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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Zoch Verlag ..i..
Autor: Olivier Grégoire
Grafik: Miguel Coimbra,
Tina Kothe
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Dreams
...

Nur nicht auffallen!

In diesem Spiel legen die Spieler mit ihren funkelnden Sternen Traumbilder nach. Doch einer gehört nicht zu den Göttern, die das beherrschen. Er ist der Sterbliche und hat von all den Dingen, die da passieren, keine Ahnung. 
 
 
Vom Stapel der Traumkarten werden 4 offen ausgelegt. Die Spieler erhalten nun alle verdeckt identische Plättchen, die angeben, welches der 4 Bilder die "Vision der Götter" darstellt. Nur ein Spieler hat Pech. Er ist der Sterbliche und erfährt nicht, welches Bild gleich nachgebildet werden soll. Das sollte er sich aber nicht anmerken lassen.



Jeder Spieler besitzt 3 verschiedene Edelsteine, Verzeihung, Sterne. Nacheinander legen die Spieler nun reihum jeweils einen Stern auf die große blaue Spielmatte (das Firmament) und zwar gemeinschaftlich in der Anordnung, die das gesuchte Traumbild darstellen soll. Der Sterbliche legt natürlich auch Steine, und zwar möglichst so, dass er nicht auffällt...



Wenn alle Sterne gelegt wurden, stellt jeder der Götter auf seiner Spielscheibe ein, wen er für den Sterblichen hält. Der Sterbliche stellt die Bildnummer ein, die er für die gesuchte Vision hält. Dann wird aufgelöst. Punkte gibt es für jeden Gott, der nicht für den Sterblichen gehalten wurde und / oder für jeden Gott, der den Sterblichen enttarnt hat. Der Sterbliche bekommt Punkte, wenn er von Niemandem enttarnt wurde und / oder wenn er das richtige Bild als Vision erkannt hat.



Danach startet eine neue Runde mit neuen Traumkarten und neuer Rollenverteilung. Sobald mindestens ein Spieler 16 Punkte oder mehr erzielt hat, endet das Spiel. Wer dann die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
verdeckte Identitäten
hübsche Traumbilder

ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher technisch und
   wenig phantasievoll

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Die hübschen Traumkarten, die dem Spiel "Dreams" seinen Namen gaben, kommen einem irgendwie bekannt vor. Also, es sind schon neue Illustrationen, aber ihre optische Verwandtschaft zu den Erfolgstiteln "Dixit" und "Mysterium" wird niemand leugnen können. Das Spiel wiederum setzt auf das Prinzip der verdeckten Identitäten. Dass alle Spieler wissen, worum es geht, einer aber in die Röhre schaut und gerade das verbergen muss, kennen wir aus Spielen wie dem genialen "Spyfall", in Deutschland unter dem Titel "Agent Undercover" bekannt (Links zu den erwähnten Spielen: unten).

Mischt man nun die zwei Erfolgskonzepte, könnte man ja meinen, dass da was Großes bei rauskommt. Leider ist dem in meinen Augen nicht so. Die Kombination lässt nämlich ein entscheidendes Kriterium, das die zuvor genannten Spiele so besonders machte, einfach weg: Die Fantasie. Bei "Dixit" und "Mysterium" musste man traumhafte Assoziationen herstellen, bei "Spyfall" kreativ mit Sprache umgehen. Bei "Dreams" legt man einfach nur Sterne in eine Anordnung, die das Traumbild vorgibt. Das ist dann doch recht simpel und fühlt sich technisch an. Es fehlt an eigener Interpretionsfreiheit. So verfliegt die Magie der Bilder letztlich fast gänzlich, schade! Auch ist es als Sterblicher oft leicht, seine Steine so zu legen, dass man nicht auffällt, was wiederum zu bunt gemischten Zufallswertungen führt.

"Dreams" ist nun kein wirklich schlechtes Spiel, nein. Die Mädels unserer Testrunden mochten es dabei eindeutig lieber als die Jungs. Insgesamt eignet sich das Spiel am besten als Familienspiel. Und dann vor allen Dingen für diejenigen, die mit spontanen Gefühlsdarstellungen überfordert sind. Für diese Zielgruppe vergebe ich dann 6 Kultpunkte. Wer hingegen "Dixit"- oder "Spyfall"-Fan war oder ist, wird mit "Dreams" nichts erleben, was seine Liebligsspiele nicht besser gemacht hätten... Da fällt "Dreams" dann leider angesichts dieser Konkurrenz durchs Originalitätsraster.

Weitaus lustiger wird "Dreams", wenn man anstatt der gut gemeinten Traumbilder einfach nur 4 geschriebene Begriffe auslegt. Wenn dann 5 Leute gemeinschaftlich ein "Auto" legen müssen, ohne eine optische Vorgabe zu sehen, wird's richtig witzig. DA kommt dann echter Spielwitz auf. Leider hat man sich bei "Dreams" für die fantasielosere Variante entschieden. Mit den Begriff-Hausregeln hätte das Spiel eine klare Top-Wertung (!) erhalten, so aber verbleibt es aus meiner Sicht nur im Durchschnittsbereich mit kleinem Optik-Bonus.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Melanie: Für mich ist "Dreams" ein lockeres, unterhaltsames Partyspiel und angesichts seiner verträumten Optik ideal für lange Winterabende. Die Grundidee ist nicht völlig neu, macht aber Spaß. Lobenswert ist vor allem, dass hier jeder mitspielen kann (Kinder und Erwachsene gleichermaßen) und niemand durch einen indirekten Seelenstriptease oder spontane Sprachfindung bloßgestellt wird. Die Wertung ist etwas chaotisch und zufällig; wer also ausschließlich spielt, um zu gewinnen, der könnte hier die eine oder andere böse Überraschung erleben, denn vieles ist abhängig von den Mitspielern. Man sollte also mit der nötigen Lockerheit in dieses Spiel einsteigen.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 
     
Lutz: Die Träume der Götter werden zu Sternbildern. Was eine poetische Hintergrundgeschichte. Die Spielregeln sind dagegen recht simpel und schnell erklärt. Das Spiel spielt sich recht flüssig und die schöne Gestaltung macht es leicht, Mitspieler zu finden. "Dreams" erinnert stark an "Agent Undercover" alias Spyfall oder an "A fake artist goes to New York". Wieder ist es ein Spieler, der keinen Plan hat, was die anderen so machen. Jeder versucht dem anderem auf die Schliche zu kommen. Legt ihr aber die Sterne nicht eindeutig genug, so denken die anderen Götter, dass ihr der Sterbliche seid. Schafft ihr es den Sterblichen in eine Falle zu locken oder werdet ihr Götter hinterher selber als Sterblicher verdächtigt?
 
Das Bilden des Sternbildes und das Bluffen machen Spaß. Es ist schon eine Herausforderung mit den klaren, grauen und schwarzen Klümpchen ein Sternbild zu legen, dass den ausliegenden Karten auch noch ähnlich sieht. Aber nicht so ähnlich, dass der Sterbliche die Karte errät. Dreams bewegt sich also auf einer abstrakteren Ebene als "Agent Undercover". Hier kann man schlechter Finten legen oder einfach mal nicht so relevante Züge machen. Gleichzeitig hat dies aber bei mehreren meiner Mitspieler für Begeisterung gesorgt. Endlich konnten sie auch an so einem kurzweiligen Verräterspiel teilnehmen, ohne kreativ werden zu müssen. Ein Bild mit Steinchen legen ist deutlich leichter als Fragen zu formulieren. Ich habe auch schon Leute unter dem Druck, lügen zu müssen, einfach aufgeben sehen. Hier wird das nicht passieren.
 
Die Sterne, Traumkarten und die Spielmatte sehen gut aus und haben eine gute Qualität. Ich verstehe allerdings nicht, warum die Anzeigeräder geklebt und nicht wie sonst üblich mit einem Plastiknupsi zusammen gefügt werden. Da können die Ränder schon mal beim einpacken auseindergehen. Funktionieren tun sie aber trotzdem.
 
Fazit: Es zeigt sich also: Hier kann wirklich jeder mitmachen. Es dauert nicht zu lange und die Traumbilder sind wirklich hübsch anzusehen. Dies ist die Alternative für Leute, die nicht so gerne den Inquisitor bei "Agent Undercover" spielen oder die einfach gerne Dinge abstrahieren.
...
 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 
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> Dixit   > Mysterium
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Ende
 

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