Genre: Würfeln
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Ravensburger
..i.. Autor: Steffen Benndorf Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Würfel-Express
Ein
Wettrennen mit Würfeln
30 Felder gilt es mit
Farbstreifen zu überbrücken - doch die Rennstrecke darf dabei
jede Farbe nur einmal enthalten! Da ist Taktik angesagt!
So funktioniert's:
Jeder
Spieler wählt ein Startsymbol und legt das
entsprechende Plättchen auf Position "0" (ein Feld
unter die "1") des grauen Mittelstreifens. Dieser
zeigt aufsteigende Positionen von "1" bis "30".
Bei weniger als 4 Spielern werden dann zuvor noch 6
der 30 farbigen Pappstreifen (= Streckenteile)
aussortiert.
Der graue
Mittelstreifen zeigt die Positionen 1 bis 30.
Die
Farbwürfel bestimmen die Länge der Pappstreifen, die der
Spieler anlegen darf.
Los
geht's: Reihum ist jeder Spieler nun mit dem Würfeln
dran. 7 Würfel werden dabei gleichzeitig geworfen.
Jeder Würfel zeigt 6 Farben, zu denen es je 5
Pappstreifen unterschiedlicher Länge gibt (je ein
2er-, 3er-, 4er-, 5er- und 6er-Streifen).
Die Anzahl
der Würfel, die dieselbe Farbe zeigen, ist
gleichzeitig die Länge des gleichfarbigen
Pappstreifens, die sich der Spieler nehmen und in
seiner Reihe anlegen darf (Beispiel: Der Spieler
würfelt 3x lila und 2x rot > Er nimmt sich den
lilafarbenen 3er- und den roten 2er-Streifen). In
jedem Durchgang hat der Spieler dazu maximal 3 Würfe
- er kann nach dem ersten (bzw. zweiten) Wurf
beliebig viele Würfel zur Seite legen und "bunkern",
um mit den anderen Würfeln auf ein besseres Ergebnis
zu hoffen.
Die
erwürfelten Pappstreifen nimmt sich der Spieler
zunächst aus dem Vorrat. Er legt sie in beliebiger
Reihenfolge an sein Startsymbol bzw. später an
bereits ausliegende Streifen an. Wichtig: Jeder
Spieler darf nur in seiner eigenen Reihe anlegen.
Der Clou: Jede Farbe darf nur genau einmal in der
eigenen Reihe vorkommen; d.h. maximal können 6
Streifen unterschiedlicher Länge und Farbe
gleichzeitig ausliegen.
Jeder Spieler
darf in seiner Reihe maximal einen Streifen jeder Farbe
liegen haben.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Ist im
Vorrat ein erwürfelter Streifen nicht mehr
vorhanden, darf auch ein kürzerer Streifen der Farbe
genommen werden. Alternativ hat der Spieler die
Möglichkeit, den unteren Streifen eines Gegners zu
klauen, wenn er in Farbe und Länge zum
Würfelergebnis passt. Die Reihe des "Bestohlenen"
wird dann um entsprechend viele Felder nach unten
zurückgeschoben.
Vor dem
Würfeln darf ein Spieler auch bereits ausgelegte
Streifen der eigenen Reihe "von unten" entfernen;
pro weggenommenen Streifen muss jedoch beim
darauffolgenden Würfeln auf ein Würfel verzichtet
werden. Das Entfernen von Streifen ist manchmal
notwendig, um bestimmte Farben wieder "freizugeben"
- ist der Streifen entfernt, darf die entsprechende
Farbe ab sofort wieder oben angelegt werden. Der
Startmarker wird bei diesem Vorgang zudem nach oben
an den nächsten ausliegenden Streifen geschoben.
Mindestens ein Streifen muss jedoch immer liegen
bleiben!
Es
gewinnt der Spieler, der mit einem Streifen die
Position "30" erreicht bzw. überschreitet.
[ih]
Vielen
Dank an Ravensburger für ein Rezensionsexemplar!
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
MINUS:
MINUS:
Einschränkungen bei
weniger als 4 Spielern
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:Wer ein schnelles,
leicht zu erlernendes Würfelspiel sucht, macht
mit "Würfel-Express" nichts falsch! Im Stil von
"Kniffel" erwürfelt sich jeder Spieler stets das
bestmögliche Ergebnis; dazu hat er die
Möglichkeit, bei der Auswahl und Auslage der
Pappstreifen zu taktieren.
Natürlich steht das
Würfelglück bei diesem Spiel im Vordergrund -
die Spieler sollten also damit klarkommen, dass
die Würfel über ihr Schicksal entscheiden. Mit
nur 2 oder 3 Spielern steht das
"Bestehlen" der Mitspieler nicht so im
Vordergrund. Dazu sind bei dieser geringen
Anzahl an Spielern meist noch genügend
alternative Pappstreifen
im Vorrat.
Ab 4 Spielern kommt da schon ein
größeres Gerangel auf; ideal empfanden wir die volle
Besetzung mit 6 Spielern, da hier aufgrund der
dann deutlichen Pappstreifen-Knappheit erheblich mehr auf die
einzelnen Würfelergebnisse geachtet werden muss.
Bei nur 2 oder 3 Spielern bietet es sich zum
Ausgleich an, mit mehreren Reihen pro Spieler zu
spielen. "Würfel-Express" ist ein ideales
"Zwischendurch-","Einstiegs-" oder "Absacker"-Spiel,
bei dem man nicht allzu viel Nachdenken muss und
dennoch viel Spaß hat. Das Spiel funktioniert
zudem generationsübergreifend. (>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!