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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:

2016 / 2017
Verlag: Matagot / WizKids
Autoren: Bruno Cathala, Ludovic Maublanc
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Dice Stars
...

Farben, Zahlen, Sterne

Dieses "roll and write"-Würfelspiel nimmt uns mit ins Weltall. Natürlich sammelt hr Punkte - und Sterne verdoppeln diese - doch das Motto lautet: Alles oder Nichts. Überhaupt ist das Spiel taktischer als ähnliche Spiele dieses Genres.
 
 
Jeder Spieler erhält einen Spielzettel, auf dem die geworfenen Würfelergebnisse eingetragen werden. Gewertet werden können dabei stets Farben, Würfelaugen und Sterne. Auch gibt es eine Solovariante, für die die Felder unten links auf dem Blatt benötigt werden. Im Spiel zu mehreren Spielern haben diese Felder keine Bedeutung. Hier beschreibe ich nun das Mehrspielerspiel. Alle Farbwürfel kommen in den Beutel. Anzahl und Werte der Würfel variieren dabei. Achtung! Was auf dem Wertungsblatt als "gelb-gold" erscheint, entspricht der Würfelfarbe "orange" (diese Materialdiskrepanz irrtiert zu Beginn etwas).

 
Wer an der Reihe ist, MUSS
(1.) 1 bis 3 Würfel "blind" aus dem Beutel ziehen, werfen und sie in den allgemeinen Würfelpool in die Mitte des Tisches legen. Liegen noch keine Würfel in der Mitte, müssen auf jeden Fall 3 Würfel gezogen und geworfen werden. Befindet sich kein Würfel mehr im Beutel oder wertet ein Spieler "Sterne" (siehe unten), werden alle von den Spielern bereits genutzten Würfel zurück in den Beutel gegeben. Der aktive Spieler am Zug entscheidet, ob evtl. noch im Pool liegende Würfel ebenfalls mit zurück in den Beutel wandern.
(2.) Alle (!) Würfel einer Farbe ODER einer Augenzahl ODER mit Sternen nehmen und den Wert entsprechend auf dem eigenen Spielzettel eintragen. Die Würfel bleiben erst einmal am Rand liegen und gehören weder zum Pool, noch werden sie automatisch in den Beutel zurückgelegt. Das passiert nur wie unter (1.) beschrieben.

 
- Farbe gewählt:  Der Spieler addiert alle Werte der von ihm gewählten Farbe (der aus dem Würfelpool von ihm entfernten Würfel; Sterne zählen als Null) und trägt sie in der entsprechenden Farbspalte ein. Die Position der einzutragenen Zahl wird bestimmt durch die Anzahl der beteiligten Würfel. Werden z.B. 3 blaue Würfel (3, 4, 6) gewertet, trägt der Spieler die Summe "13" ins dritte (!) freie (!) Feld dieser Spalte ein. Die weiteren freien Felder VOR dem Eintrag der Summe (also im Bespiel das erste und das zweite freie Feld) werden dann mit einem X aufgefüllt. Das Auffüllen mit dem X  entfällt natürlich, wenn nur ein einziger Würfel gewertet werden sollte.

- Zahl gewählt: Diese Option funktioniert wie "Farbe", nur dass diesmal gleiche Augenzahlen (unabhängig von der Farbe) gewertet werden und in die entsprechenden Zahlenzeilen (von 2 bis 6) eingetragen werden, wieder in der Form x-...-Summe. Die grünen Bonusfelder der Zeilen können nur über diese Option mit Zahlen gefüllt werden, da es hier keine korrespondierenden Farbspalten gibt. Die weißen Felder hingegen können also sowohl durch Zahlen als auch durch Farben gefüllt werden.



- Sterne gewählt: Der Spieler trägt so viele Sterne in die gelben Felder (am Zeilenende) ein, wie Sterne im Pool lagen. Dabei können die Sterne auf verschiedene Zeilen aufgeteilt werden.



Sollte ein Spieler keinen Wert mehr regelkonform eintragen können, muss er trotzdem eine Auswahl aus dem Pool treffen und die Summe als Strafe ins Straffeld eintragen. Passiert das, oder füllt ein Spieler sein letztes freies weißes (!) Feld, wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt.

Bei der abschließenden Wertung werden alle Zahlen in den Zeilen addiert. Wurden die gelben Sternenfelder einer Zeile komplett (!) gefüllt, verdoppeln sie den Wert dieser Zeile! Wurde gar kein Sternenfeld in einer Zeile angekreuzt, wird der Wert der Zeile einfach (x1) gewertet. Doch wurde mit dem Sternensammeln begonnen und eine Zeile bis zur Wertung nicht komplett mit Sternen vervollständigt, ist diese Zeile gnadenlose 0 Punkte wert! Ggf. wird nun noch der evtl. notierte Strafwert abgezogen. Wer nun die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [vr]

Hinweis: Die Spielanleitung ist bislang nur in zwei Varianten verfügbar: Englisch (WizKids) oder multilingual Englisch / Französisch / Niederländisch / Spanisch (Matagot). Eine beiliegende deutschsprachige Anleitung existierte zum Zeitpunkt dieser Rezension (6/2017) noch nicht.
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktischer als ähnliche Spiele
mehrere Variablen
herausfordernde Punktejagd
ENDE
  MINUS:
MINUS:
durch die vielen kleinen Regeln
   verkopfter als ahnliche Spiele
mitunter längere Downtime
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Verena: Wer schon einmal bei unseren öffentlichen Wittener Spieletreffs (> mehr dazu) war, weiß, dass mir schnelle, lockere Würfelspiele, insbesondere auch aus dem "roll and write"-Genre (oder auf deutsch: würfele und fülle deinen Spielzettel aus), ausgesprochen gut gefallen. Ich mag "Qwixx", meine Passion ist das "Kribbeln" und ich liebe "twenty one". "Dice Stars" gehört auch in dieses Genre, allerdings ist es taktischer als die Konkurrenz. Die Regeln sind erst einmal nicht so eingängig wie bei den lockeren Mitbewerbern. Hat man das Spielprinzip einmal verstanden und die diversen Variablen, die die Würfel liefern, begriffen, hat man bei diesem Spiel deutlich mehr Einfluss auf den eigenen Punktestand als bei den reinen Glücksspielen. Da muss man überlegen, welche Würfel man wie wertet, um das Maximum aus seinen weißen Feldern rausholen zu können, wie viele man überhaupt nachzieht, und ob man sich auf das Risiko der verlockenden Sterne einlässt, die Fluch und Segen zugleich sein können.

In meinen Testrunden hat sich gezeigt, dass man erst einmal ins Spiel reinfinden muss. Das rechtzeitige Würfelzurücklegen nach einem Sterneneintrag wird da gern mal vergessen, auch bei der Auswahl der Würfel kommt man gerade als Neuling verstärkt ins Grübeln, was zu Wartezeiten führt. Das so schöne "alle spielen gleichzeitig"-Prinzip gibt es beim Würfelduell im Weltall nicht. Haben aber alle das Spiel komplett verstanden, läuft es dann schon flüssiger und schneller. Dafür braucht es mehr als eine Partie.

"Dice Stars" ist also ein wenig verkopfter und damit vom Spielgefühl auch weniger "locker-flockig" als bei Spielen wie "twenty one" und Co. Es macht aber definitiv Spaß, seinen eigenen Highscore in die Höhe zu treiben. Ich vergebe gute 7 Sterne -  mit der Tendenz zur 8 für diejenigen, die lieber gern tüfteln und sich nicht dem puren Glück der Würfel ausliefern möchten.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
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   Verena
   André
   Ingo
   Nicole
   Karsten
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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