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Egizia
"Im Tal der
Könige"
Ägypten, im Jahre 2707 v Chr.: Als
Baumeister befahren die Spieler den Nil, um an dessen Ufer die
prächtigsten Gebäude entstehen zu lassen.

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So funktioniert's:
Die Spieler übernehmen die Rolle der
Bauherren.
Zu Beginn erhält jeder
Spieler einen "Steinbruch" und ein
Getreide-Feld. Des Weiteren besitzt jeder
Spieler ein Tableau, auf dem die Stärke
seiner Bautrupps markiert werden. Jeder
Spieler startet mit 3 Bautrupps der Stärke 1
und einem Joker-Bautrupp der Stärke 2. Auf
dem Tableau wird außerdem markiert, wie
viele Steine man besitzt.

Die
Spieler befahren mit ihren Schiffen den Nil. |
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Auf
dem Tableau werden Stärke der Bau-trupps und Vorrat
an Steinen markiert. |
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Die
Spielerreihenfolge wird vor der ersten Runde
ausgelost.
"Egizia"
verläuft über 5 Runden, wobei sich eine
Runde in 7 Phasen gliedert:
1.
Nil-Karten auslegen: 10 Nil-Karten werden
von dem Stapel, der der aktuellen Runde
entspricht, auf die 10 Felder des Spielplans
gelegt.
2. Nil
befahren: Jeder Spieler besitzt 8 Boote, mit
denen die Felder des Nils besetzt und eine
Aktion ausgeführt werden kann. Der Nil
verläuft in einem Zick-Zack-Kurs über den
Plan, wobei jede Ecke für ein Feld steht.
Der Spielreihenfolge entsprechend,
platzieren die Spieler reihum ihre Boote auf
dem Nil, wobei zu beachten ist, dass sich
das gewählte Feld immer weiter nilabwärts
befinden muss als das Feld, was der Spieler
zuletzt besetzt hat. Auf ein Feld kann
generell nur eine Figur gesetzt werden.
Es
gibt 3 verschiedene Arten von Nil-Feldern:
- Nil-Karten: Der Spieler nimmt die Karte
sofort auf und legt sie vor sich ab. Bei den
Karten kann es sich um weitere Steinbrüche
oder Getreide-Felder handeln. Viele Karten
haben aber auch einen anderen permanenten,
oder einmal einsetzbaren Effekt.
- runde Felder: Diese dienen meistens dazu,
die Stärke von eigenen Bautrupps zu erhöhen.
- Bauplätze: Diese gibt es 3 mal auf dem
Spielplan und nur hier können mehrere
Spieler ihr Boot einsetzen.

Mit Getreide-Feldern werden die Bautrupps ernährt. Die
Steinbrüche sorgen für Steine-Nachschub. |
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Gelbe
Nil-Karten haben permanente Vorteile, blaue Karten
werden sofort eingesetzt und braune Karten können
einmalig eingesetzt werden. |
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3.
Bautrupps ernähren: Jeder Spieler überprüft,
ob er mit seinen Feldern alle seine
Bautrupps ernähren kann. Für fehlende
Nahrung muss er Siegpunkte bezahlen.
4.
Steine produzieren: Jeder Spieler erhält so
viele Steine, wie seine Steinbrüche angeben.
5.
Bauen: Nun werden die 3 Bauplätze von oben
nach unten abgehandelt. Die Spieler bauen in
der Reihenfolge, wie sie ihre Boote an
diesem Platz eingesetzt haben. Pro Bauplatz
darf ein Spieler einen seiner 3 regulären
Bautrupps verwenden. Der Joker-Bautrupp darf
bei einem Bauplatz zusätzlich verwendet
werden, allerdings niemals allein. Die
Stärke des Bautrupps gibt an, wie viele
Steine der Spieler an diesem Bauwerk maximal
verbauen darf.
Die 3 Bauplätze erfüllen unterschiedliche
Funktionen:
- Sphinx: Der Spieler kann bis zu 5 Steine
bezahlen und sich anschließend so viele
Karten vom Sphinx-Stapel ansehen. Hierbei
handelt es sich um Aufträge, die dem Spieler
bei Spielende Siegpunkte einbringen, falls
er sie erfüllt. Der Spieler kann einen oder
keinen Auftrag behalten. Für jede
zurückgegebene Karte erhält der Spieler
einen Siegpunkt.

Die Sphinx-Karten können den Spielern am Ende massig
Siegpunkte einbringen. |
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Links
der Steinverkauf, rechts der Getreide-Markt. |
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-Obelisk/Gräber: Die Felder des Obelisken
können von den Spielern aufsteigend gebaut
werden. Die ersten beiden Felder kosten nur
einen Stein, jedes weitere Feld kostet einen
Stein mehr. Bei den Gräbern handelt es sich
um eine Reihe von Plättchen, von denen
jeweils die vordersten 4 aufgedeckt sind.
Will der Spieler das vorderste Grabplättchen
aufnehmen, so muss er so viele Steine
bezahlen, wie die Ziffer auf dem Plättchen
angibt. In beiden Fällen erhalten die
Spieler so viele Siegpunkte, wie sie Steine
an diesem Bauplatz ausgegeben haben. Des
Weiteren darf der Spieler seine Position bei
einer der beiden Tabellen "Steinverkauf"
oder "Getreidemarkt" verbessern. Die
Position auf dem Steinverkauf ist für das
Spielende wichtig; je besser die Spieler auf
dem Getreidemarkt sind, desto weniger
Siegpunkte verlieren sie bei fehlender
Nahrung.
-
Monument/Pyramide: Diese beiden Bauwerke
funktionieren genauso wie der Obelisk. Wurde
in der Pyramide eine Reihe vollständig
gebaut, so erhält der Spieler, der die
meisten Teile dieser Reihe gebaut hat,
Bonuspunkte.
6.
Bonus für Mitwerkung an Bauwerken: Nun
erhalten die Spieler Bonuspunkte für jeden
Bauplatz, an dem sie in dieser Runde aktiv
waren. Für einen Bauplatz gibt es einen
Siegpunkt, für 2 gibt es 3 Siegpunkte und
für 3 schließlich 6 Siegpunkte.

Der
Wasserring zeigt an, welche Getreidefelder Nahrung
produzieren. |
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Spieler Gelb hat die unterste Reihe der Pyramide
vollendet. |
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7.
Spielreihenfolge für die nächste Runde
festlegen: Der Spieler mit den wenigsten
Siegpunkten erhält für die nächste Runde die
Position 1. Der Spieler mit den
zweitwenigsten Siegpunkten wird Zweiter usw.
Bei Gleichstand ist der Spieler, der später
auf das Feld auf der Siegpunktleiste gezogen
ist, zuerst an der Reihe.
Nach
der fünften Runde gibt es noch für folgende
3 Dinge Bonuspunkte:
- Steht ein Spieler bei der Tabelle
"Steinverkauf" auf einer der letzten beiden
Spalten, so darf er jetzt noch jeweils 2
Steine für einen Siegpunkt verkaufen.
- Jeder Spieler addiert die Ziffern seiner
Grabesplättchen. Für eine Gesamtsumme von
1-10 gibt es 2 Siegpunkte, für 11-20 5
Siegpunkte und für einen Wert von 21 oder
mehr 9 Siegpunkte.
- Für jeden erfüllten Auftrag erhalten die
Spieler die Siegpunkte, die auf der Karte
angegeben sind.
Der
Spieler mit den meisten Siegpunkten hat
gewonnen.
[cg]
Vielen Dank an Hans im Glück / Schmidt Spiele für ein
Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
bewährte Spielmechanismen
flüssiger Ablauf
abwechslungsreich
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
Spielanleitung z.T. unklar
bzw. fehlerhaft
fehlende Spielerzahl-Anpassung
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Anzeige
leer
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