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Spiel-Fakten:

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Genre: Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Huch & Friends  ..i..
Autoren: GameInVentorS
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  ego
 
Wer bist du wirklich?
In die Psyche der Mitspieler soll man anhand von "ego" einen Einblick bekommen - doch ob das Spiel seinen Erwartungen gerecht wird?
 

     

So funktioniert's:

Jeder Spieler erhält zunächst 10 ego-Chips, weitere 10 Chips werden pro Spieler als Vorrat auf das ego-Tableau gelegt. Außerdem nimmt jeder Teilnehmer seine 3 Antwortsteine zu sich. Diese zeigen einen, zwei und drei rote Punkte.

 


ego-Tableau mit Punktechips, unten die drei Antwortsteine.
   
Jede Frage gibt 3 Antworten vor
 
   

 

Der Reihe nach ist jeder Spieler abwechselnd "Startspieler". Dieser nimmt eine Fragekarte aus der Box und liest Frage und die drei Antworten vor. Er entscheidet sich für eine der Vorgaben und legt den entsprechenden Antwortstein verdeckt vor sich ab. Die anderen Spieler müssen den Startspieler nun einschätzen und ihrerseits auch je einen Antwortstein ablegen, von dem sie glauben, dass er der Antwort des Startspielers entspricht. Zusätzlich setzen sie einen oder zwei ego-Chips auf ihre Antwort - je nachdem, wie sicher sie sich sind.

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Dann wird ausgewertet: Der Startspieler und die anderen Spieler drehen ihre Antwortsteine um. Für eine Übereinstimmung erhält der entsprechende Spieler seinen Einsatz verdoppelt (aus dem Vorrat), der Startspieler erhält ebenfalls aus dem Vorrat einen Chip pro Teilnehmer, der ihn korrekt eingeschätzt hat. Bei einer falschen Einschätzung gehen die gesetzten Chips verloren und werden zum Vorrat gelegt.

 

Das Spiel endet, sobald der Vorrat komplett aufgebraucht ist.  [ih]

 

Vielen Dank an Hutter Trade für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig innovativ
z.T. qualitativ schlechte
   Fragen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Zunächst einmal muss man sagen, dass der Spielkarton in seiner Optik durchaus aus dem Einheitsbrei hervorsticht und etwas "Besonderes" vermuten lässt. Das Spielmaterial ist ebenso gelungen, besonders wissen die schweren Antwortsteine zu gefallen.

"Ein Spiel, dass zum besseren Kennenlernen von Mitspielern dienen soll"... klingt in der Anleitung dann schon nicht mehr so neu und spätestens in unserer Testrunde wurden unsere Zweifel bestätigt: "ego" ist keinesfalls ein raffiniertes psychologisches Spiel - nein, es handelt sich um ein simples - wirklich sehr simples - Einschätzungs- und Übereinstimmungsspiel. Die Fragen, die die jeweiligen Startspieler dabei beantworten müssen, schwanken noch dazu stark in ihrer Qualität.

Manchmal sind in der Tat persönliche Einstellungen gefragt - diese können zu den gewünschten Diskussionen führen und auch ab und an einmal unterhaltend bzw. verblüffend sein (z.B. "Würden Sie Ihrem Chef beim Fälschen von Geschäftszahlen helfen?").

Allerdings muss man sich bei einem Spiel ab 12 Jahren fragen, warum ein 12-jähriger Einschätzungen über die Berufswelt beantworten soll. Und ob ich ernsthaft die Psyche meines Mitspielers ergründen kann, wenn er mir offenbart, dass er "von den Abkürzungen WHO, CIA und NATO" nur 2 statt 3 Bedeutungen weiß?! Oder "ob er Vera Lynn, Lee Harvey Oswald und Maria Callas" kennt?

Sorry, was diese Fragen mit einem psychologischen Spiel zu tun haben, konnten wir beim besten Willen nicht ergründen. Dass es natürlich auch keine Lösungen zu den Fragen gibt, bleibt da schon unberücksichtigt.

Mit pikanteren Fragen und einem abwechslungsreicheren Spielverlauf wäre eine bessere Benotung drin gewesen - so reiht sich "ego" in die lange Liste belangloser Übereinstimmungsspiele ein.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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