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Spiel-Fakten:

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Genre: Optimierung
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: alea  ..i..
Autor: Stefan Feld
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 75-100 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  Im Jahr des Drachen
 
Zwölf Monate im alten China
Krankheiten, Dürren und Angriffe der Mongolen: Im "Jahr des Drachen" erwarten die Spieler viele unliebsame Ereignisse.
 

     

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines chinesischen Provinzfürsten und versucht möglichst viel Ruhm zu erlangen. Um die monatlichen Ereignisse mit möglichst wenig Schaden zu überstehen, müssen Gefolgsleute zur Unterstützung an den eigenen Hof geholt werde. Für diese müssen jedoch zuerst Paläste errichtet werden.

 


Der Spielplan zu Beginn
   
Die Personenleiste (links) entscheidet über die Spielerreihenfolge.
   

 

So funktioniert's:

Vor Beginn erhält jeder Spieler 4 Palastteile, aus denen er 2 Paläste mit je 2 Stockwerken baut. Zusätzlich erhält jeder Spieler 2 Personenplättchen, die er in seinen Palästen unterbringt. Ein Palast kann immer nur so viele Personen aufnehmen, wie er Stockwerke besitzt, wobei ein Palast nie die Höhe von 3 Stockwerken überschreiten darf. Außerdem erhält jeder Spieler 6 Yuan (die Währung des Spiels) und die Karten in seiner Spielerfarbe.

 

Ein Spiel verläuft über 12 Runden, wobei diese die Monate eines Jahres symbolisieren. Eine Runde besteht immer aus 4 Phasen:
 

(1) Aktion:

Die 7 Aktionskarten werden gemischt und zu so vielen Gruppen ausgelegt, wie Personen mitspielen. Jede Karte zeigt eine unterschiedliche Aktion, die die Spieler ausführen können. Prinzipiell kann jeder Spieler aus allen Aktionen wählen, entscheidet sich ein Spieler jedoch für eine Aktion in einer Kartengruppe, aus der bereits ein Spieler vor ihm eine Aktion gewählt hat, so muss er dafür 3 Yuan bezahlen.

 

Die Reihenfolge, in der die Spieler die Aktionen ausführen ergibt sich aus der Reihenfolge auf der Personenleiste (siehe Phase 2). Eine Aktion bringt dem Spieler unterschiedliche Vorteile, wie beispielweise neue Palastteile, neue Münzen (Yuan), Personenpunkte, die über die Reihenfolge entscheiden oder Privilegien, die dauerhaft Siegpunkte einbringen.

 

Außerdem kann jede Aktion durch passende Personenplättchen verbessert werden. So erhält man zum Beispiel bei der Aktion „Steuer“ zwei Münzen, sowie drei Münzen für jeden Steuereintreiber, den man in einem eigenen Palast untergebracht hat.

 


Die Personenplättchen müssen in den Palästen untergebracht werden.
   
Mit den Personenkarten können neue Personen an den Hof gebracht werden.
   

 

(2) Personen:

Es gibt 9 unterschiedliche Personenplättchen, von denen jede einen anderen Vorteil erzielt. Außerdem ist auf jedem Personenplättchen eine Zahl abgebildet, die die "Personenpunkte" dieser Person angibt. Bei 6 dieser 9 Personen unterscheidet man außerdem zwischen erfahrenen Arbeitern (mehr Symbole und somit nützlicher, dafür aber weniger Personenpunkte) und jungen Arbeitern (weniger Symbole, mehr Personenpunkte).

 

Jeder Spieler hat 11 Karten auf der Hand, eine für jede Sorte Personenplättchen, sowie 2 Joker-Karten. Nacheinander spielt jeder eine Personenkarte aus und kann sich dafür das entsprechende Personenplättchen nehmen; bei einer Joker-Karte hat man freie Wahl. Der Spieler zieht entsprechend viele Punkte auf der Personenleiste vor und legt das Personenplättchen in einen seiner Paläste.

 

Die Reihenfolge, in der die Spieler eine Karte ablegen, wird auch hier durch die Reihenfolge auf der Personenleiste definiert, allerdings ist es möglich, dass sie sich nach der ersten Phase bereits geändert hat. Die unterschiedlichen Personen sorgen entweder für effizientere Aktionen in der ersten Phase, oder verringern ggf. den Schaden in der dritten Phase.

 


Während der ersten beiden Monate herrscht noch Ruhe...
   
.. doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Raketen bringen Siegpunkte beim "Drachenfest"; bei der "Dürre" schützen Reissäcke vor Entlassungen.
   

 

(3) Ereignis:

Nun schaut man auf die Ereignisleiste, auf der sich 12 Ereignisplättchen befinden. In jeder Runde wird das abgebildete Ereignis auf dem vordersten Plättchen ausgeführt. Auf den ersten beiden Plätzen befinden sich immer die Ruhe-Plättchen, bei denen noch nichts passiert. Ab der dritten Runde treten dann jedoch die verschiedenen Ereignisse ein, die meistens Schaden für die Spieler bedeuten.

 

Bei dem Ereignis „Krankheit“ muss zum Beispiel jeder Spieler 3 Personen entlassen. Beim „Kaisertribut“ muss jeder Spieler 4 Yuan bezahlen. Manche Ereignisse können den Spielern aber auch Siegpunkte bescheren, wie der „Mongolensturm“, bei dem jeder Spieler für jedes Helm-Symbol, das er durch bestimmte Personen besitzt, einen Siegpunkt erhält.

 

(4) Wertung:

Am Ende jeder Runde erhalten die Spieler Siegpunkte, die auf der Leiste am äußeren Rand des Spielplans (nicht auf der Personenleiste!) markiert werden. Einen Siegpunkt erhält man für jeden Palast (unabhängig von der Höhe), für jedes Personenplättchen „Hofdame“, das man besitzt und für die Privilegien, die man in der ersten Phase erwerben konnte.

 

Nach der 12. Runde folgt eine Schlusswertung. Jedes Personenplättchen ist nun noch 2 Siegpunkte wert. Für ein Personenplättchen „Mönch“ erhält man außerdem noch so viele Siegpunkte, wie der Palast, in dem sich der Mönch befindet, Stockwerke besitzt. Hat der Mönch 2 Symbole, wird die Punktezahl sogar verdoppelt. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen. [cg]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisch
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
etwas eingeschränkter
   Aktionsradius
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Gelungene Spiele sind wir aus dem Hause alea bereits gewohnt und auch „Im Jahr des Drachen“ enttäuscht nicht. Das Material ist wieder einmal perfekt und auch das "China"-Thema wurde gut umgesetzt.

Das Spielprinzip erfordert viel taktische Planung - stets gilt es zu überlegen, welche Aktion und Person man in einer Runde einsetzt. Hier liegt auch unser einziger, wenn auch kleiner, Kritikpunkt: In jeder Runde erhält man nur eine neue Person, obwohl man die Hilfe von mindestens drei benötigt. Und auch bei den Ereignissen kann man nur selten allen Schaden verhindern. Ein paar unserer Testspieler waren deshalb an dieser Stelle ein wenig von den engen Regeln frustriert.

In der Tat hätte man hier sich etwas mehr Aktionsfreiraum wünschen können. Nichtsdestotrotz ist das Spielprinzip aber sehr gut durchdacht, die Spielmechanismen funktionieren einwandfrei. "Im Jahr des Drachen“ kann ich Freunden anspruchsvoller Spiele auf jeden Fall empfehlen!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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