So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt
eine Spielerfarbe und erhält ein Kartenset mit den
Farben seiner Mitstreiter, dazu ein Blatt des
Schreibblocks, auf dem die selbst erstellten
Gedichte, um die es in diesem Spiel geht, sowie die
Punkte (in Form einer Leiter) festgehalten werden.
Die Verse des Vierzeilers müssen sich nach der
Vorgabe reimen - Versmaß und Reimform sind egal.

Der Kartenturm wird mit
drei Karten gefüttert: 2 Endsilben sowie ein Thema. |
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Mein Liebesgedicht mit den
Reimendungen "-bar" und "-acht". |
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Folgen
wir direkt der Intention dieses außergewöhnlichen
Spiels - bei einigen unechten Reimen sollten Sie
bitte ein Auge zudrücken, schließlich geht es doch darum,
die Geliebte zu befreien... Und nun los:
2
Silbenenden in den Turm geschoben,
ein Thema zudem hervorgehoben.
Die Beispielwörter dabei helfen sollen,
für die, die nichts frei erfinden wollen.
Dann
gilt es kreativ zu sein,
ein Vierzeiler muss her.
Wort für Wort, Reim für Reim,
für Sprachbegabte gar nicht schwer.
Schon kommt der große Augenblick:
jeder Spieler trägt nun vor,
sein Meisterwerk, seinen Liebestrick,
ein Dichter steigt empor!

Jedem Spieler ist eine
bestimmte Farbe zugeordnet. |
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Für jede Übereinstimmung
gibt es Punkte im Turm (von unten oder oben). |
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Ein
Reimwort, das nur Einer
verwendet hat und sonst keiner,
bringt dem Spieler direkt Glück -
einen Schritt nach oben und keinen zurück!
Und
auch die Schönheit dieser Zeil'n
kann den Spielern Punkte bescheren,
wenn danach jeder für sich und geheim,
eine Karte wählt, um den Poeten zu verehren.
Für
so erzielte gleiche Stimmen,
brauch' ich nicht selbst den Turm erklimmen.
Die Holde steigt herab zu mir,
wenn auch nur auf dem Papier.
Wenn
die Begehrte schließlich, vom tapferen Poeten,
erreicht wird auf des Turmes Leiter,
endet das Spiel und geht nicht weiter,
die Liebe hat gesiegt - mehr ist nicht mehr von
Nöten. [ih]
Vielen Dank an Asmodee für ein
Rezensionsexemplar!