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Einspruch!
Das Spiel
rund um Rechtirrtümer
Wussten Sie eigentlich, dass es den
Tatbestand der Beamtenbeleidigung
gar nicht gibt? Ralf Höcker klärt auf - im Spiel zu den
Erfolgsbüchern.

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So funktioniert's:
Abwechselnd ziehen die Spieler eine Spielkarte, lesen
eine Aussage zu einem Rechtsthema vor und halten dann
ein kurzes Plädoyer dazu (dies ist keine Pflicht, macht
das Spiel aber interessanter).

Das
Paragraphen-Zeichen dient als Spielplan. Wer am
schnellsten zum Ziel gelangt, gewinnt. |
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Jede Fragekarte enthält auf einer Seite
2 Rechts-Themen - je eine Aussage ist
falsch (rot), eine ist wahr (schwarz). |
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Auf jeder Kartenseite
befinden sich 2 Themen mit jeweils 2 Aussagen - einer
wahren und einer unwahren. Dem Spieler ist es selbst
überlassen, für welche der Aussagen er sich entscheidet.
(Beispiel, wie man es aus den Büchern "Lexikon der
Rechtsirrtümer" kennt: "Es gibt den Tatbestand der
Beamtenbeleidigung" / "Es gibt keinen Tatbestand der
Beamtenbeleidigung". Da es sich um "Rechtsirrtümer"
handelt, ist selbstverständlich die zweite Aussage
wahr.)
Die anderen
Spieler setzen anschließend einen ihrer Punktechips auf
die Felder "Wahr" (das Plädoyer entspricht der
Rechts-Wahrheit) oder "Unwahr" (beim Plädoyer handelt es
sich um einen Rechtsirrtum). Die Ziffer auf dem
Punktechip gibt die Zugweite an, die der Spieler bei
einer richtigen Einschätzung machen darf.

Die Spieler setzen auf "wahr" oder "unwahr". |
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Sollte der
Halter des Plädoyers Spieler aufs Glatteis geführt
haben, so erhält er die Punkte der Spieler, die mit
ihrem Tipp falsch lagen. Nachdem alle Spieler ihre
Punkte auf dem Spielplan gesetzt haben, hält der
nachfolgende Spieler im Uhrzeigersinn das nächste
Plädoyer.
Der Spielplan
zeigt das Paragraphenzeichen. In der Standard-Variante
durchlaufen die Spieler einmalig die Schleife in der
Mitte - in der kürzeren Variante biegen sie direkt
Richtung Ziel ab. Wer dort als Erster ankommt, gewinnt.
[ih]
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
interessantes Thema
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
schlechte Umsetzung
Fragen suggerieren bereits
die richtige Antwort
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Die
Grundidee von "Einspruch" ist eigentlich gar
nicht einmal schlecht. Hobby-Juristen hätten
ihre Freude daran, die Plädoyers der Spieler
einzuschätzen - wobei echte Plädoyers nur bei
einer kommunikativen Spielgruppe zustande
kommen. Ansonsten beschränkt sich das Spiel auf
Vorlesen der Aussagen. Da die Rechtsfälle
größtenteils recht interessant sind, wäre auch
dies sogar noch recht unterhaltsam.

Und jetzt
kommt bereits das große ABER: Wer die Bücher von
Ralf Höcker gelesen hat, braucht dieses Spiel
nicht zu spielen - es sei denn, jemand möchte
seinen Vorteil nutzen, alle Antworten bereits zu
kennen. Schließlich hat man einfach die
Buchthemen auf die Fragekarten gedruckt. 
Aber
selbst, wenn man die Bücher noch nicht kennt,
hat dieses Spiel ein riesiges Manko: Es betitelt
sich selbst als "Spiel der Rechtsirrtümer" -
jetzt wäre es nett gewesen, wenn man zur
Abwechslung auch einige Aussagen eingestreut
hätte, die im Volksglauben wahr zu sein scheinen
und es auch tatsächlich sind - aber nein! Dieses
Spiel handelt NUR von Rechtsirrtümern; d.h. die
im Spiel vorkommenden gängigen Meinungen sind
grundsätzlich falsch und werden von Herrn Höcker
widerlegt.

Dies ist in Höckers Büchern sehr
interessant und unterhaltsam zu lesen - im Spiel
ist es jedoch unbrauchbar. Letztlich muss man
stets nur die absurden Aussagen für wahr, und
die plausiblen Aussagen für unwahr einschätzen -
und schon liegt man zu 99% richtig. Da helfen
auch noch so gut formulierte Plädoyers der
Spieler nicht.

Fazit: Nette Idee, schlecht
umgesetzt! Einzig allein der "Aha"-Faktor (bei
allen Spielern, die die Bücher nicht kennen)
rettet das Spiel noch auf 3 Punkte in der
Gesamtwertung.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Anzeige
leer
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