Genre: Würfel, Glück
Erscheinungsjahr: 2008 Verlag: Schmidt Spiele
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(Easy Play) Autor: Wolfgang Panning Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Drachenwurf
Auf die
Drachen, fertig, los! Die Aufgabe der Spieler:
Möglichst viele Drachenkärtchen erwürfeln, sie an die eigene
Basis anlegen und dann im Drachenhort in Sicherheit bringen.
So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine Drachenbasis und ein
Drachenei. Die Drachenkärtchen werden gemischt und zu
drei verdeckten Stapeln ausgelegt. Das jeweils oberste
Kärtchen wird aufgedeckt. Der Spieler,
der am Zug ist, würfelt mit allen 6 Würfeln. Ziel ist
es, Drachenkärtchen zu gewinnen und sie zur eigenen
Basis zu holen. Dazu müssen die erwürfelten Symbole
farblich mit den ausliegenden Drachenkärtchen
übereinstimmen.
Das
Spielmaterial im Überblick
Würfel mit
der passenden Drachenfarbe werden rausgelegt.
Um ein
Kärtchen zu gewinnen, müssen mindestens 2 Würfel die
gleiche Farbe (Zweierpasch) wie der Drache besitzen.
Werden 4 oder mehr gleiche Farbsymbole erwürfelt, kann
der Wurf aufgeteilt werden, um evtl. gleich mehrere
Kärtchen nehmen zu dürfen.
Gewürfelt
werden darf pro Spielzug bis zu sechs Mal. Pro Wurf muss
der Spieler jedoch mindestens einen gültigen (!) Würfel
herauslegen. Gültig ist ein Würfel, wenn er die Farbe
von einem ausliegenden Drachen zeigt. Dabei ist es egal,
ob der Spieler mit diesem Würfel die noch nötige Anzahl
an Symbolen, um das Plättchen zu gewinnen, erzielen kann
oder nicht. Er berechtigt in jedem Fall zum weiteren
Würfeln. Einmal herausgelegte Würfel dürfen nicht wieder
neu geworfen werden! Kann nach einem Wurf kein Würfel
herausgelegt werden, ist das Würfeln beendet!
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Nach dem
Würfeln erhält der Spieler die entsprechenden
Drachenkärtchen und legt sie an seine Basis. Jedes
Kärtchen kommt an die Seite, die der Anzahl an Würfeln
entspricht, mit der es erwürfelt wurde.
Nun ist der
nächste Spieler dran. Er deckt zunächst Drachenkärtchen
von den Stapeln auf, so dass wieder drei offen
ausliegen.
Jeder Spieler
kann, anstatt um die offenen Drachenkärtchen zu würfeln,
auch um bereis bei den Mitspielern, an der jeweiligen
Drachenbasis ausliegende Kärtchen kämpfen. Dazu muss der
Herausforderer mindestens einen Würfel mehr erreichen,
als die Basisseite anzeigt. Für einen gelben Drachen an
der 2er-Seite, benötigt der Gegenspieler also mindestens
3 gelbe Würfel. Gelingt dies, erhält der Spieler das
Kärtchen und das Opfer ein Drachenei aus dem Vorrat -
als Trost.
Je höher die Anzahl an Würfeln, mit der man ein Kärtchen
zur eigenen Basis bringt, desto größer ist also auch die
Chance, es vor den Angriffen seiner Mitspielern zu
sichern.
Wer in seinem
Spielzug ein Drachenei besitzt, kann dieses einsetzen.
Das Drachenei kann beim Herauslegen eines Würfels auf
diesen gesetzt werden, so dass dieser Würfel wie zwei
Würfel gezählt werden darf. Nach dem Einsatz kommt das
Ei zurück in den allgemeinen Vorrat.
Drachenkärtchen werden am Ende des Spielzuges an die
Basis angelegt.
Die
Auswertung des Drachenhorts bringt Siegpunkte.
War jeder
Spieler einmal an der Reihe, setzt nun der erste Spieler
seine Drachenkärtchen, die an der Basis liegen, in den
Hort. Der Hort wird gesondert aufgebaut; hier sind die
Kärtchen sicher und können nicht mehr geraubt werden.
Dazu werden die Kärtchen mit der Bildseite nach oben in
waagrechte Reihen gelegt. Jede Bildseite besteht aus 2
Elementen - einem farbiger Drachen und einer Landschaft.
Übrigens: Werden beim Würfeln gleich 6 Drachen einer
Farbe erwürfelt, darf das Plättchen direkt (!) in den
sicheren Hort gelegt werden.
Es können im
Hort Drachenketten mit
1) gleichfarbigen Drachen auf unterschiedlichen
Landschaften gebildet werden
oder mit
2) Drachen unterschiedlicher Farben auf den gleichen
Landschaften.
Die Anzahl
der Reihen, die ein Spieler bildet, ist beliebig - je
länger eine Reihe jedoch wird, umso mehr Punkte bringt
sie.
Sobald das
letzte Drachenkärtchen vom Stapel bis in den Hort
gebracht wurde, endet das Spiel.
Entsprechend der Auswertungstabelle erhält am Ende jeder
Spieler Siegpunkte für seinen Drachenhort. Der Spieler
mit den meisten Siegerpunkten gewinnt. [sw]
PLUS:
PLUS:
leicht zu verstehen
für jedes Alter geeignet
viel Interaktion
ENDE
MINUS:
MINUS:
Dracheneier können schnell
verloren gehen
benötigt mitunter viel Platz
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Sonja:In
dem von mir geleiteten Jugendhaus kommt das
Spiel, nicht nur wegen dem schönen
Drachendesign, bei den jüngeren und auch älteren
Besuchern gut an. Das Spielprinzip ist durch
seine einfachen Regeln und verständliche kurze
Anleitung für alle Altersstufen ab 8 Jahren
geeignet. Auch Familien werden hierbei auf ihre
Kosten kommen.
Die Mischung aus Würfelglück und
taktisch richtigem Anlegen und dem Wegwürfeln
von Drachen sorgt für viel Spannung bis zum
Schluss. So kann nicht nur der dringend
benötigte Drache, der noch in der eigenen
Sammlung fehlt, dem Mitspieler geraubt werden,
sondern auch der, der die Sammlung des anderen
vervollständigen würde. Wie gemein!
Wir nutzen dieses Spiel auch gerne mal für
"zwischendurch", da es mit einer knappen halben
Stunde Spieldauer kurz und unterhaltsam ist.
Auch bei lauter und unruhiger Atmosphäre ist
"Drachenwurf" ebenso gut und flüssig zu spielen
wie bei lustigen Tischgesprächen während einer
Partie.
Obwohl das Spiel nicht aufwändig ist, eignet es
sich nicht unbedingt für Unterwegs. Man benötigt
Platz zum Auslegen der Drachen und die kleinen
Dracheneier können leicht verloren gehen.
Alles in allem finden wir das Spiel gelungen und
vergeben 7 Punkte. Überzeugend finden wir auch
den kleinen Anschaffungspreis von ca. 10 Euro,
der die schönen Stunden, die wir mit diesem
Spiel verbracht haben, allemal wert ist.