Genre: Kommunikation
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Libellud / Vertrieb in Deutschland:
Asmodee
..i.. Autor: Jean-Louis Roubira Spieleranzahl: 3 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Dixit
Spiel des
Jahres 2010:
Märchenhafte
Bilder Zu einem
bestimmten Thema legen die Spieler Bildkarten aus - aber welche
Karte stammt von dem Spieler, der sich das Thema erdacht hat?
So funktioniert's:
Die 84 künstlerischen Bildkarten werden gemischt und
jeder Spieler erhält 6 Karten auf die Hand.
Ein Spieler wird zum "Erzähler" und überlegt sich
eine Aussage zu einer seiner 6 Bildkarten. Diese
Aussage kann sehr unterschiedlich ausfallen, zum
Beispiel ein einzelnes Wort, ein ganzer Satz, ein
Sprichwort, der Titel eines Buches oder Films, ein
gesungenes Lied, Pantomime u.s.w. Die entsprechende
Karte legt der Erzähler verdeckt in die Tischmitte.
Die
Spielfläche ist in den Karton integriert: Auf der
Punkteleiste hoppeln Hasen über Steine.
Sie machen
das Spiel aus - die wunderschönen Bildkarten.
Alle anderen Spieler müssen sich nun von ihren 6
Handkarten die Karte aussuchen, die am besten zu der
Aussage passt und diese ebenfalls verdeckt in die
Tischmitte legen. Anschließend werden alle Karten
gemischt und dann offen nebeneinander ausgelegt. Der
Erzähler nummeriert die Bildkarten mit seinen
Tippkärtchen.
Die Mitspieler müssen nun raten, welche Bildkarte
die des Erzählers ist. Dazu legen sie ihr passendes
Tippkärtchen verdeckt vor sich ab.
Haben sich alle
Spieler entschieden, so werden die Tippkärtchen
aufgedeckt und die Punkte verteilt:
-
Haben alle Spieler auf die richtige Karte getippt,
erhalten sie jeweils 2 Punkte und der Erzähler geht
leer aus.
-
Haben alle Spieler auf eine falsche Karte getippt,
erhalten sie ebenfalls alle 2 Punkte und der
Erzähler geht wieder leer aus.
-
In jedem anderen Fall erhält der Erzähler für jeden
richtigen Tipp 3 Punkte. Ebenso erhält jeder
Spieler, der richtig getippt hat, 3 Punkte.
-
Die Mitspieler erhalten für jeden anderen Spieler,
der auf ihre Karte getippt hat, einen Punkt.
"Zerbrechliche Welt" hat der Erzähler sein Thema genannt
- aber welche passende Bildkarte stammt von ihm?
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Anschließend zieht jeder eine Bildkarte vom verdeckten
Stapel nach und der reihum nächste Spieler wird
Erzähler. Das Spiel endet, sobald die letzte Karte vom
Nachziehstapel gezogen wurde. Der Spieler mit den
meisten Punkten hat gewonnen.
[cg]
Hinweise:
Im Jahr 2010 ist darüber hinaus das Nachrüstset "Dixit
2" mit vielen neuen Bildkarten erschienen! Im Jahr
2011 erschien mit "Dixit Odyssey" ein neues
eigenständiges Spiel, das erneut einen neuen Kartensatz,
aber auch neue Spielvarianten offeriert.
SPIELKULT.de-Variante für 2 Spieler:
Wer "Dixit" zu zweit spielen möchte,
kann unsere Variante nutzen, die zwar
nicht alle Elemente des Spiels
beinhaltet, aber zumindest das
Grundprinzip beachtet.
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Jeder Spieler bekommt 6 Karten auf die
Hand. Der "Erzähler" sucht ein Bild aus,
gibt ihm einen Titel und legt die Karte
verdeckt vor sich ab. Dann mischt er die
vier obersten Karten vom verdeckten
Nachziehstapel hinzu. Der zweite Spieler
wählt nun ebenfalls eine seiner Karten
aus, die zum, vom Erzähler vorgegebenen,
Thema passt und mischt diese danach -
ebenfalls verdeckt - in den kleinen
Stapel des Erzählers. Niemand weiß also,
wie die Karte des Gegenspielers und wie
die vier zufällig gezogenen Karten
aussehen!
le
Dann
werden alle 6 Karten aufgedeckt und
nummeriert. Jeder Spieler legt zur
Kontrolle das Tipp-Plättchen verdeckt
vor sich, das zu seiner Karte gehört.
Dann tippt der Spieler mit einem
weiteren Plättchen verdeckt auf die
Karte des Erzählers (findet er sie,
bekommt er 3 Punkte - findet er sie
nicht, bekommt der Erzähler 3 Punkte),
der Erzähler tippt zudem auf die Karte
des Spielers (findet er sie, bekommt er
2 Punkte - findet er sie nicht, bekommt
der Spieler 2 Punkte).
le
Achtung: Die Auflösung bzw. Auswertung
darf erst stattfinden, wenn beide
Spieler ihren Tipp abgegeben haben!
le
Damit fair gespielt wird, sollte man es
zur Pflicht machen, die Auswahl der
Karte stets - nach der Auswertung
- sinnvoll begründen zu müssen, um
Punkte zu erhalten!
Auszeichnung:
"Dixit"
wurde zum "Spiel des Jahres 2010" gewählt!
PLUS:
PLUS:
wunderschöne Bildkarten
passendes Spieldesign
regt die Phantasie an
ideal auch für Kinder
ENDE
MINUS:
MINUS:
auf
Dauer zu geringe Anzahl
an Bildkarten
Spielprinzip aus älteren Spielen
bekannt
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Chris:
"Dixit" lebt eindeutig von seinen
Bildkarten. Diese sind so schön, dass mich das
Spiel, ebenso wie meine Mitspieler, bei der
ersten Partie wahrlich verzaubert hat. An
dieser Stelle ein großes Kompliment an die
Illustratorin Marie Cardouat! Ich kann mit
gutem Gewissen sagen, dass "Dixit" wohl das
schönste Spiel ist, das ich zurzeit kenne.
Dank der Auswahl der Motive und dem farbigen
Design der Punkteleiste kann man das Spiel
übrigens auch ausgezeichnet mit Kindern
spielen.
Das zugrunde liegende assoziative
Spielprinzip wird jedem bekannt vorkommen,
der schon einmal "Nobody is perfect" (>
Test)
gespielt hat. Und auch das Prinzip, dass die
gewählte Aussage nicht zu leicht und nicht
zu schwer sein darf, kennen wir schon aus
Spielen wie z.B. "Barbarossa". Das Fehlen eines wirklich
innovativen Prinzips ist damit eine kleine Schwachstelle
dieses Spiels.
Nachdem ich alle Bildkarten
kennen gelernt hatte, trat bei mir nach
einigen weiteren Runden etwas Ernüchterung
ein. Denn wer die Bildkarten schon kennt,
dem werden zu den gleichen Motiven auch
immer wieder die gleichen Aussagen
einfallen. Diesem Nachteil scheint man sich
allerdings im Verlag bereits bewusst zu
sein, da zur Messe Nürnberg 2010 ein Satz
mit neuen Karten erschien.
"Dixit" eignet sich nur bedingt für
Vielspieler oder Leute, die mit
"Partyspielen" wenig anfangen können (auch
wenn man hier kaum von einem Partyspiel
sprechen kann). Wer sich allerdings für die
ungewöhnlichen Bilder begeistern kann oder
auch einmal ein schönes Spiel zum
Verschenken sucht, dem kann ich "Dixit" auf
jeden Fall ans Herz legen!
(>
Video)
* Hinweis zur
Kultfaktor-Wertung: Sind einem "Erzähler" sämtliche
Bildkarten bekannt, sinkt der Langzeitspielreiz bei häufigen
Wiederholungsspielen auf eine Durchschnittsnote ab.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
*
Ende
Ingo:
Das Spielprinzip von "Dixit" ist alles andere
als neu oder gar überaus raffiniert: Dezente
Hinweise geben, Übereinstimmungen erzielen -
kennen wir schon. Die Illustrationen der
Bildkarten sind es, was dieses Spiel zu etwas
Besonderem macht.
Die fantasievollen Zeichnungen, die genügend
Raum für freie Interpretationen lassen, sind
überaus gelungen und schaffen es zudem, Kinder
und Erwachsene gemeinsam anzusprechen. Auch ein
Einsatz in der therapeutischen Spracherziehung
ist denkbar. Anders, als in vielen anderen
Kommunikationsspielen, sind die verschiedenen
"Denkebenen" hier nämlich eigenverantwortlich
anpassbar.
Dennoch wird bei "Dixit" von den Spielern
ein gewisses Maß an Fantasie und Kreativität vorausgesetzt. Wer
lieber nach klaren, mathematischen Regeln
spielt, ist hier sicher falsch. Eher geht es um
den "Spaß am Spiel", an der gemeinsamen
Unterhaltung. Dies sollte auch den vielen, durch
die Auszeichnung "Spiel des Jahres" angelockten,
Wenig- oder Gelegenheitsspielern vor dem Kauf
klar zu machen sein.
Für die, die sich auf eine märchenhafte
Traumreise einlassen mögen: Klare Empfehlung!
(>
Video)