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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Aktion
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: HABA  ..i..
Autor: Heinz Meister
Spieleranzahl: 1-4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 15-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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Crash Cup Karambolage
 
... uuuund schnipp!
Es dröhnen die Motoren und Rauch hängt in der Luft, da ertönt auch schon das Startsignal und Käpt’n Karacho und alle seine Freunde flitzen los!
 

     

So funktioniert's:
Crash Cup Karambolage bietet drei verschiedene Spielmöglichkeiten an, Varianten und gänzlich andere Spielideen sind aber auch einfach zu realisieren. Allen Spielmöglichkeiten ist gemein, dass  eine Schnipp-Schnur zum Schnippen der runden Rennfahrzeuge benutzt wird und die Möglichkeit besteht, bei jedem Schnippen den Driftstein zum Bremsen oder zum "über die Bande spielen" zu nutzen.

Spiel 1: Rumpel-Raserei

Aus den Begrenzungssteinen und den Außenbanden wird eine viereckige Arena aufgebaut und die Rennfahrzeuge werden in der Mitte kreisförmig aufgestellt.

Die Startreihenfolge wird ausgelost, und der erste Spieler würfelt. Zeigen die beiden Würfel die gleiche Farbe, werden sie erneut gewürfelt, bis beide Würfel unterschiedliche Farben anzeigen. Das Rennfahrzeug der einen gewürfelten Farbe muss nun gegen das Fahrzeug der anderen Farbe geschnippt werden, ohne andere Fahrzeuge zu berühren. Ist der erste Schuss gelungen, darf der Spieler sich entscheiden, weitere Würfelpaare auszuwürfeln und die zugehörigen Fahrzeuge gegeneinander zu schnippen, denn jeder Erfolg bringt dem Spieler einen weiteren Punkt ein. Die zweite Möglichkeit ist zu passen, um sich die erspielten Punkte gutschreiben zu lassen, denn sollte ein Schuss misslingen, verliert der Spieler alle in diesem Spielzug gesammelten Punkte. Sobald ein Spieler über 10 Punkte besitzt, hat er gewonnen.

Spiel 2: Drift-Derby

Das Spiel wird wie bei der Rumpel-Raserei aufgebaut, mit dem Unterschied, dass dieses Mal die Rennfahrzeuge beliebig in der Arena verteilt werden.

Auch der Spiel und Risiko-Mechanismus funktioniert wie bei der Rumpelraserei angegeben, nur dass die beiden verschiedenfarbigen Würfel dieses Mal angeben, zwischen welchen Fahrzeugen ein drittes Fahrzeug hindurch geschnippt werden muss, um einen Punkt zu ergattern.

Spiel 3: HABA-Grand Prix

Die Zählleiste von 1 bis 5 wird in die Mitte des Tisches gestellt. Von einem Ende der Leiste wird rechtwinklig die Zielgerade aufgebaut, und 15-20 cm entfernt von beiden schmalen Seiten der Zählleiste wird eine Außenbande aufgestellt, sodass ein ovaler Rundparcours entsteht. Jeder Spieler wählt ein Rennfahrzeug und bekommt das entsprechende Ablageplättchen. Die Startreihenfolge wird ausgelost und auf der "Rennstrecke" werden beliebig Powerup-Marker verteilt. Die Aktionsplättchen werden verdeckt neben dem Spielplan bereitgelegt.

Jetzt kann das Rennen auf dem Rundkurs beginnen. Die Spieler starten mit der unbeschädigten Seite des Rennfahrzeugs. Schnippt ein Spieler seinen Stein gegen eine Bande oder fällt der Stein vom Tisch, muss das Fahrzeug auf die kaputte Seite gedreht werden. Wird ein kaputtes Fahrzeug gegen die Bande oder vom Tisch geschnippt, muss der Spieler das Fahrzeug auf sein Spielerplättchen legen. In seinem nächsten Zug muss er wieder von der Startlinie beginnen; die bereits absolvierten Runden bleiben dem Spieler jedoch erhalten. Wenn ein Fahrzeug über ein Powerup-Plättchen fährt, zieht der Spieler ein Aktionsplättchen. Die Aktionsplättchen haben positive oder negative Effekte, zum Beispiel einen Doppelzug, eine Reparatur oder auch einen geplatzter Reifen. Sobald der erste Spieler drei Runden absolviert hat, endet das Spiel, und der entsprechende Spieler hat den HABA-Grand Prix gewonnen. [ug]

 

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schönes Spielmaterial
für alle Altersklassen
lädt dazu ein, eigene Strecken
   zu erfinden
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu viele negative Aktionschips
benötigt viel Platz
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ulf: Das "Kinderspiel des Jahres 1995" im neuen Gewand. Eine kleine Bemerkung vorweg: Bei Schnippsielen wie diesem gibt es eine große Kluft zwischen Spielern in allen Altersklassen. Während die eine Hälfte das Spielen dieser Spiele gänzlich ablehnt (häufiger Mädchen und Frauen) ist die andere Hälfte ganz wild darauf, endlich loszulegen (oft kleinere Jungen, größere Jungen und ganz große Jungen).
 
Die ersten beiden Spielmodi entsprechen dem ehemaligen Kinderspiel des Jahres "Karambolage". Kinder gehen mit Würfeln und Farben um und lernen sich dem immer größer werdenden Risiko entgegenzustellen. Die beiden Spielmodi machen Spaß und sind besonders für jüngere Kinder geeignet, doch auch die Eltern können ohne Langeweile mitspielen. Auch um sich an das Schnippen mit der Schnur zu gewöhnen, dass vor allem jüngeren Kindern am Anfang oft schwer fällt, sind diese beiden Spielmöglichkeiten ein guter Einstieg.
 
Aber die Königsdisziplin in diesem Spiel ist ganz eindeutig der HABA- Grand Prix, der mit seinen Powerups an Mario Kart erinnert. Bei jedem Spielzug muss gezielt die Kraft eingeschätzt und der Driftstein möglichst geschickt platziert werden, damit das Rennauto nicht gegen eine Bande stößt oder vom Tisch fällt. Das wirft das erste kleine Problem auf: Um den HABA Grand Prix zu spielen, benötigt man einen ausreichend großen Tisch. Außerdem können die Spieler bei diesem Spiel nicht sitzen bleiben, sondern müssen, wie beim Billard, für das Schnippen um den Tisch herumgehen. Kleinere Kinder kommen bei zu hohen Tischen nicht immer gut an ihren Flitzer heran und müssen sich auf einen Stuhl knien. Alternativ kann auch auf einem ebenen Boden gespielt werden, dann kann natürlich kein Stein mehr vom Tisch fallen und erwachsende Mitspieler sollten sich schon mal ein Kirschkernkissen für die Erholungsphase nach dem Spiel bereitlegen.
 
Ein kleines bisschen meckern muss ich über die Aktionschips. Es gibt 9 positive Chips und 7 negative Chips, doch jedes Mal, wenn ein Kind sich freut, dass es einen Powerup-Chip getroffen hat und zum Dank in einem Ölfleck eine Runde aussetzen muss, finde ich die vielen negativen Chips extrem unpassend. Es ging sogar so weit, dass die Powerup-Chips möglichst gemieden wurden. Denn im Laufe des Spiels vergrößert sich die Chance einen negativen Aktionschip zu ziehen, weil positive Chips aufbewahrt werden können. Negative Chips hingegen werden immer sofort ausgeführt und zurück in den Aktionschip-Pool gelegt. Meine Empfehlung ist, die negativen Chips auf 4 zu reduzieren oder ganz wegzulassen, immerhin handelt es sich ja um Powerup-Chips.
 
Die Ausstattung ist, wie von HABA erwartet, sehr gut, die dicken Holzbegrenzungen sehen wertig aus und halten die Banden auch bei Kollisionen an ihren Stellen. Schade finde ich nur, dass die Spieler mit weißen Pokalen, die entsprechend der Spielerreihenfolge zugeordnet sind, die Punkte anzeigen. Pokale, die die Rennfahrer wiederspiegeln, hätte ich schöner gefunden.
 
In jeder Spielgruppe entsteht sofort die gleiche Idee: "Die Rennstrecke ist so einfach aufgebaut, mit welchen Hilfsmitteln können wir die Strecke verändern und verlängern?". So werden viele Ideen ausprobiert und realisiert.
 
Fazit: "Crash Cup Karambolage" ist ein tolles Schnipp-Spiel für die ganze Familie und es kann schnell vorkommen, dass noch eine weitere Runde gespielt oder sich ein neuer Parcours ausgedacht wird.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
   
Ende
 
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