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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: moses  ..i..
Autor: Florian Redl
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Ed, the Cat
...

"Wer fährt seine Krallen aus?"

Miau! Katzen haben bekanntlich ihren eigenen Kopf. Ja, man könnte sagen, in diesem Kartenspiel wetzen sie ihre Krallen. Das Ziel: Anderen Spielern Karten zuschustern, während man selber alle loswerden will. Aber das will jeder...
 
 

Erstmal alle 81 Karten mischen, dann verdeckt an jeden 5 austeilen. Fertig ist die Spielvorbereitunng.

Wer an der Reihe ist, wählt eine Handkarte der eigenen Hand und spielt sie aus. Sofort erfolgt die Aktion des Kartentextes:

- Lass einen Mitspieler eine Karte ziehen, die er als Strafkarte vor dir ablegt.

- Lass einen Mitspieler drei Karten auf die Hand ziehen.

- Ziehe eine Karte vom Nachziehstapel.

- Ziehe vom Mitspieler zwei Karten und lege sie ab.

etc.

Die Runde endet, wenn der erste Spieler seine letzte Handkarte abgelegt und ausgeführt hat. Dann zählen alle Spieler ihre Punkte (Zahlen auf Straf- und Handkarten) und notieren sie. Es wird gespielt, bis der erste Spieler am Rundenende 99 und mehr Minuspunkte hat. Wer die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
nettes Ärgerspiel
coole Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekanntes Spielprinzip
einige Karten unausgewogen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ohne Krallen geht es nicht, überhaupt nicht. Nur wenn das Spiel aktiv destruktiv gespielt wird, kann sich Spielspaß entwickeln: fieser Spielspaß, aber auch Schadenfreude kann halt Spaß machen, solange man auch einstecken kann. Das Spiel an sich ist easy. Spiel eine Karte und mache, was drauf steht. Das können alle, die bereits lesen können. Nach und nach orientiert man sich an den Zahlen - 1 bis 3 ist schlecht für die anderen, also gut für mich; 4 bis 6 ist okay für beide; 7 bis 9 ist schlecht für mich - also bloß nicht ausspielen oder gar als Strafkarte vor sich legen. Strafkarten bringen zusammen mit den Handkarten Minuspunkte. Und die will keiner. Da das aber alle wollen, entspinnt sich in der richtigen Spielegruppe ein aktives Netz aus direkt ablesbaren Hinterhältigkeiten. Die Schadenfreude lebt. Da hat sich einer runtergespielt auf zwei Karten und kriegt drei neue geschenkt. Da erhält einer, ganz liebevoll, weitere Strafkarten. Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt und genau das versuchen alle anderen zu verhindern.

Der einfache Spielablauf wird unterstützt durch das wirklich witzige Outfit. "Ed, the Cat" ist ein mittlerweile bekanntes Label für freche Tipps und Lebensweisen aus der Sicht einer Katze. Es gefällt und hat seine Liebhaber, ich mag's auch, bin Katzenfan. Die Grafiken sind witzig und passen zum Gesamteindruck, frisch und frech. Das Material ist okay, jedoch knicken die Karten bei zu aktiven Spiel ein und nehmen dauerhaft Schaden.

Das Spiel selbst bietet dabei kaum Neues. Der Spielablauf erinnert an ein stark vereinfachtes "Wo ist das Gehirn?". Ziel ist halt bloß, trotz der vielen ungeliebten Geschenke der Mitspieler, die eigenen Karten loszuwerden. Die einzelnen Kartentexte bieten ebenfalls nichts Neues. Eine Symbolunterlegung fehlt. Lesen muss man also schon gut können. Das glücksabhängige Kartenziehen kann trotz bester Absichten kaum wirklich durch sinnvolles Ausspielen beeinflusst werden. Die wenigen Möglichkeiten bleiben überschaubar.  Unsere Tester machten zunächst die Erfahrung: Das Spiel kann einfach "nur" gespielt werden. Dann macht's keinen Spaß. Je weniger mitspielen, desto weniger Spaß macht es. Aber in der richtigen Stänkergruppe ab mindestens 4 Spielern kann es auch funktionieren. Vor allem diejenigen, die Spiele nicht zu ernst nehmen, können zwischendurch ein paar schnelle Runden spielen.

Fazit: "Ed, The Cat – Wer fährt seine Krallen aus?" kann als kurzes Kartenspiel Spaß machen, wenn die Gruppe stimmt und jeder jedem wirklich seine Krallen zeigt.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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