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Spiel-Fakten:

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Genre: Reaktion
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Heinz Meister
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
DEJA-VU
...

Wat? Wer bist DU denn?!

Kennt sicher jeder... man sieht irgendwas und hat das innere Gefühl, genau das gleiche schon einmal gesehen zu haben. Doch ist das auch wirklich so oder eben nur ein Gefühl? Spielt einem das Gehirn gar einen Streich?
 
 
Die 36 Objektplättchen werden bunt gemischt in die Tischmitte gelegt.



Jedes der Objekte befindet sich insgesamt zweimal als Abbild auf den großen Spielkarten, die jeweils ein bis drei Objekte zeigen.



Die Karten werden verdeckt gemischt. 3 Karten werden unbesehen zurück in die Schachtel gelegt. Nun wird Karte für Karte vom Stapel aufgedeckt. Die Karten werden übereinander auf dem Ablagestapel gesammelt.



Sobald ein Spieler glaubt, ein bestimmtes Objekt zum zweiten Mal (!) auf den Karten entdeckt zu haben, greift er schnell nach dem entsprechenden Objekt und legt es offen vor sich ab. Wurden alle Karten gespielt, ist jedes Objekt 1 Punkt wert. Sollte jedoch ein Spieler einen Fehler machen (was man daran erkennt, dass ein gerade aufgedecktes Motiv auf einer Karte schon bei einem Spieler liegt bzw. ein Spieler nach einem Objekt gegriffen hat, das auf den aussortierten Karten zu sehen ist, was am Rundenende kontrolliert wird), scheidet der Spieler aus der laufenden Runde aus und bekommt keine Punkte.



Zu Beginn einer neuen Runde werden alle Plättchen zurück in die Mitte gelegt und die Karten neu gemischt. Wer nach 3 Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
pfiffiges Merkspiel
schönes Material
funktioniert auch als Solospiel

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Lernfaktor beeinflusst den Langzeitreiz
in voller Besetzung zu chaotisch

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: DEJA-VU spielt mit unserem Kurzzeitgedächtnis. 36 Gegenstände liegen in der Mitte und wollen auf den Karten wiedererkannt werden - und nicht wenige gleichen sich auf den ersten Blick, was das Ganze nicht gerade leichter macht. Natürlich kann jeder im Supermarkt eine Banane von einem Maiskolben unterscheiden. Natürlich wird jeder, der die Uhrzeit wissen will, nicht als erstes auf den Kompass schauen... Doch bei DEJA-VU passiert genau das. Immer wieder steckt man in der Falle, entscheiden zu müssen, ob das Gesehene schon mal zuvor aufgedeckt wurde. Insbesondere im Spiel in größerer Besetzung zählt dann auch noch die Schnelligkeit. Schließlich will jeder der Schnellste sein und schon grapschen alle nach dem selben Teil. Oder auch nicht. Oft zeigt sich, dass Schnellsein nicht immer die beste Lösung ist. Ein falsches Teil gegriffen - und schon geht man leer aus in dieser Runde. Und da auch noch 3 Runden hintereinander gespielt werden, wird das Gedächtnis noch mehr auf die Probe gestellt. Habe ich den Lippelstift in DIESER Runde gesehen oder war das in der Runde zuvor?!

Das Spiel läuft sehr flott ab, für 3 Runden braucht man knapp 15 Minuten. Alle spielen gleichzeitig, sodass es - wenn man nicht vorzeitig aus einer Runde ausscheidet - keine Wartezeiten gibt. Das Spielmaterial ist von guter Qualität, insbesondere die großen, dicken Motivkarten (Dixit-Größe) versprechen eine lange Haltbarkeit. Mit dem echten Langzeitreiz jedoch ist es dann nicht ganz so gut bestellt wie mit dem Material. Das Spiel funktioniert als schnelles Zwischendurchspiel; je weniger Leute mitspielen, umso stärker kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren und umso mehr rückt die chaotische Hektik in den Hintergrund. Ja, das Spiel funktioniert sogar auch super als Solospiel, bei dem man dann den eigenen Highscore knacken kann. ABER: Eine Lernkurve ist nicht von der Hand zu weisen. Heißt: Wer das Spiel einmal kennt, wird nicht mehr so leicht in die Fallen tappen wie ein Neuling. Nach 2 oder 3 Runden kenne ich die "gefährlichen" Objekte, die sich leicht verwechseln lassen. Da gibt es dann zwei Optionen: Entweder z.B. bei Axt, Hammer oder Spaten lieber gar nicht zugreifen oder bei diesen Objekten ganz (!) genau hinsehen. Andere Objekte lassen sich wiederum eindeutig identifizieren und sind somit weniger fehleranfällig.

Fazit: DEJA-VU ist ein spaßiges Aufmerksamkeits-/ Merk-/ Reaktionsspiel, das mir persönlich besser gefällt, wenn weniger Mitspieler vorhanden sind. Jedoch sollten die Spieler in etwa auf dem gleichen Kenntnisstand sein - oder aber man kramt das Spiel nur alle paar Monate hervor, um den Lernfaktor zu minimieren. Dann bleibt es auch langfristig interessant für eine kurze, spritzige Zwischendurcheinlage. So ein echtes Déjà-vu hat man ja schließlich meist auch nicht täglich... ;)
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Ingo
   Verena
   Jürgen
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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