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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Würfel
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Alessandro Zucchini
Grafik: Michael Menzel
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 bis 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Crazy Race
...

Gut gewürfelt, Löwe!

Kaum bricht die Nacht an, geht's im Zoo rund. Die Löwen haben Langeweile und veranstalten ein Wettrennen. Nun ja, sie selber rennen nicht, sondern lassen sich ziehen - von den anderen Tieren. Also, Augen auf bei der Freundewahl!
 

 
Der Spielplan wird zusammengepuzzelt, die leeren Stellen mit den gebogenen Wegeplättchen aufgefüllt. Auf diese Weise lässt sich eine immer neue Rennstrecke kreieren.



Jeder Spieler zieht eine Eseltafel und "hängt" sie an sein Löwentableau. Dieser Esel ist dann für jeden Spieler das persönliche erste Zugtier. Zudem stellt jeder Spieler seinen Wagen auf die (dem Esel) entsprechende Startposition.



Am ersten Etappenziel werden so viele Tiertafeln offen ausgelegt wie Spieler teilnehmen. Die Tiere werden immer zufällig vom Stapel genommen. Ab der zweiten Etappe wird dann jeder Spieler von einem individuell zugeordneten Tier gezogen. Doch soweit sind wir ja noch nicht...



Gesteuert wird das Wettrennen mit den Farbwürfeln, wobei die jeweilige Farbe zum einen die Augenverteilung bestimmt als auch mit den Farben der Wegefelder korrespondiert. Sämtliche Würfel werden in die Spielplanmitte gelegt.



Dann geht's los! Wer an der Reihe ist, bestimmt, wie weit er mit seinem Wagen fahren möchte. Wenn denn alles gut geht... Dazu nimmt der Spieler für jedes zu befahrende Feld einen entsprechenden Würfel dieser Farbe in die Hand. Das Zugtier des Spielers bestimmt dabei das Limit der Würfelaugensumme. Besitzt der Spieler also z.B. den Esel mit der "9" (im Kreis oben links), so dürfen die geworfenen Würfel maximal eine Summe von 9 erzielen, um für jeden geworfenen Würfel 1 Feld vorzurücken; heißt: Würfelt der Spieler mit 4 Würfeln (in den Farben der 4 nächsten Felder) z.B. eine Summe von 8 (maximal 9 bzw. alles darunter), darf er 4 Felder vorziehen. Übersteigt die Summe das Limit, darf der Spieler nur 1 Trostfeld vorrücken. Dann ist der Nächste dran.



Sobald mindestens ein Spieler das Etappenziel erreicht (= die mit einem grünen Baum markierte grüne Linie überfährt), wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt. Dann werden die neuen Tiere verteilt. Der am weitesten zurückliegende Spieler darf als erster wählen, dann folgt der vorletzte etc. Für den Führenden bleibt dann nur noch ein Tier übrig. Im Spiel zu zweit bestimmt der Zurückliegende sowohl sein eigenes als auch das Tier des Gegners. Bei der Wahl der Tiere sollte man darauf achten, welchen Vorteil es ggf. für die nächste Etappe bringt, wie hoch sein Limit ist, aber auch wie viele Zusatzschritte es einem bei Spielende schenkt (schwarzer Kreis unten rechts). Das "alte" Tier eines jeden Spielers wird nun abgekoppelt und verdeckt vor dem Spieler abgelegt. Das neue Tier wird an das Löwentableau angehängt.



Der Führende ist neuer Startspieler, die anderen folgen im Uhrzeigersinn. Mit ihren individuellen Tieren können sie nun noch mehr Einfluss auf die Würfel nehmen. Wenn mindestens ein Spieler nach 5 Etappen die Ziellinie überquert, wird die letzte Runde zu Ende gespielt.



Nun decken die Spieler nacheinander ihre während der Etappen "verbrauchten" Tiere auf und addieren die Zusatzschritte zu ihrer aktuellen Position. Wer jetzt am weitesten vorn steht, ist der Sieger. [ih]
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 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witziges Würfelwettrennen
spannendes Risiko- oder
   Sicherheit-Spielprinzip
lustige Tiere sorgen für Abwechslung
sehr schöne Illustrationen
immer neuer Spielplan
ENDE
  MINUS:
MINUS:
hoher Glücksfaktor ist nicht
   für Taktiker geeignet
dauert zu fünft recht lang
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Lustige Tiere gehen in Familienspielen immer... Wenn sie dann noch von Michael Menzel illustriert werden, ist der Weg zu einem Erfolg schon einmal geebnet. Natürlich ist die tolle Optik aber nicht alles, da muss auch das Spielerische passen. Und was soll ich sagen? Es passt! Alessandro Zucchini hat mit "Crazy Race" ein lockeres Würfelwettrennen erschaffen, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen Spaß macht! Der eigentliche Mechanismus beschränkt sich dabei auf leicht verständliche, minimalistische Regeln. Nimm für jedes Feld, das du nach vorn befahren möchtest, einen farblich passenden Würfel und erziele mit diesem Würfelkonvolut eine Summe, die maximal deinem persönlichen Limit entspricht. Damit keiner weint und das Spiel nicht stockt, gibt's auch dann noch einen Trostschritt, wenn die Würfel einen ärgern... Der Thrill im Spiel entsteht also durch die ständige Risiko oder Sicherheit-Abwägung.

Aber vor allem sind es dann eben doch die drolligen Tiere, die den Spielreiz noch einmal deutlich erhöhen. Da sie in immer neuer Kombination an einem immer neu komponierten Spielplan ausliegen, entstehen in jeder Partie neue Ausgangssituationen, die das Spiel auch dann nicht langweilig werden lassen, wenn man nicht mehr über die witzige Grafik schmunzelt (allem voran das Federvieh, das unseren Löwen zieht - und auf der Tafel (mal ausgenommen der aus der Höhe herabschwebenden Federn) gar nicht zu sehen ist, genau wie übrigens auch der Kopf der Giraffe. Ein wenig Taktieren kann man trotz des hohen Glücksfaktors (jede Risiko-Entscheidung stützt sich halt hier nur auf Wahrscheinlichkeiten...) dann vor allem beim Erreichen eines Etappenziels. So ist es dann gar nicht schlimm, weit zurückzuliegen, denn dann hat man beim Aussuchen seines neuen Tieres die freie Auswahl. Und hier kann man mit dem richtigen / passenden Tier für die nächste Teilstrecke schnell wieder Boden gutmachen.

Nun könnte man meinen, dass die Spieler, die häufiger Tiere mit niedrigen Limits erhalten, am Ende garantiert nicht als erste das Ziel überqueren. Nun, das mag sein, das hängt aber auch zum einen mit dem Mut der Mitspieler (je mehr teilnehmen, desto unberechenbarer wird das Spiel) zusammen - aber auch mit den Zusatzschritten, die man für die eingesetzten Tiere am Ende erhält. So wird beispielsweise der behäbige Elefant, der einen im Spiel ordentlich ausbremst, zum Schluss nochmal ein großes "Nachvornpreschen" erlauben. Man kann also nicht sagen, dass ein Tier wirklich schlechter als ein anderes ist. Man muss da nur für sich ein gutes Mittelmaß finden.

"Crazy Race" ist rein spielerisch jetzt nicht mega-"crazy", sorgt aber für ein abwechslungsreiches Spielgefühl, dessen Ausgang oft bis zur Endabrechnung offen bleibt. Und da vergisst man auch, dass so eine Partie in Vollbesetzung mit gut 60 Minuten Spielzeit vielleicht schon ein wenig zu lang geraten ist. Die Zeit vergeht meist wie im Fluge, ohne dass es vorzeitig langweilig werden würde. Das Spiel besitzt ein gutes Balancing, das zurückliegenden Spielern Tore öffnet, um aufzuholen, ohne die führenden Spieler zu benachteiligen. Das alles macht dieses Spiel, in Kombination mit den niedlichen Tieren, in der Tat zu einem sehr schönen, absolut empfehlenswerten Familienspiel, das besonders die Wenig- und Gelegenheitsspieler begeistert, bei dem jedoch auch Vielspieler für einen Einstieg oder zum Ausklang eines längeren Spieleabends gern mal mitspielen.

Sollte die Spiel des Jahres-Jury das Spiel für nominierungswürdig erachten, eignet es sich auch ideal für künftige Erweiterungen. Im Zoo würden bestimmt noch mehr Tiere auf ihren Einsatz warten. Ich vergebe insgesamt sehr gute 8 Punkte! Und da wären wir wieder bei meiner Anfangsbehauptung: Ja, es stimmt also... eingängige Familienspiele mit sympathischen Viechern - das klappt, wenn auch nicht immer, doch immer wieder! Bei "Crazy Race" klappt es auf jeden Fall! (> Video)
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Andreas
   Ingo
   Verena
   Karsten
   Torsten
Ende
 
 

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