www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autoren: Michael Palm,
Lukas Zach
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 

 

 
Die Zwerge
 
Gemeinsam gegen das Böse
Wir befinden uns im Reich der Zwerge. Im Spiel zum bekannten Roman gilt es, gemeinsam das "Geborgene Land" vor den Armeen des Bösen zu schützen.
 

     

So funktioniert's:
"Die Zwerge" ist ein kooperatives Spiel, also gibt es zwei mögliche Ausgänge: Entweder gewinnen alle Spieler, indem die Aufgabe der letzten Szenariokarte erfüllt wird, oder es verlieren alle Spieler, wenn ein Zwergenheld stirbt oder der Helden- und der Untergangsmarker sich auf demselben Feld auf der Untergangsleiste befinden.

Zu Beginn einer Partie bekommt jeder Spieler einen Zwergenhelden (per Zufall oder selbst gewählt). Dieser hat 3 oder 4 Leben, die mit einem Holzherz auf der Heldentafel markiert werden. Sollte im Verlauf des Spiels dieses Herz das Lebenspunktfeld 0 erreichen, stirbt der Zwerg und die Partie ist verloren. Weiterhin befinden sich auf der Heldentafel der Name des Zwerges, sein Clan (gleichzeitig auch Startpunkt am jeweiligen Tor auf dem Spielfeld), eine besondere Fähigkeit, 3 Ablageplätze für Ausrüstungskarten und die Attributwerte: Kampf, Handwerk und Laufen. Diese geben an, mit wie vielen Würfeln man bei einer entsprechenden Probe würfeln darf.

   
   

Der Zug eines Spielers läuft in 3 Schritten ab, die auf dem Spielplan vermerkt sind. Als erstes wird der Heldenmarker auf der Untergangsleiste einen Schritt in Richtung Untergangsmarker bewegt. Das löst folgendes aus:
1. Den Ratsmarker ein Feld nach links bewegen.
2. 2 Bedrohungskarten in den Abenteuerstapel mischen.
3. Die 3 Rekrutierungswürfel werfen und entsprechend der Anzahl der Totenköpfe neue Armeen des Bösen auf den Spielplan bringen.

Als zweites wird überprüft, ob 3 Abenteuerkarten und eine Szenariokarte ausliegen. Ist dies nicht der Fall, werden an dieser Stelle entsprechende Karten gezogen und stehen zum Erfüllen bereit. Wurde dabei eine Szenarionkarte aufgedeckt, werden sofort alle vorher ausliegenden  Abenteuerkarten abgelegt und möglicherweise darunter befindliche Bedrohungskarten entfalten ihre Wirkung. Zum Schluss seines Zuges kann der Spieler noch 2 Aktionen ausführen, auch zweimal die gleiche. Diese Aktionen sind: Bewegen, Kämpfen, den Rat der Zwerge beeinflussen und sogenannte Proben bestehen.

   
   

Sollten zu irgendeinem Zeitpunkt des Spiels 5 oder mehr Armeen des Bösen auf dem gleichen Feld stehen, wird dieses zu "Totem Land". Ein "Totes-Land"-Plättchen wird gezogen, was die Armeen auf die umliegenden Felder verteilt. Diese Totes-Land-Plättchen erschweren den Zwergen ihre Bewegung über den Spielplan.

Um den Wiederspielwert zu erhöhen gibt es 3 mögliche Endszenariokarten. Diese werden zu Beginn des Spiels gemischt und verdeckt unter den Szenariokartenstapel gelegt. Die Endszenarien enthalten alle eine Bedingung. Ist diese nicht erfüllt, wird das Szenario beiseite gelegt und das nächste gezogen, bis man ein Endszenario findet, dessen Bedingungen zutreffen (eine der 3 Bedingungen trifft immer zu). Ist dieses erfüllt, haben die Spieler gewonnen.

Und auch der Schwierigkeitsgrad ist variabel anpassbar durch die Anzahl der Szenariokarten, die man nicht verwendet, oder indem die Spieler entscheiden, schon ab 4 Armeen des Bösen auf einem Feld das Feld in Totes Land zu verwandeln. [bl]

Vielen Dank an Pegasus Spiele für ein Rezensionsexemplar!
 

TIPP: So toll sehen die Figuren aus, nachdem sie (von unserer Kollegin Gabi) handbemalt wurden!

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
flüssiger, durchdachter
   Spielmechanismus
funktioniert unabhängig
   von der Spielerzahl
ENDE
  MINUS:
MINUS:
unspektakuläres Ende
glücksabhängig durch Würfel
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 


.NEU.

   

Benny:  Ab 2008 eroberten die "Deckbuilding"-Spiele die Welt der Brettspiele, spätestens seit 2012 gibt es nun scheinbar eine Welle von kooperativen Spielen.  Mit dem Spiel "die Zwerge" folgt auch Pegasus Spiele diesem Trend und das Spiel nimmt damit gleich zwei Herausforderungen auf sich. Erstens die Herausforderung jedes kooperativen Spieles: es darf weder zu leicht noch zu schwer sein, um den Reiz am Spiel zu erhalten. Und zweitens ist es ein Spiel mit einem vorgegebenen Background, hier der Roman "die Zwerge" von Markus Heitz. Dabei ist es wichtig, dass das Spiel die Stimmung dieser Vorlage transportiert ohne aufgesetzt zu wirken.

Aber wenden wir uns erst einmal dem Spiel an sich zu. Das Material ist hochwertig und gut verarbeitet, wie man es von einem großen Spieleverlag erwarten kann. Außerdem ist es im Vergleich zu manch anderem Spiel angenehm groß ausgefallen. Für die Zwergenhelden gibt es kleine Plastikminiaturen statt Pappaufsteller, einzig die Armeen des Bösen sind durch verschieden große Holzwürfel dargestellt. Da hätte man ebenfalls noch Plastikfiguren oder Ähnliches beilegen können, was die Atmosphäre noch verbessert hätte.

Das Regelwerk ist mit 10 Seiten recht kurz und dank der vielen Bilder - bis auf wenige Stellen - gut verständlich und anschaulich, was einen recht unproblematischen Einstieg ins Spiel ermöglicht. Warum die Ausrüstungskarte "Passende Verkleidung" von "Schicksalskarten" spricht, die es laut Anleitung gar nicht gibt, ist dabei nur ein kleiner Fehler, dessen Lösung ("Bedrohungskarten") man sich erschließen kann.

Den Mechanismus der "Totes-Land-Plättchen" finde ich sehr gut, und ich kann mich auch an kein Spiel erinnern, bei dem ich ihn schon einmal gesehen hätte. Das Spiel ist in sich rund und nahezu unabhängig von der Anzahl der Mitspieler (2, 3, 4 oder 5), da in jedem Zug sowohl negative als auch positive Spielhandlungen durchgeführt werden. Außerdem sind die Spielzüge nicht sehr lang, so dass für den einzelnen Spieler keine langen Wartezeiten entstehen. Der Schwierigkeitsgrad kann gut angepasst werden.

Allein das Ende ist sehr ernüchternd, denn wenn die letzte Szenariokarte erfüllt wurde, ist das Spiel gewonnen, auch wenn der ganze Spielplan noch voller Armeen des Bösen ist. Und leider ist auch der Schwierigkeitsgrad eines Endszenarios nur unwesentlich schwerer als der der anderen Szenarienkarten oder gar der Abenteuerkarten.

Wer das Buch "Die Zwerge" kennt, wird auf dem Spielplan und den Karten bekannte Namen und Begebenheiten (Sätze aus dem Roman auf den Karten) wiederfinden. Für diejenigen, die die Vorlage nicht kennen, schafft es das Spiel leider nicht, eine Stimmung aufzubauen, die einen in den Bann zieht - zum einen durch die Kämpfe gegen simple Holzklötze statt "echter Gegner", zum anderen durch das viele Würfeln, was bei jeder Gelegenheit das Spiel dominiert.

Mein Fazit: "Die Zwerge“ ist ein rundes, durchdachtes Spiel, was es aber nicht schafft, aus der Masse der vergleichbaren hervorzustechen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

Anderer Meinung?

Jetzt selber Spiele bei SPIELKULT.de bewerten! > Hier!

 

Anzeige

  Gefällt Ihnen dieses Spiel?  Hier können Sie es kaufen!
 
 
Wen's interessiert...    
> Die Legenden von Andor   > Descent
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
Amazon
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^

 kostenlose counter