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Kennen Sie Di?
Klatsch &
Tratsch
Wann bekam Marlene
Dietrich eine Friedensmedaille? Wann lernte Diana Prinz Charles
kennen? Solche Daten weiblicher Promis gilt es zu erraten.

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So funktioniert's:
Jeder Spieler zieht vor Spielbeginn 2 verdeckte
Hilfechips, die er danach offen vor sich ablegt.
Dazu nimmt er eine Ratekarte auf die Hand.
Reihum ist jeder Spieler nun einmal der "Vorleser".
Er nennt den anderen Spielern den Namen der
prominenten Dame und wählt eines der drei Ereignisse
aus, welche auf der Karte verzeichnet sind. Die
Ereignisse stellen einen Zeitpunkt im Lebenslauf des
Stars dar. Die Jahreszahl wird natürlich nicht mit
vorgelesen - diese muss nun von den anderen Spielern
kooperativ erraten werden.

Jede
Promikarte zeigt 3 Ereignisse mit Jahreszahl; dazu
Geburts- und ggf. Todesdatum. |
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Auf der
Ratescheibe werden die Jahreszahlen markiert und die
Punkte abgelesen. |
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Da es der Vorleser seinen Mitspielern möglichst
schwer machen sollte, liest er das vermeintlich am
schwersten zu erratene Ereignis der Karte vor. Die
Spieler können bei Unsicherheit einen Hilfechip
einsetzen. Zur Auswahl stehen immer die Chips, die
aktuell vor dem Vorleser (!) liegen - die eigenen
Chips können nie gesetzt werden!
Die Hilfechips zeigen verschiedene Hilfestellungen.
So kann, je nach Chip, abgefragt werden, ob ein
Ereignis in einem bestimmten Zeitraum liegt, wann
der Star geboren bzw. gestorben ist, ob das Ereignis
vor oder nach einer bestimmten Jahreszahl war. Man
kann sich auch alle 3 Ereignisse vorlesen oder im
Falle eines "Besten-Chips" (s.u.) eines der drei
Ereignisse mit Jahreszahl nennen lassen.
Legt sich das Team auf eine Jahreszahl fest,
markiert es sie mit zwei pinkfarbenen Pfeilen auf
dem runden Spielplan. Der erste Pfeil markiert das
Jahrhundert; der zweite die Jahreszahl.

Bei einer
blauen Karte wird der blaue Punktebogen an den Plan
angelegt. Die gelbe Markierung zeigt die korrekte
Jahreszahl. |
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Die gelben
Joker-Chips können bei der Beantwortung einer Frage
helfen. Die Punkte werden auf dem Wertungsblock notiert. |
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Der Vorleser legt nun den Punktebogen (in der Farbe
des Hintergrundes der Karte) mit der gelben
Markierung an die tatsächliche Jahreszahl an. Der
Bogen wird so gelegt, dass er in Richtung des Tipps
der Spieler zeigt. Am Pfeil der Spieler wird nun auf
dem Bogen die Minuspunktezahl abgelesen, die der
Vorleser erhält.
Je besser die Spieler tippen, umso
höher fallen die Minuspunkte für den Vorleser aus.
Sollten die Spieler hingegen so schlecht tippen,
dass der Bogen gar nicht erst den Tipp-Pfeil
erreicht, kann sich der Vorleser freuen: Er erhält
in dieser Runde keine Minuspunkte! Dazu müssen alle
anderen Spieler zur Strafe einen weiteren Hilfechip
vor sich ablegen.
Die Punktebögen gibt es in 4 Farben
unterschiedlicher Länge. Sie entsprechen dem
Schwierigkeitsgrad der prominenten Persönlichkeit.
Weltbekannte Stars sind demnach leichter
einzuschätzen und müssen mit einem kleinen Bogen
auskommen; bei unbekannteren Stars gewährt man mit
längeren Bögen eine größere Tippungenauigkeit.
War jeder einmal der Vorleser, erhält der Spieler
mit den wenigsten Minuspunkten dieser Runde einen "Besten-Chip".
Ingesamt werden 5 komplette Durchgänge gespielt; bei
der maximalen Anzahl von 6 Spielern also 5 Runden à
6 Fragen = 30 Fragen. Wer nach der fünften Runde
insgesamt die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat,
ist der Sieger.
[ih]
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
netter Spielmechanismus
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
stark
eingeschränktes
Wissens-Thema |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
"Kennen Sie Di?" - wer etwas mit diesem
Wortspiel anfangen kann, ist schon einmal auf
dem richtigen Weg. Spielerisch präsentiert sich
das Schätzspiel recht nett. Der Rate-, Punkte-
und Jokermechanismus weiß zu gefallen und
entspricht nicht dem üblichen Einheitsbrei.

Nun
hätten wir uns bei diesem Konzept aber eine
breitere Themenauswahl gewünscht. Das Spielthema ist
auf weibliche Prominente beschränkt und dies
schränkt die Zielgruppe des Spieles doch
erheblich ein.

Sollten Sie also von Pina Bausch,
Sarah Connor oder Verona Pooth noch nicht viel
gehört haben, gibt es nun zwei Möglichkeiten:
Sie machen gleich den nächsten Frisörtermin aus
oder ihre Unwissenheit ist ihnen ganz einfach
egal - sie raten trotzdem mit, verlassen sich
auf ihre Teamkollegen und bauen darauf, dass in
der nächsten Runde vielleicht "Margaret
Thatcher" einzuschätzen ist - denn mit Politik
kennen Sie sich besser aus.

Zur Spieleranzahl:
Das Spiel kann (!) ab 2 Spielern gespielt
werden, verliert dann aber seine Reiz. 4 Spieler
sollten es mindestens sein, damit die
kooperative Idee greift. Die Spiellänge
wirkt mit ihren 5 Runden künstlich aufgebauscht
- schließlich passiert in jeder Runde das
gleiche. Natürlich können sich die Spieler
vorher einigen, bei größerer Spielerzahl auf
eine oder zwei Runden zu verzichten.

Fazit: Wer
Promiklatsch mag, ist hier genau richtig. Wer
sich in der bunten Glitzerwelt nicht zuhause
fühlt und auch kein Abo der "Gala", der "Bunten"
oder des "Goldenen Blatts" besitzt, wird sich
ziemlich verloren fühlen. Im Übrigen wünschen
wir Männer uns zur Gleichberechtigung dann aber
auch noch die Variante "Kennen Sie DEN?"...
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Anzeige
leer
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