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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Strategie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Hans im Glück ..i..
Autor: Donald X. Vaccarino
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Dominion Seaside
(1. Erweiterung)
 
Ahoi! Das Meer ruft! 
In der Erweiterung zum "Spiel des Jahres 2009" fahren die Spieler zur See, um dort die Kämpfe um die begehrten Provinzen auszutragen.
 
     

Nach der 1. Vollversion "Was für eine Welt" (> Test) und der 2. Vollversion "Die Intrige" (> Test) erschien mit "Dominion Seaside" im Herbst 2009 die 1. Erweiterung für beide Spiele. Wieder gibt es viele neue Aktionskarten, wobei die Geld- und Punktekarten aus einer der beiden Vollversionen entnommen werden müssen! 

 


Diesmal fehlen jedoch die Geld- und Anwesen-Karten. Sie müssen dem Grundspiel bzw. der zweiten Version "Die Intrige" entnommen werden.
   
Neu sind die "Dauerkarten", die nach einer Aktion bis zur nächsten Runde liegen bleiben und dann vorab eine zweite Aktion auslösen
.
   

 

So funktioniert's:
Das Spielprinzip ist sicher bereits bekannt: 10 Aktionskartensorten (entweder nur aus der Erweiterung oder beliebig kombiniert mit Kartensorten aus den Vollversionen) werden bereit gelegt. Jeder Spieler erhält 7 Geld- und 3 Punktekarten im Wert von 1, mischt sie verdeckt und zieht 5 Karten auf die Hand.


Ist ein Spieler an der Reihe, kann er zunächst eine Aktionskarten ausspielen und die entsprechende Karten-Anweisung direkt durchführen.  Dann kann er mit Geldkarten neue Karten kaufen. Schließlich wirft er alle ausgespielten Karten und übrig gebliebenen Handkarten auf den eigenen Ablagestapel und zieht 5 neue Karten vom eigenen Nachziehstapel auf die Hand. Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, wird der Ablagestapel gemischt und zum neuen Nachziehstapel.

 

Die wichtigsten Neuerungen in der "Seaside"-Erweiterung:

 

- "Dauerkarten":  Die orangefarbenen Aktionskarten werden wie gewöhnliche Aktionskarten ausgespielt. Die obere(n) Aktion(en) werden direkt durchgeführt. Statt die Karte dann auf den eigenen Ablagestapel zu werfen, bleibt sie bis zum Beginn der nächsten Runde vor dem Spieler liegen. Bevor in der neuen Runde die übliche Abfolge (Aktion, Kaufen, Aufräumen) gespielt wird, darf der Spieler zunächst die untere(n) Aktion(en) seiner noch ausliegenden Dauerkarte(n) ausführen. Erst wenn anschließend der normale Spielzug beendet ist, wird eine Dauerkarte dem Ablagestapel zugeführt.

 


Ebenfalls neu sind die 3 Spieltableaus, zu denen je eine Kartensorte gehört.
   
Edle Ausstattung: Links die Geldmarker, rechts die Embargo-Marker.
   

 

- Spieltableaus:
Für die Karten "Insel", "Piratenschiff" und "Eingeborenendorf" gibt es je 1 eigenes Spieltableau für jeden Spieler.
 

"Insel": Diese Kombikarte (Aktion+Punkte) kann jeweils nur ein einziges Mal eingesetzt werden. Mit ihr kann eine beliebige Handkarte auf das Tableau gelegt werden, wo die Karten bis zum Spielende verbleiben. Dies bietet sich vor allem für die im Spielverlauf störenden Punktekarten an, denn diese haben während der Aktionsphasen keinerlei Funktion.

"Piratenschiff": Wird diese Angriffskarte ausgespielt, müssen alle Gegner
ihre obersten beiden Karten vom Nachziehstapel aufdecken. Ist eine Geldkarte dabei, wird sie sofort entsorgt. Sind zwei Geldkarten dabei, entscheidet der Angreifer, welche der beiden Karten entsorgt werden soll. Der Angreifer erhält für jede entsorgte Geldkarte einen "Geldmarker" (goldene geprägte Münze) auf sein Tableau. Wird die Karte erneut ausgespielt, kann er sich entscheiden, ob er wieder Geldkarten der Gegner entsorgen lässt oder aber die gesammelten Geldmarker auf seinem Tableau nutzen möchte. In der Einkaufsphase zählt dann jeder Marker als ein zusätzliches "Kupfer" im Wert von 1.
 

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"Eingeborenendorf":  Hier kann der Spieler die oberste Karte von seinem Nachziehstapel verdeckt auf das Tableau legen.  Im weiteren Verlauf kann er, bei erneutem Ausspielen dieser Kartensorte, die Aktion wiederholen oder aber alle gesammelten Karten des Tableaus zusätzlich auf die Hand nehmen.

 

- Embargomarker:
Wird die Karte "Embargo" ausgespielt, muss sie direkt entsorgt werden. Der Spieler darf nun einen Embargomarker (silberne geprägte Münze) auf einen ausliegenden Kartenstapel seiner Wahl legen. Möchte ein Spieler im weiteren Verlauf eine Karte dieses Stapels kaufen, muss er sich zusätzlich einen Fluch nehmen. Dieser bringt am Spielende jeweils einen Minuspunkt.

 

Das Spiel endet, sobald der dritte Kartenstapel aufgebraucht oder die letzte "Provinz" vergeben wurde.  [ih]
 
Links
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
viele neue Aktionskarten
deutlich gesteigerte Interaktion
mehr Taktik durch Dauerkarten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Abfolgen der Aktionskarten
   werden komplizierter; für
   Einsteiger weniger geeignet
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Mit der "Seaside"-Erweiterung erlangt das "Spiel des Jahres 2009" langsam, aber sicher, endlich das Prädikat "Perfektes Spiel". Die neuen Aktionskarten bieten viele neue taktische Möglichkeiten.

Die Spieltableaus für die Karten "Insel", "Piratenschiff" und "Eingeborendorf" sowie die geprägten Geld- und Embargomarker lassen neue Spieldimensionen zu, die besonders bei Fans der Serie dazu führen, dass sie fast nur noch die "Seaside"-Version spielen werden.

Die oftmals kritisierte mangelnde Interaktion im Grundspiel (> Test) wurde bereits durch "die Intrige"
(> Test) in Angriff genommen und durch die vorliegende Erweiterung noch einmal verbessert.

Interessant sind besonders die neuen "Dauerkarten". So ist es nun erstmals möglich, dass Karten auch über die Aufräumphase hinaus Wirkung zeigen und Gegner evtl. gezielt einschreiten können.

Allerdings werden die einzelnen Spielschritte eines Spielers dadurch noch einmal verlängert, je nach Aktionskette auch manchmal etwas unübersichtlich, so dass Einsteiger lieber erst einmal die Finger von "Seaside" lassen, um sich mit dem Spiel vertraut zu machen. Da es sich um eine Erweiterung handelt, ist ohnehin der Einsatz eines der beiden Grundspiele unabdingbar.

Für "Dominion"-Fans führt dagegen kein Weg an "Seaside" vorbei: Volle 10 Punkte! Wird in einer Runde mit weniger erfahrenden Spielern gespielt, so können die Wartezeiten durch das noch nicht automatisierte Befolgen der Anweisungen - gerade im 4-Personen-Spiel - etwas zu lang werden; glücklicherweise macht "Dominion" inkl. der Erweiterung auch zu zweit richtig Spaß!

*  Je nach Spieleranzahl und gewählter Kartenkombination
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
  *
Ende
 
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