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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2009 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
Kinder
KartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Karten, Strategie
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Hans im Glück ..i..
Autor: Donald X. Vaccarino
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  Dominion
 
Alles ist käuflich!
Als mittelalterlicher Monarch versucht man, sich einen möglichst großen Aktionsrahmen und schließlich das größte Imperium zu erschaffen.
 

     

So funktioniert's:

Jedes Spiel wird mit einem bestimmten Satz Karten gespielt. Hierzu gehören immer die Geldkarten mit den Werten 1, 2 und 3, die Punktekarten mit den Werten 1, 3 und 6 (und Fluchkarten mit dem Punktewert -1), sowie 10 der 24 verschiedenen Aktionskartentypen, die man vor jedem Spiel beliebig zusammenstellen kann. 17 Kartenstapel werden in die Tischmitte gelegt.

 


Die Spielschachtel ist randvoll mit Karten gefüllt.
   
Einige Spielkarten, aus denen jeder sein persönliches Deck zusammenstellt.
   

 

Jeder Spieler erhält zu Beginn 10 Karten: 7 Geldkarten mit dem Wert 1 und 3 Punktekarten mit dem Wert 1. Diese Karten mischt jeder und nimmt davon 5 auf die Hand. Die restlichen 5 Karten bilden den Nachziehstapel.

 

Gespielt wird reihum, der Zug eines Spielers besteht aus folgenden 3 Phasen:

 

1) Aktion: Man darf aus seiner Kartenhand eine Aktionskarte ausspielen. Aktionskarten haben verschiedene Vorteile, so ermöglichen sie es beispielsweise weitere Aktionen auszuführen, Karten nachzuziehen oder zusätzliche Karten in der 2. Phase zu kaufen. Zu Beginn haben die Spieler noch keine Aktionskarten in ihrem Nachziehstapel, die Aktionskarten werden erst im Spiel "gekauft". Einige Karten haben auch Auswirkungen auf Mitspieler, die sogenannten "Angriffskarten". Einen Angriff kann ein Spieler abwehren, wenn er eine passende "Reaktionskarte" auf der Hand hat.

 


Das Cover der ersten Auflage wurde nach wenigen Monaten ausgetauscht.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

2) Kauf: Nun darf man mit den Geldkarten auf der Hand genau eine neue Karte kaufen; dazu bezahlt man den Preis der ausgewählten Karte, indem man Geldkarten mit dem entsprechenden Wert auf den Ablagestapel legt. Die gekaufte Karte wird anschließend ebenfalls auf den Ablagestapel gelegt. Man kann alle Karten kaufen, egal ob neue Geldkarten, Punktekarten oder Aktionskarten.

 

3) Aufräumen: Nun legt man alle ausgespielten Aktionskarten und alle übrigen Handkarten auf seinen Ablagestapel und zieht 5 neue Karten vom Nachziehstapel nach. Liegen im Nachziehstapel nicht mehr genügend Karten, so mischt man seinen Ablagestapel und dieser wird zum neuen Nachziehstapel.

 

Das Spiel ist beendet, sobald der Provinzstapel (Punktekarten mit dem Wert 6) oder 3 beliebige Stapel aufgebraucht sind. Nun kommt es auf die Punktekarten an, die im eigentlichen Spielverlauf keine Funktion haben. Jeder Spieler addiert die Werte der Punktekarten, die er insgesamt besitzt. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen. [cg]

 

Hinweise:
- Das Spiel erscheint seit Beginn des Jahres 2009 mit neuem Spielcover.
- Im Juni 2009 wurde das Spiel von der Fachjury zum "Spiel des Jahres" gekürt!
- Seit Anfang 2009 ist der zweite Teil, "Die Intrige" (> Test) im Handel erhältlich. Im Herbst 2009 erschien dann zudem die erste Erweiterung "Seaside" (> Test). Die zweite Erweiterung "Die Alchemisten" ist seit Mai 2010 im Handel (> Test), die dritte Erweiterung, "Blütezeit" folgte im September 2010 (> Test).
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
originelle Spielidee
variables Kartendeck
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher solitärer Ablauf
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  "Dominion" ist ein Kartenspiel, das mit einem wirklich komplett neuen und originellem Konzept daherkommt. Obwohl es ein an sich geschlossenes Spiel ist, erinnert es ein wenig an die bekannten Sammelkartenspiele ("Magic" etc.).

Der große Unterschied und auch der eigentliche Reiz des Spiels liegt hierbei jedoch in der Tatsache, dass man nicht mit einem fertigen Deck das Spiel beginnt, sondern sich sein Deck erst im Laufe des Spiels zusammenstellt. In seinem eigentlichen Handeln ist man dabei beschränkt; dies erfordert Taktik, da man sich häufig zu entscheiden hat, welche Aktionskarte man ausspielt und welche Karte man unbenutzt abwirft.

Die Spielregeln sind insgesamt recht einfach, was einen leichten Spieleinstieg ermöglicht. Doch es gibt auch Kritik an "Dominion": Mir persönlich hat es im Spiel ein wenig an "Action" gefehlt. Der Spielverlauf ist eher solitär. Die wenigen Karten, die sich "Angriff" nennen, sorgen leider nicht für eine dauerhafte Interaktion. Außerdem ist das viele Mischen der Karten zu Beginn etwas nervig. Insgesamt muss ich sagen, dass der Funke bei mir persönlich nicht so recht überspringen wollte.

Da ich jedoch viele begeisterte Mitspieler in meiner Testrunde hatte und ich nicht abstreiten kann, dass "Dominion" rein handwerklich gesehen ein durchaus gelungenes innovatives Kartenspiel ist, gebe ich dem Spiel insgesamt
8 Punkte. (> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: Es gibt eine neue Sucht - die "Dominion"-Sucht! Selten hat ein Spiel mich in den letzten Jahren, dank dem neuartigen und ständig erweiterbaren Konzept, so angefixt, wie das "Spiel des Jahres 2009"!

Einziger Kritikpunkt und damit Grund für den Punktverlust in meiner Gesamtwertung ist im Basisspiel die mangelnde Interaktion zwischen den Spielern. Diese wurde durch verstärkt eingesetzte "Angriffskarten" im 2. Teil des Spiels ("Die Intrige" > Test) sowie in der ersten Erweiterung ("Seaside" > Test) mittlerweile ausgeglichen.

Die Komplexität der Aktionskarten (in immer größer werdenden Kombinationen) kann (!) in der Familienrunde dazu führen, dass das beliebte "Spiel des Jahres-Weihnachtsgeschenk" schneller in der Ecke landet, als es verdient hat!

Mein dringender Rat: Aufs Spiel einlassen! Erst nach mehreren Partien sein Urteil fällen! Oder noch besser: Sich das Spiel von einem erfahrenen Spieler näher bringen lassen; der Ablauf geht einem dann nach wenigen Runden bereits von der Hand!
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
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