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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie, Familie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Inka & Markus Brand
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Der Palast von Eschnapur
 
Von Bausteinen, Blockaden und Beamten
Um den Palast des Maharadschas errichten zu können, ersuchen sich die Bauherren die Hilfe der hohen Beamten. Doch die wollen Gold sehen...
 

     

So funktioniert's: 
Das Spiel verläuft über mehrere Runden. Eine Runde ist in 9 Phasen gegliedert: 
1) Der Palast besteht aus 8 Teilen. Jeder Spieler wählt aus seinen 8 Bauplatzkarten zwei Karten aus und legt diese verdeckt an seinem Spielertableau ab. Die beiden Karten stehen für die beiden Palastteile, an denen der Spieler in dieser Runde bauen darf.


Der Palast besteht aus mehreren zusammengesetzten Teilen. Unten findet man die Punkteleisten für "Privileg"- und "Siegpunkte". Am oberen Rand liegen die 10 Privilegkarten aus.
   
Die Felder eines Palastteils werden von unten nach oben mit Bausteinen der Spieler besetzt. Jedes Feld trägt dabei eine Nummerierung.
   

 

2) Die Spieler besitzen Goldkarten mit den Werten 0 bis 5. Jeder Spieler wählt fünf Karten aus und legt diese verdeckt an die fünf Felder der "hohen Beamten" auf seinem Spieltableau. Diese Felder symbolisieren die Phasen 3, 4, 5, 6 und 8.

 

Die ersten beiden Phasen sind Rundenvorbereitungen. Das aktive Spiel beginnt erst mit Phase 3. Zu Beginn der Phasen 3, 4, 5, 6 und 8 decken die Spieler jeweils die Goldkarte an dem entsprechenden Feld auf. Die dazugehörige Aktion wird immer von dem Spieler mit der höchsten und zugleich einmaligen Goldkarte ausgeführt. Dieser Spieler legt die Goldkarte in die Bank und führt die entsprechende Aktion aus.

 

Alle anderen Spieler lassen ihre Goldkarten am Tableau liegen; lediglich die Karten mit dem Wert "0" werden sofort wieder auf die Hand genommen. Ist in einer Phase keine der ausgelegten Goldkarten einmalig, entfällt die Aktion für diese Runde.

 

3) Der Spieler mit der höchsten Goldkarte an Stelle 1 darf den Blockademarker auf eine beliebige, noch verdeckte Goldkarte eines Gegners setzen. Diese Karte wird in den entsprechenden Phase nicht aufgedeckt, sondern bleibt für die nächste Runde dort liegen. Der betroffene Spieler erhält als Entschädigung einen Baustein.

 

4) Der Spieler mit der höchsten Goldkarte an Stelle 2 darf den Baustoppmarker auf ein beliebiges Palastteil legen. In diesem Palastteil darf in dieser Runde nicht gebaut werden.

 


Die 2 Bauplatzkarten liegen am oberen Teil des Spielertableaus. Die 5 Goldkarten sind verdeckt den 5 Beamten zugeordnet - sie bestimmen, wer in welcher Spielphase eine bestimmte Aktion ausführen darf.
   
Die Bauplatzkarten (blau) bestimmen den Palastteil, der bebaut werden soll. Bei den eingesetzten Goldkarten möchte jeder Spieler einen Stich landen, um eine bestimmte Aktion ausführen zu können.
   

 

5) Nun erhalten alle Spieler so viele Bausteine, wie der Wert ihrer dritten Goldkarte angibt. Ist eine Goldkarte nicht einmalig, so erhält der Spieler nur die Hälfte des Wertes (aufgerundet). Nach dieser Phase legen alle Spieler ihre dritte Goldkarte in die Bank.

 

6) Der Spieler mit der höchsten Goldkarte an Stelle 4 bestimmt nun die Reihenfolge, in der die Spieler in der nächsten Phase bauen. Hierzu nimmt er die Reihenfolgemarker und verteilt sie an alle Spieler.

 

7) Jetzt wird gebaut. Der Reihenfolge entsprechend decken die Spieler ihre beiden Bauplatzkarten auf und verteilen alle ihre Bausteine beliebig auf die beiden gewählten Palastteile. Ist ein gewählter Palastteil bereits komplett bebaut oder durch den Baustoppmarker blockiert, müssen alle Steine in den anderen gewählten Palastteil gelegt werden; ein Aufbewahren der Steine für die nächste Runde ist verboten, es sei denn, auch der zweite Palastteil ist nicht bebaubar.

 

Jeder Palastteil hat eine unterschiedliche Anzahl an Feldern, auf die jeweils ein Baustein gesetzt werden darf. Zusätzlich sind diese Felder für jeden Palastteil durchnummeriert. Legt ein Spieler Bausteine in einen Palastteil, so muss er einen Stein immer auf das freie Feld mit dem niedrigsten Wert legen; die Palastteile werden sozusagen von unten aufgefüllt. Jeder Palastteil besitzt ein "goldenes Feld". Belegt ein Spieler dieses Feld, erhalten sofort alle Spieler, die in diesem Teil mindestens einen Stein platziert haben, Goldkarten im Wert von "3" aus der Bank.

 

8) Der Spieler mit der höchsten Goldkarte an Stelle 5 darf nun aus einem beliebigen Palastteil den zuletzt gelegten Baustein nehmen und ihn in einen anderen Palastteil versetzen. Von dieser Phase ist nur der Palastteil mit dem Baustoppmarker ausgenommen.

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9) In den meisten Fällen hat nun noch jeder Spieler offene Goldkarten an seinem Spielertableau ausliegen. Für diese Goldkarten erhält man Privilegpunkte. Jeder Spieler zählt die Werte seiner Goldkarten zusammen und rückt seine Privilegscheibe auf der Zählleiste entsprechend viele Felder vorwärts. Nun werden diese Goldkarten ebenfalls in die Bank gelegt.

 

Gibt es jetzt Palastteile, bei denen alle Felder mit Bausteinen belegt sind, so werden diese gewertet:

Auf jedem Palastteil ist ein Goldwert angegeben. Zunächst bekommt jeder Spieler, der mit mindestens einem Stein in diesem Palastteil vertreten ist, Goldkarten mit dem entsprechenden Gesamtwert aus der Bank. Auch hier wird nach der Reihenfolge, die in Phase 6 bestimmt wurde, vorgegangen.

 

Nun werden noch die Siegpunkte ermittelt. Jeder Spieler zählt seine Bausteine in diesem Palastteil und addiert hierzu die Nummer des Feldes, auf dem sein zuletzt gelegter Baustein liegt. Die Siegpunkte werden mit dem Siegpunktstein auf der Zählleiste markiert. Wurde ein Palastteil gewertet, so wird es umgedreht und ist somit aus dem Spiel.

 

Zusätzlich gibt es 10 Privilegkarten mit unterschiedlichen Funktionen. Mit diesen Karten kann man eine Runde maßgeblich beeinflussen. Möchte ein Spieler die Funktion einer Karte nutzen, so zahlt er die auf der Karte angegebenen Privilegpunkte, indem er seine Scheibe auf der Zählleiste rückwärts zieht, und führt die Aktion aus. Anschließend wird diese Karte aus dem Spiel genommen.

 

Bei 4 Spielern endet das Spiel in der Runde, in der der 6. Palastteil fertig gestellt wurde. Bei weniger Spielern folgt das Ende auch nach weniger Teilen. Nun erhalten die Spieler noch Bonuspunkte für ihre Privilegscheibe. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen.  [cg]
 
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Checkpoint
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PLUS:
taktisch
Gleichstandsregel
ENDE
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MINUS:
geringe Planbarkeit
Gleichstandsregel fällt
   im 2-Personen-Spiel weg
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  "Amigo" ist bekannt für sein sehr großes Repertoire an Kartenspielen - doch unter den Neuerscheinungen findet sich immer wieder einmal auch ein komplexes Brettspiel. Für die Messe Nürnberg 2009 ist dies "Der Palast von Eschnapur". Das Wichtigste zuerst: Es gefällt mir richtig gut!

Das Spiel funktioniert nach dem nicht gerade unbekannten Prinzip "Ich plane meinen kompletten Zug zu Beginn der Runde". Dies erfordert im konkreten Spielablauf beim Auslegen der Goldkarten bereits viel Taktik, wobei eine Garantie auf Erfolg durch die trickreiche Gleichstandsregel (nur die höchste einmalige Karte gewinnt!) natürlich nie gegeben ist. Oftmals entscheidet hier das Glück, was dem Spiel, aus Sicht einiger "Vielspieler", etwas an Planbarkeit und somit auch an strategischem Anspruch nimmt.

Das Material ist schön gestaltet; lediglich die Spielertableaus hätten aus etwas festerem Material sein können. Der Ablauf des Spiels hat mir jedoch gut gefallen: Er ist facettenreich, aber dabei nicht schwer zu erlernen, so dass sich das Spiel auch für Gelegenheitsspieler eignet.

Bei 4 Spielern kommt das Ende zwar etwas abrupt, dafür hält sich der Spannungsbogen bis zum Schluss. Mit 2 Spielern funktioniert das Spiel zwar auch, allerdings fällt hier der Clou der Gleichstandsregel weg, was dem Spiel für mich etwas an Witz nimmt.

Insgesamt sehe ich den "Palast von Eschnapur" als ein anspruchsvolles Familienspiel, welches von mir eine klare Kaufempfehlung erhält!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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