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Spiel-Fakten:

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Genre: Logik, Optimierung
Erscheinungsjahr:
2004
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  Einfach genial
 
Einfach, aber wirklich genial?
Bei diesem Legespiel gilt es, in Domino-Manier möglichst viele gleichartige Farbsteine nebeneinander zu platzieren.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine Ablagebank und ein Punktetableau. Aus einem Stoffbeutel zieht jeder Spieler nun 6 Spielsteine, die jeweils aus zwei aneinander gesetzten Sechsecken mit insgesamt sechs verschiedenen Symbolen bestehen. Die Symbole=Farben kommen in sämtlichen Kombinationen (einschließlich Steine mit zwei gleichen Sechsecken) vor.


Auf der Ablagebank (vorn) befinden sich stets sechs Spielsteine.
   
Durch Anlegen des rot-roten Steins erhalte ich insgesamt 5 Punkte
.
   

Abwechselnd legen die Spieler nun immer einen Stein auf das Spielfeld und ziehen einen neuen Stein für ihre Bank nach.

Auf dem Spielfeld ist es die Aufgabe, Steine so zu legen, dass sie möglichst viele Punkte einbringen. Punkte gibt es immer dann, wenn an einem Teil des Doppelsechsecks andere Steine mit derselben Farbe liegen. Dabei wird beim neu angelegten Stein JEDE Seite eines Sechsecks betrachtet (außer der, an der der zweite Teil des Steins "hängt"). Maximal werden also pro Spielsteinhälfte fünf Seiten gewertet.

In die Wertung fließen auch gleichartige Symbole ein, die direkt HINTER dem angrenzenden Symbol liegen (evtl. also auch ganze Reihen). Jedes Symbol zählt dabei als 1 Punkt in der jeweiligen Farbe. Die Punkte werden auf dem Spielstandtableau eines Spielers mit kleinen Holzwürfeln markiert. Bei jedem Spielzug werden immer BEIDE Hälften des neu angelegten Sechsecks ausgewertet.


Die Punkte werden auf dem jeweiligen Spielertableau festgehalten.
   
Das Spielfeld (hier belegt für 2 Spieler). Bei mehreren Spielern würden noch ein oder zwei Außenringe hinzugenommen.
   

Beim Auslegen müssen die Steine nicht zwangsläufig an gleichfarbige Steine angelegt werden - allerdings gibt es dann auch null Punkte, wenn ein Stein keinen gleichartigen Nachbarn aufweisen kann. Ebenso können auch einzelne Felder des Spielplans frei bleiben.

Die Krux bei "Einfach genial" ist die Gesamtwertung, die einsetzt, wenn kein Platz mehr für einen weiteren Stein auf dem Spielplan vorhanden ist: Nicht der Spieler gewinnt, der in einer Farbe die meisten Punkte gemacht hat, sondern der Spieler, der seine "schlechteste" Farbe am weitesten nach vorn bringen konnte. [ih]

Vielen Dank an den Kosmos-Verlag für ein Rezensionsexemplar!

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfach zu erlernen
reizvolles Spielprinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielidee ist nicht "genial"
Design eher zweckmäßig
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Ein denkbar einfaches Legespiel, welches trotzdem immer wieder zu neuen Partien einlädt, wenn es auch bei uns auch nicht ganz den Suchtfaktor von z.B. "Blokus" oder den Spielwitz von z.B. "Ubongo" erreicht.

Kritik üben möchte ich dann vor allem am Spielmaterial: Die Kunststoff-Spielsteine sind noch gut gelungen, weniger hingegen die optische Gestaltung von Spielplan und Punktetableau. Die Ablagebänke halten die sechseckigen Spielsteine nur schlecht und auch beim Auslegen der Steine auf dem Plan kommt es ständig zu ungewolltem Verrutschen des Spielmaterials. Hier wäre eine edlere Spielfläche mit vertieften Sechseck-Feldern von Vorteil gewesen. 

Insgesamt - dank des eingängigen Spielprinzips - erhält "Einfach genial" von uns dann doch noch vier Sterne; Fans von abstrakten Legespielen sollten aber als Alternative immer zunächst einmal "Blokus" ins Auge fassen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 
     

Chris:   Das Spiel ist durchaus kurzweilig und die Regeln sind eingängig. Einfach? Ja! -  Genial? –  Nein!  - Gut, aber nicht genial!
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
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