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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel, Strategie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Ludonaute / Asmodee  ..i..
Autor: Cédrick Chaboussit
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Discoveries
The Journals of Lewis & Clark

....
Wer nicht dokumentiert, der nicht entdeckt...
Die Abenteuer von Lewis & Clark gehen mit diesem Spiel in eine neue Runde. Das Motto lautet: Würfelchen wechsle dich, aber wenn ich dich brauche, kommst du zurück, okay?
  
     

Die Spieler erhalten eine Ablage und die 5 Würfel ihrer Farbe. Neben der zentralen Würfelablage werden an dem einen Ende 3 Karten mit der Indianerstammseite aufgedeckt und an dem anderen Ende 3 Karten mit der Entdeckungsseite. Jeder Spieler würfelt einmal seine fünf Würfel und wählt seine erste Entdeckungskarte, dann kann das Spiel beginnen.

In jedem Spielzug hat der Spieler die Wahl, Würfel einzusetzen oder Würfel zu nehmen.

Würfel einsetzen: Grundsätzlich können in einem Spielzug beliebig viele Würfel mit derselben Würfelseite im eigenen Vorrat eingesetzt werden. Dazu werden die Würfel auf die passenden Aktionsfelder der Ablage oder auf errungene Indianer Stammkarten eingesetzt.

Die Aktionsfelder teilen sich dabei grob in zwei Gruppen auf. Zum einen gibt es Aktionsfelder, die einen Zug benötigen, um aktiviert zu werden. Mit diesen Feldern können die Spieler in Verhandlungen mit Indianern treten, die dem Spieler neutrale Würfel zur Verfügung stellen und dem Spieler entweder eine besondere Aktion oder eine Fähigkeit anbieten. Außerdem können mit den Aktionsfeldern, die nur einen Zug benötigen, Würfelergebnisse verändert oder Entdeckungskarten ausgetauscht werden. Die Felder sind mit einem Pfeil markiert, der anzeigt, dass die Würfel nach Gebrauch auf den zentralen Spielplan abgelegt werden. Zum anderen gibt es Aktionsfelder, die im Normalfall mindestens zwei Züge brauchen, um sie zu aktivieren. Nach der Aktivierung bleibt meistens ein Würfel auf den Feldern liegen; mit diesen Aktionen erkunden die Spieler ihre Entdeckungskarten.

Würfel nehmen: Die Spieler haben die Wahl, alle Würfel von einer Seite des Spielplanes zu nehmen, so kommen sie auch in den Besitz von Würfeln anderer Spieler, oder alle Würfel ihrer eigenen Farbe zurückzufordern, egal wo sie gerade liegen.

Die Spieler versuchen ihre Entdeckungskarten von unten nach oben zu erfüllen. Dafür sammeln sie die benötigten Fluss- und Berg-Bewegungen und müssen eine komplette Karte in einem Spielzug erfüllen. Diese Karte wird unter das "Journal" des Spielers geschoben und zählt in der Endabrechnung Siegpunkte für den Spieler. In der gleichen Aktion kann ein Spieler zusätzlich zu seiner eigenen Entdeckerkarte noch eine der drei ausliegenden Entdeckerkarten erfüllen. Schafft er dies, wird er mit einem Bonuszug belohnt.

Sind alle Entdeckungskarten aufgebraucht, ist jeder andere Spieler noch einmal an der Reihe, dann endet das Spiel. Die Entdeckungen werden in Siegpunkte umgewandelt und Bonuspunkte für die meisten Tipis hinzugezählt, der Spieler der die meisten Siegpunkte erringen konnte, gewinnt. [ug]
 

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Würfel der Mitspieler benutzen
hohe Variation von Indianerkarten
Strategie an gegebene Möglichkeiten
   anpassen
Manipulation der Würfel
   erreicht viele Spieler
---
  MINUS:
MINUS:
Set sammeln nicht immer lukrativ
manchmal kann extremes Pech
   demotivieren
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ulf: Da sind Lewis und Clark wieder! Diesmal müssen sie kein Kartendeck zusammenbauen und peinlich genau auf den richtigen Ablauf achten, dafür klauen sie sich gegenseitig die Arbeitskräfte; lediglich die Indianer helfen den Entdeckern genau so viel wie in "Lewis und Clark" (> Testbericht) selbst. "Discoveries" leiht sich ein paar wenige Spielgefühle von "Lewis und Clark", geht aber sonst in eine komplett andere Richtung.
 
Gleich geblieben ist allerdings der sehr schöne Grafikstil, der dem Spiel einen besonderen Charme verleiht. Die Illustrationen, die Würfel und Karten sind alle sehr wertig und gefallen mir gut. Die Anleitung ist sehr schön gestaltet und erzählt viel über die Hintergründe der Expedition und enthält auch einige Auszüge aus den historischen Journalen.
 
Das Herzstück des Spiels ist der Würfelmechanismus, der gleich mehrere schöne Aspekte in sich vereint. Das Besondere ist, dass durch das Würfelnehmen auch auf die Würfel der Mitspieler zurückgegriffen werden kann, aber hat ein Spieler einmal Würfel von anderen Mitspielern, muss er darum bangen, dass sie nicht zurückgefordert werden. Dies zwingt die Spieler darauf zu achten, was die Mitspieler tun und bringt so eine höhere Interaktivität in das sonst eher solitäre Spielgefühl.
 
Sicherlich gibt es auch die Indianer- und Entdeckungskarten, die von Mitspielern weggeschnappt werden können, aber bekommt man Karten, die einem gefallen, können sie nicht mehr weggenommen werden, im Gegensatz zu den Würfeln. Auch die neutralen Würfel gefallen mir sehr gut. Möchte man sie am Anfang des Spiels noch um jeden Preis halten, so können sie später weggenommen werden und komplette Planungen zerstören. Das Erfüllen von zwei Karten ist etwas, worauf man hinarbeiten kann; wenn es gelingt, gibt es dem Spieler mit einem Bonuszug eine gute Belohnung, aber um es zu schaffen, muss viel im Voraus geplant werden, und das Unterfangen kann relativ leicht von anderen aufmerksamen Spielern vereitelt werden.
 
Alleine das Sammeln der Sets hat mich nicht sonderlich überzeugt, die Entdeckerkarten mit den Setsymbolen sind alle einfach bis mittelmäßig komplex, aber es ist relativ schwierig, die kompletten Sets zu erlangen, da immer ein Teil der Karten nicht mitspielt und ein anderer Teil der Karten als Indianer benutzt wird. Nur in wenigen Spielen konnten die Spieler, die sich auf Sets konzentriert haben, damit groß punkten. Andererseits hat die Auszählung der meisten Tipis am Ende oft die entscheidenden Punkte für den Gewinner gebracht.
 
Das Spiel ist mit jeder Spieleranzahl gut spielbar, mir hat allerdings das Spiel mit 4 Spielern am besten gefallen, weil dort die meisten Würfel im Umlauf sind.
 
Fazit: "Discoveries" ist sowohl ein relativ strategisches kleines Würfelspiel für Vielspieler, als auch ein komplexes Würfelspiel für Familien. Mit 2-4 Spielern spielt es sich nie übermäßig lange und hat einen schönen neuen Mechanismus. Als Nachfolger von "Lewis und Clark" behält es einige spieltechnische Ähnlichkeiten, vor allem aber die gelungene Einbettung in das Thema und die schönen Illustrationen. Es ist am Ende aber ein komplett eigenständiges Spiel, das einem viel größeren Spektrum an Spielern zu gefallen weiß als sein sehr denklastiger und fehlerbestrafender großer Bruder.
---
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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