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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
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Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Heidelberger Spieleverlag ..i..
Autor: Reinhard Staupe
Spieleranzahl: 3-16 Spieler
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  EinSatz bitte!
 
"Was ich an diesem Spiel mag..."
... sind die zum Teil abstrusen Satzgebilde, die durch die Vorgabe des Satzbeginns in Kombination mit dem zu erklärenden Begriff entstehen!
 

     

So funktioniert's:
Es werden 2 Kartenstapel gebildet. Die grünen Karten zeigen die zu erklärenden bzw. zu erratenden Begriffe, die gelben Karten geben jeweils einen Satzanfang vor, mit dem die Erklärung beginn muss.
Gespielt wird in Teams. Innerhalb eines Zeitlimits (durch die Sanduhr bestimmt) muss ein aktiver Spieler seinen Teammitgliedern möglichst viele Begriffe erklären.

 


Der zu erklärende Begriff: "Stiefel" - Der Satzbeginn: "Was mich daran besonders stört, ist..".  Da ist Kreativität im Umgang mit der Sprache gefordert!
   
Ein zweites Beispiel: "Brustware" ist zu erraten. Wie fülle ich nun den Satz aus, der mit "Wenn man es anfasst, dann fühlt es sich..." beginnen soll?
   

 

Der Satzanfang muss dabei stets sinnvoll ergänzt werden - d.h. es muss sich ein korrekter Satz mit vernünftigem Satzbau ergeben. Eigennamen (auch Städtenamen) sind bei der Erklärung nicht erlaubt.

 

Wird ein Begriff erraten, wird die Karte beiseite gelegt und direkt ein neuer Begriff mit neuem Satzanfang in Angriff genommen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, wechseln die Teams bzw. die Erklärer.

 

Wer nach einer vorher vereinbarten Spielzeit die meisten Begriffskarten sammeln konnte, gewinnt.  [ih]

 

Vielen Dank an den Heidelberger Spieleverlag für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ideal für Wortakrobaten
witzige Satzkonstruktionen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer zu wenige Begriffe
Abnutzung der Satzanfänge
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Der leichte Einstieg und das simple Spielprinzip machen "EinSatz bitte" zu einem schnellen Partyspiel für Zwischendurch. Einigermaßen spontan und firm in der deutschen Sprache sollten die Mitspieler jedoch sein, denn die Satzanfänge sind in der Kombination mit den zu erklärenden Begriffen ab und an eine echte Herausforderung.

Umso witziger sind dann aber die mitunter umständlich verschachtelten Erklärungen des jeweils aktiven Spielers, der seinem Team zum Beispiel gerade klar machen möchte, warum ihn seine Eltern schon immer vor Topfpflanzen gewarnt haben. Eher schüchterne oder weniger wortgewandte Teilnehmer können bei mancher - zum Teil überhaupt nicht zusammenpassender - Kombination dann schon einmal ins Stocken geraten.

Auch wenn durch die 100 Begriffe und 60 Satzanfänge theoretisch 6000 Kombinationen möglich sind, so bewahrheitet sich auch hier nach einer gewissen Zeit das Sprichwort "Übung macht den Meister". Nach mehreren Wiederholungen sind die Erklärbegriffe bekannt, was das Erraten deutlich erleichtert. Auch verfliegt der zunächst witzige Effekt mancher vorliegender Satzteile mit der Zeit. Ein Ergänzungsset mit neuen Begriffen und Satzanfängen wäre also wünschenswert.

Insgesamt ist "EinSatz bitte" ein nettes, mitunter lustiges Partyspiel für alle, die Abwechslung zu "Tabu" oder "Activity" suchen und die Spaß am Umgang mit der Sprache haben. Abendfüllend ist dieses Spiel zwar nicht, als sporadisches Einstiegs- oder Absackerspiel ist es aber durchaus empfehlenswert.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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