr Überlegungsmöglichkeiten, wohin man seine Figur zieht. Letztlich ist man natürlich trotzdem davon abhängig, was die Würfel zeigen.

Die gelbe Würfelfläche hätte man sich sparen können. "Aussetzen" ist meinen Augen dann doch etwas "gestriges" in Brettspielen - ein Element, das man heutzutage eigentlich nicht mehr verwendet. Jeder sollte eigentlich immer einen Spielzug machen dürfen, wenn er an der Reihe ist. Gerade für Kinder ist das ein unnötiges Frustelement.

"Ab 5 Jahren" prangt auf der Spielschachtel. Auch hier müssen wir uns fragen, ob die Altersangabe gerechtfertigt ist, erscheint sie doch sehr niedrig. Wenn man sich Kinderspiele aus heutigen Zeiten anschaut, wird man sehen, dass man mit kindgerechter Gestaltung und abwechslungsreicher Spielmechanik doch schon über den Punkt hinweg ist, an dem Kinder restlos begeistert waren von "Mensch, ärgere dich nicht". Gerade der hier entworfene Spielplan ist doch sehr abstrakt und spricht jüngere Kinder nicht wirklich an. Die Kinder müssen also an das Spiel und seine Möglichkeiten herangeführt werden; das Original war da gradliniger.

Etwas schade ist die Tatsache, dass die Spielanleitung kleine Regelfragen offen lässt. Hier könnte teilweise noch etwas genauer beschrieben werden, was man darf und was man nicht darf. Ansonsten ist das Spielmaterial von zweckmäßiger, guter Qualität.

Insgesamt kann ich sagen, dass man es bei "1, 2, 3... Farbe, Glück und Zahl" mit einer sehr klassischen Auslegung eines guten Brettspiels zu tun hat. Ein bisschen fühlt man sich zurückversetzt in die Pionierzeiten der Brettspiele. Da ich von Wenig- und Gelegenheitsspielern jedoch weiß, dass "Mensch, ärgere dich nicht" auch heute noch gern einmal auf den Familienspieltisch kommt, hat wohl auch diese Neuheit ihre Berechtigung, weiß allerdings nicht durch einen revolutionär neuen Spielverlauf zu punkten. Letztlich bleibt es dann doch ein "Mensch, ärgere dich nicht", nur mit flexibleren Laufwegen.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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