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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: HABA  ..i..
Autor: Gunter Baars
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Expedition Dino
 
Knochige Ausgrabungen
Als Archäologen machen sich die kleinen Forscher auf den Weg, um in einer Felswand nach Überresten von Dinosauriern zu suchen.
 


     

So funktioniert's:
Zunächst bilden 6 der insgesamt 24 Moosgummi-Felsblöcke das Fundament unserer Felswand (2 Dreier-Reihen). Dazwischen wird der Dinosaurier-Aufsteller (aus Pappe) positioniert. Dann werden die restlichen Blöcke zu einer hohen Mauer aufgetürmt. Der Dinosaurier ist also nun komplett versteckt.


Noch lukt der Dino aus der Mauer. Fällt er um, ist das Spiel beendet.

Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe. Wer am Zug ist, wirft den Würfel und zieht die kleine Spielfigur des Forschers Tim um die entsprechende Anzahl an Feldern nach vorn. Das Feld, auf dem Tim landet, bestimmt nun die Aktion.

- Hammer: Der Spieler nimmt den Hammer und hat maximal 3 Klopfversuche, um genau einen Felsblock aus der Wand zu schlagen. Gelingt ihm dies, wird nun die Oberfläche des herunter gefallenen Blockes betrachtet. Zeigt sie einen Knochen, so darf der Spieler den Felsblock vor sich ablegen.


Da stehst die in ihrer vollen Pracht, die Feldwand.
   
Der Würfel bestimmt, auf welches Feld Forscher Tim zieht.
   

Zeigt die Oberseite keinen Knochen, fallen gleich mehrere Blöcke aus der Wand oder wirft ein Block den Forscher Tim um, so geht der Spieler leer aus. Der Block wird bzw. die Blöcke werden auf die allgemeine Felsablage gelegt.

- Hammer und Meißel: Gleiche Regeln wie beim Hammer; diesmal steht dem Spieler allerdings noch zusätzlich ein Meißel zur Verfügung.

- Lupe: Auf einem Forscherfeld nimmt sich der Spieler einen Felsblock von der allgemeinen Felsablage und wirft ihn. Ist nun ein Knochen auf der Oberfläche zu sehen, erhält er diesen Block als Siegpunkt. Ist wieder kein Knochen zu sehen, wird der Felswürfel zurück auf die Ablage gelegt.


Die Arbeitsutensilien bestehen aus Hammer und Meißel.
   
Durch Klopfen müssen die Feldblöcke aus der Wand geschlagen werden.
   

Im Laufe des Spiels wird der Dinosaurier immer weiter freigelegt. Sobald ein Spieler das Urzeittier zum Kippen bringt, endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten gesammelten Felsblöcken ist nun der Sieger.

Varianten: Im Expertenspiel verliert der Spieler, der den Dino zum Kippen bringt, automatisch! Außerdem kann man auch mit der Zusatzregel spielen, dass der Würfel, mit dem Tim bewegt wird, gleichzeitig die maximale Anzahl der Klopfversuche in diesem Spielzug bestimmt.  [ih]

Vielen Dank an HABA für ein Rezensionsexemplar!

 
eer
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schönes Thema
tolles Material
schneller, aktiver Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer fehlt zusätzliche
   Abwechslung
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wer in Grundschulen bei einer Projektwoche das Thema "Dinosaurier" anbietet, kann sich, neben den allseits beliebten Indianern, direkt auf einen Schülerstrom gefasst machen. Das Thema fasziniert die Kleinen immer wieder aufs Neue; Jungen meist noch mehr als Mädchen.

"Expedition Dino" richtet sich an die jüngsten Spieler. Dementsprechend einfach ist auch der Spielablauf gestaltet. Würfeln, klopfen, Steine sammeln - da ist schnell verstanden. Einzig die Feinmotorik kann einem einen Strich durch die Rechnung machen, aber genau die wird mit diesem Spiel ja auch geschult.

Das Spielmaterial ist, HABA-typisch, von sehr guter Qualität. Ja, hier ist es sogar "perfekt". Die Felsblöcke aus Moosgummi verursachen keine bleibenden Schäden auf der Tischoberfläche, der Rest des Materials ist aus Holz oder stabiler Pappe gefertigt. Auch die Gestaltung ist sehr ansprechend gewählt und passt hervorragend zum Archäologie-Thema.

Der versteckte Dinosaurier spielt während des Spiels leider nur eine untergeordnete Rolle; er ist nur für das Spielende verantwortlich. Funktioniert hätte diese einfache Spielidee also auch mit jedem beliebigen anderen historischen Thema. Und so gestaltet sich das Knochen-Sammeln auf Dauer etwas wiederholend, wenngleich der Einsatz von Hammer und Meißel den Kindern sehr gut, und vor allem aktiv, die filigrane Arbeit der Archäologen nahebringt und das Spiel zudem auf einen "Höhepunkt" hinsteuert - dem finalen Kippen des Urzeittiers.

Ein paar zusätzliche Features wären da trotzdem ganz schön gewesen (z.B. unterschiedliche Knochenanzahl auf den Felsblöcken; vielleicht sogar verschiedene Fossilien, die man hätte sammeln müssen, um bestimmte Kombinationen bilden zu können). Wer jedoch ein atmosphärisches Geschicklichkeitsspiel für seinen jüngeren Nachwuchs (im Vorschul- bzw. frühen Grundschulalter) sucht, macht mit "Expedition Dino" nichts falsch, ältere Kinder sind dagegen auf Dauer jedoch schnell unterfordert.  (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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