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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Party
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: LEGO Spiele  ..i..
Spieleranzahl: ab 3
(oder Teams)
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 30-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

leer
     
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  Creationary
 
Die LEGO-Spiel-Baustelle
Begriffe mit Knetmasse modellieren? Kennen wir von diversen Partyspielen. Beim LEGO-Spiel finden, statt Knete, die berühmten Steine ihren Einsatz.
 


     

Das umfangreiche Baumaterial


Die Begriffskarten zeigen 4 Bildvorgaben, die nachgebaut und von den Mitspielern erraten werden müssen.


Zugegeben, unser Apfelbaum ist etwas abstrakt geraten... wird er dennoch erkannt?

So funktioniert's:
Nachdem die Bausteine farblich und die Karten nach der Anzahl der aufgedruckten Fragezeichen sortiert wurden, wird der Lego-Würfel zusammengesetzt. Die Würfelseiten zeigen nun folgende Symbole:

- "Baum" für das Thema "Natur"
- "Haus" für das Thema "Gebäude"
- "Schraubenschlüssel" für Thema "Dinge"
- "Auto" für das Thema "Fahrzeuge"
- "Fragezeichen" für den "Joker"
- x2 für "doppelte Punktzahl"

Für gewürfelte Motivseiten gilt: Karte ziehen und aus der entsprechenden Kategorie das Bild nachbauen. Beim Joker gibt der Würfler die von ihm gewählte Kategorie bekannt, bevor er die Karte zieht. Bei "x2" wählt der linke Nachbar die Kategorie aus. Errät ein Mitspieler aber hier den gesuchten Begriff, erhalten beide Spieler zwei statt einem Punkt.

Es gibt mehrere Spiel-Möglichkeiten:

- Ein Spieler baut – alle anderen raten: Ein Spieler würfelt und baut entsprechend der Kategorie ein Objekt. Alle anderen raten. Wird der gesuchte Begriff von einem Mitspieler genannt, erhalten Baumeister und Rater je einen Punkt. Wird der Begriff nicht genannt, wird die Karte weggelegt und der nächste Spieler ist an der Reihe.  

Ein Spieler rät – alle anderen bauen: Der ratende Spieler erwürfelt die Kategorie. Die anderen ziehen verdeckt je eine Karte und beginnen zu bauen. Für jedes richtig erratene Bauwerk erhalten Rater und Erbauer je 1 Punkt. Dann ist der Nächste dran. Haben alle einmal geraten, endet das Spiel.

Team-Spiel – (2-4 Teams mit mehreren Teilnehmern): Der aktive Spieler würfelt, um die Kategorie zu bestimmen. Eine Karte wird von einem Spieler des Teams gezogen und das entsprechende Motiv gebaut. Die anderen Teammitglieder versuchen, den gesuchten Begriff zu finden. Das erste Team, das richtig geraten hat, erhält den Punkt. Bei jeder Runde darf ein anderer Spieler des Teams bauen.

Bei allen drei Varianten gilt: Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Bei Gleichstand wird eine Entscheidungsrunde zwischen den Kontrahenten gespielt und so der Sieger ermittelt.

Punkte werden markiert, indem sich der Spieler jeweils eine Karte vom Stapel nimmt und neben sich legt.

Als Alternative kann das Spiel auch kooperativ, gegen die Uhr, gespielt werden: Hier wird gemeinsam eine Zeit festgelegt (5, 10, 15 min). Ein Spieler würfelt, zeiht eine Karte und beginnt zu bauen. Alle anderen raten. Wurde der gesuchte Begriff gefunden, wird die entsprechende Karte beiseite gelegt und der nächste Spieler ist dran. Ist die Zeit abgelaufen, werden die ereichten Punkte gezählt. Hier geht es darum, in jeder Partie neue Bestwerte zu erzielen.  [go]

     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
fördert die Kreativität
spaßig für LEGO-Fans
anpassbare Regeln
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielsteine mitunter zu klein
   für Erwachsenenhände
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Eine gute Portion Fantasie und Kreativität sind notwendig, um die vorgegebenen Motive aus LEGO-Steinen nachzubilden. Das Thema „Darstellung“ ist aus anderen Spielen bereits bekannt, z.B. aus "Cranium" (Knete) oder "Party & Co" (Pfeifenputzerdraht). Das Bauen mit den verschiedenartigen LEGO-Steinen ist nicht einfach! Selbst scheinbar leichte Motive benötigen viel Vorstellungsvermögen, oder wer kann schon aus dem Stehgreif eine „Fliege“ oder einen “Dinosaurier“ erschaffen?
Das Material, echt "LEGO": Hochwertig. Die Spielanleitung ist klar strukturiert, gut verständlich. Das Regelwerk ist einfach zu verstehen und unbegrenzt erweiterbar. Einzig einen zusätzlichen Deckel für den Baukasten in der Spielschachtel wünscht man sich spätestens dann, wenn man nach dem Wegräumen beim nächsten Spielbeginn wieder einmal die Bausteine sortieren muss.
Interaktion und Kommunikation stehen bei diesem Spiel ebenso im Vordergrund wie Teamfähigkeit und Tüftlergabe. Jeder LEGO–Fan dürfte begeistert sein - ebenso, wie die Kinder unserer Testgruppe (10 bis 14 Jahre alt), die hier deutlich gegen die Erwachsenen punkteten.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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