Genre: Würfel, Logik, Aktion
Erscheinungsjahr: 2011 (Original: 1979/80) Verlag: Abacusspiele
..i.. Autor: Reinhold Wittig Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Spiel
... mit 121
Würfeln Bereits im Jahr 1979
erschuf Reinhold Wittig seine
legendäre Würfelpyramide. Im
Jahr 2011 erscheint bei
Abacusspiele nun eine erneute
Neuauflage des Klassikers.
So funktioniert's:
Insgesamt fünf Spielziele sind im "Spiel"
enthalten. Fünf verschiedene Möglichkeiten die
Würfelpyramide mit Regeln auf- und abzubauen
werden vom Spiele-Autor vorgegeben und trotzdem
folgt der Rat: Denkt euch noch mehr dazu aus!
Raffzahn für drei Spieler: Die gesamte
Pyramidenbasis wird beliebig mit den roten,
gelben und blauen Würfeln gefüllt. Nur der weiße
Würfel bleibt übrig und wird dem Startspieler
übergeben. Die drei Spieler selbst sitzen so an
der Basis, dass sie je eine Seite der Pyramide
vor sich sehen.
Nun
würfelt der Spieler. Die gewürfelte Zahl ist die
"Raffzahl". Sie wird laut und für alle
verständlich angesagt. Gleichzeitig beginnen nun
alle Spieler auf ihrer Pyramidenseite nach der
angesagten Zahl zu schauen und sie aus der
Pyramide zu nehmen. Dabei gilt:
- Nur frei liegenden Würfel dürfen genommen
werden. "Frei" sind nur die Würfel, bei deren
Entfernung kein anderer Würfel der
Pyramidenseite verrutscht.
-
Entfernte
Würfel werden im zu dieser Seite gehörenden
Pyramidenfach abgelegt.
- Es darf nur EINE Hand zum Spielen benutzt
werden.
-
Es
darf nur jeweils ein Würfel auf einmal aus der
Pyramide entnommen werden.
Hat
der aktive Spieler (der die Raffzahl würfelte)
auf seiner Seite den letzten Würfel mit der
angesagten Raffzahl entnommen, ruft er "Stopp".
Keiner der beiden anderen Spieler darf nun noch
einen Würfel entnehmen. Der weiße Würfel wird
weitergegeben und die neue Runde beginnt mit
einer neuen Raffzahl.
Das
Spiel endet nach dem Stopp-Ruf, wenn nur noch
bunte Würfel auf der untersten Pyramiden-Ebene
liegen. Dann zählen alle ihre erworbenen Würfel.
Es gewinnt der Spieler mit den meisten Würfeln.
Es kann auch mehrere Sieger geben.
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Bei der
Bunten Kuh
wird die gesamte Pyramidenbasis mit 36 gelben
Würfeln ausgefüllt. Jeder Spieler erhält 10
Würfel beliebiger Farbe (in rot oder blau). Drei
weitere gelbe Würfel werden als Aktionswürfel
genutzt und dem aktiven Spieler übergeben.
Dieser wirft die drei Würfel so, dass alle
Spieler sie gut sehen können. Das
Würfelergebnis, z.B. 3, 6 und 2, wird addiert.
Die sich daraus ergebende Summe, im Beispiel
3+6+2 = 11 wird nun als Trichter auf der Basis
gesucht. Als Trichter gilt dabei die
Einbuchtung, die durch die drei Seiten dreier
aneinander liegender Würfel gebildet wird.
Hat
ein Spieler diese Summe innerhalb eines
Trichters gefunden ruft er "Stopp" und beendet
so die Suche. Als Belohnung darf er einen seiner
Würfel in den Trichter legen. Achtung, auch er
kann nun einen neuen Trichter bilden. Kann
keiner einen Trichter finden, darf ein Spieler
"Niete" rufen. Hat er Recht, darf er als
Belohnung einen eigenen Würfel in einen
beliebigen Trichter der eigenen Wahl legen.
Aufgepasst! Bei fehlerhaften Rufen jeglicher Art
erhält der Spieler einen Strafwürfel von jedem
Mitspieler. Sieger ist nun, wer als Erster alle
eigenen Würfel entweder auf der Basis platzieren
konnte oder einem anderen Spieler überreichte.
Beim
Abquetschen
wird versucht, die Würfelfarben der Spielgegner
zu verdecken. Die gewürfelte Zahl des weißen
Würfels gibt nun die Anzahl der zu verbauenden
Würfel des Spielers an. Dabei müssen die Würfel
so angebaut werden, dass sie eine
zusammenhängende Fläche ergeben und an einem
Würfel der eigenen Farbe anliegen.
Weitere Spiele sind z.B. das Eintrichtern
und Cui
Bono
(ein Abbauspiel). Außerdem findet man im
Internet zusätzliche Spielideen.
[go]
Vielen Dank an
Abacusspiele für ein Rezensionsexemplar!
PLUS:
PLUS:
flexible Spielmöglichkeiten
generationsübergreifend
ENDE
MINUS:
MINUS:
nur
noch eine abgespeckte
Version des Originals
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi: Im Jahr
1979
produzierte Reinhold Wittig die erste
"Spiel-Pyramiden-Basis". Ausgestattet mit damals
noch 281 Würfeln ermunterte das Spiel alle
Spieler, sich ein immer neues Regelwerk
auszudenken - also kreatives Spielen auf
besondere Art.
Heute liegt der abgespeckten Version (121
Würfel) ein schön gestaltetes, leicht
verständliches Regelheft mit insgesamt fünf
Spielvarianten bei, deren Vielseitigkeit eine
zarte Vorstellung davon gibt, was alles möglich
ist. Unter den damals über 50 verschiedenen
Spielmöglichkeiten gab es Gedächtnisspiele,
Geschicklichkeitsspiele, Strategiespiele und
natürlich auch Glücksspiele. Wen wundert es
also, dass von allem ein wenig in unseren fünf
Varianten anklingt.
Unsere Testgruppe konnte sich dabei am meisten
für "Raffzahn" begeistern, dessen einzigartige
"Raff-Mechanik" zu schnellen Spielrunden ohne
Denkpausen führt. Ein Spaß-Spiel, bei dem
Fingerspitzengefühl und Augen-Handkoordination
unabdingbar sind. Eine Variante, die ohne große
Erklärungen sofort spielbar ist; ein
Einstiegspiel also, dass Interesse auf mehr
weckt und einfach nur schnellen Spaß bringt.
Die anderen Varianten haben dann doch einen
etwas anspruchsvolleren Charakter und ähneln
bereits ein wenig den abstrakten Denkspielen. Da
ist von Merkfähigkeit und zusammenhängenden
Flächen genauso die Rede wie von Kopfrechnen und
Pyramidenumbau. Dem geschuldet gestalteten sich
dann auch die Spielrunden ruhiger und bedachter.
Für jede Stimmung gibt’s ein Spiel, man muss es
nur finden, oder um es im Gedanken an den
Spielautoren zu formulieren, eben "erfinden".
Diese Vielseitigkeit ist es auch, die dem Spiel
seinen unverkennbaren Charakter gibt und damit
auch seinen unverwechselbaren Spielreiz. 1980
mit dem "Sonderpreis: Schönes Spiel" von der
"Spiel des Jahres"-Jury ausgezeichnet,
durchlebte es mehrere Auflagen.
Die neueste Auflage von Abacus erfolgte
allerdings wieder mit ein wenig verkleinertem
Material-Aufgebot. Das allerdings kann sich
nichts desto trotz auch heute wieder sehen
lassen: Je 40 Kunststoff-Würfel in den Farben
rot, gelb und blau können auf eine feste
Kunststoffbasis mit drei großen
Aufbewahrungsfächern aufgesetzt werden. Erprobte
Spielideen treffen auf gutes, stabiles Material
- hier kann man beim Kauf also wenig falsch
machen.
Auch heute ist das "Spiel" daher wieder
empfehlenswert - und das nicht nur für
Würfel-Fans.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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