Genre: Karten, Strategie
Erscheinungsjahr: 2008 Verlag: Hans im Glück
..i.. Autor: Donald X. Vaccarino Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30-45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Dominion
Alles ist
käuflich! Als
mittelalterlicher Monarch versucht man, sich einen möglichst
großen Aktionsrahmen und schließlich das größte Imperium zu
erschaffen.
So funktioniert's:
Jedes Spiel wird mit einem bestimmten Satz Karten
gespielt. Hierzu gehören immer die Geldkarten mit
den Werten 1, 2 und 3, die Punktekarten mit den
Werten 1, 3 und 6 (und Fluchkarten mit dem
Punktewert -1), sowie 10 der 24 verschiedenen
Aktionskartentypen, die man vor jedem Spiel beliebig
zusammenstellen kann. 17 Kartenstapel werden in die
Tischmitte gelegt.
Die
Spielschachtel ist randvoll mit Karten gefüllt.
Einige
Spielkarten, aus denen jeder sein persönliches Deck
zusammenstellt.
Jeder Spieler erhält zu Beginn 10 Karten: 7
Geldkarten mit dem Wert 1 und 3 Punktekarten mit dem
Wert 1. Diese Karten mischt jeder und nimmt davon 5
auf die Hand. Die restlichen 5 Karten bilden den
Nachziehstapel.
Gespielt wird reihum, der Zug eines Spielers besteht
aus folgenden 3 Phasen:
1)
Aktion: Man darf aus seiner Kartenhand eine
Aktionskarte ausspielen. Aktionskarten haben
verschiedene Vorteile, so ermöglichen sie es
beispielsweise weitere Aktionen auszuführen, Karten
nachzuziehen oder zusätzliche Karten in der 2. Phase
zu kaufen. Zu Beginn haben die Spieler noch keine
Aktionskarten in ihrem Nachziehstapel, die
Aktionskarten werden erst im Spiel "gekauft". Einige
Karten haben auch Auswirkungen auf Mitspieler, die
sogenannten "Angriffskarten". Einen Angriff kann ein
Spieler abwehren, wenn er eine passende
"Reaktionskarte" auf der Hand hat.
Das Cover der
ersten Auflage wurde nach wenigen Monaten ausgetauscht.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
2)
Kauf: Nun darf man mit den Geldkarten auf der Hand
genau eine neue Karte kaufen; dazu bezahlt man den
Preis der ausgewählten Karte, indem man Geldkarten
mit dem entsprechenden Wert auf den Ablagestapel
legt. Die gekaufte Karte wird anschließend ebenfalls
auf den Ablagestapel gelegt. Man kann alle Karten
kaufen, egal ob neue Geldkarten, Punktekarten oder
Aktionskarten.
3)
Aufräumen: Nun legt man alle ausgespielten
Aktionskarten und alle übrigen Handkarten auf seinen
Ablagestapel und zieht 5 neue Karten vom
Nachziehstapel nach. Liegen im Nachziehstapel nicht
mehr genügend Karten, so mischt man seinen
Ablagestapel und dieser wird zum neuen
Nachziehstapel.
Das Spiel ist beendet, sobald der Provinzstapel
(Punktekarten mit dem Wert 6) oder 3 beliebige
Stapel aufgebraucht sind. Nun kommt es auf die
Punktekarten an, die im eigentlichen Spielverlauf
keine Funktion haben. Jeder Spieler addiert die
Werte der Punktekarten, die er insgesamt besitzt.
Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.
[cg]
Hinweise:
-
Das Spiel erscheint seit Beginn des Jahres 2009 mit
neuem Spielcover.
-
Im Juni 2009 wurde das Spiel von der Fachjury zum
"Spiel des Jahres" gekürt!
- Seit
Anfang 2009 ist der zweite Teil, "Die Intrige" (>
Test) im Handel
erhältlich. Im Herbst 2009 erschien dann zudem die
erste Erweiterung "Seaside" (>
Test). Die
zweite Erweiterung "Die Alchemisten" ist seit Mai
2010 im Handel (>
Test), die
dritte Erweiterung, "Blütezeit" folgte im September
2010 (>
Test).
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
originelle Spielidee
variables Kartendeck
ENDE
MINUS:
MINUS:
eher solitärer Ablauf
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris:"Dominion"
ist ein Kartenspiel, das mit einem wirklich
komplett neuen und originellem Konzept
daherkommt. Obwohl es ein an sich geschlossenes
Spiel ist, erinnert es ein wenig an die
bekannten Sammelkartenspiele ("Magic" etc.).
Der große Unterschied und auch
der eigentliche Reiz des Spiels liegt hierbei
jedoch in der Tatsache, dass man nicht mit einem
fertigen Deck das Spiel beginnt, sondern sich
sein Deck erst im Laufe des Spiels
zusammenstellt. In seinem eigentlichen Handeln
ist man dabei beschränkt; dies erfordert Taktik,
da man sich häufig zu entscheiden hat, welche
Aktionskarte man ausspielt und welche Karte man
unbenutzt abwirft.
Die Spielregeln sind
insgesamt recht einfach, was einen leichten
Spieleinstieg ermöglicht. Doch es gibt auch
Kritik an "Dominion": Mir persönlich hat es im
Spiel ein wenig an "Action" gefehlt. Der
Spielverlauf ist eher solitär. Die wenigen
Karten, die sich "Angriff" nennen, sorgen leider
nicht für eine dauerhafte Interaktion. Außerdem
ist das viele Mischen der Karten zu Beginn etwas
nervig. Insgesamt muss ich sagen, dass der Funke
bei mir persönlich nicht so recht überspringen wollte.
Da
ich jedoch viele begeisterte Mitspieler in
meiner Testrunde hatte
und ich nicht abstreiten kann, dass "Dominion"
rein handwerklich gesehen ein durchaus
gelungenes innovatives Kartenspiel ist, gebe ich
dem Spiel insgesamt 8 Punkte. (>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:
Es gibt eine neue Sucht - die "Dominion"-Sucht!
Selten hat ein Spiel mich in den letzten Jahren,
dank dem neuartigen und ständig erweiterbaren
Konzept, so angefixt, wie das "Spiel des Jahres
2009"!
Einziger Kritikpunkt und damit Grund für
den Punktverlust in meiner Gesamtwertung ist im
Basisspiel die mangelnde Interaktion zwischen
den Spielern. Diese wurde durch verstärkt
eingesetzte "Angriffskarten" im 2. Teil des
Spiels ("Die Intrige" >
Test) sowie in der ersten
Erweiterung ("Seaside" >
Test) mittlerweile
ausgeglichen.
Die Komplexität der
Aktionskarten (in immer größer werdenden
Kombinationen) kann (!) in der Familienrunde
dazu führen, dass das beliebte "Spiel des
Jahres-Weihnachtsgeschenk" schneller in der Ecke
landet, als es verdient hat!
Mein dringender
Rat: Aufs Spiel einlassen! Erst nach mehreren
Partien sein Urteil fällen! Oder noch besser:
Sich das Spiel von einem erfahrenen Spieler
näher bringen lassen; der Ablauf geht einem dann
nach wenigen Runden bereits von der Hand!
(>
Video)