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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Edition Spielwiese / Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Uwe Rosenberg
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Cottage Garden
 
Frühlingserwachen
Ah, der Winter ist vorbei. Die Vögel beginnen zu singen und die Tage werden endlich wieder länger. Nur der eigene Garten zeigt ein trostloses Bild. Da hilft nichts... Ab zum Blumengroßhändler und pflanzen, was das Zeug hält! Leider haben die Nachbarn die selbe Idee, und das Angebot ist begrenzt...
...

     
Jeder Spieler erhält zu Beginn zwei Blumenbeete mit je einer hellen und einer dunklen Seite, sowie einen Pflanzentisch für die Wertung. Auf diesen werden nun je drei orange und drei blaue Wertungssteine gelegt. Des Weiteren bekommt man zwei Katzenplättchen. Auf dem Spielplan (Gärtnerei) werden zufällig 16 Blumenplättchen verteilt. Die restlichen 20 Plättchen werden in einer Schlange hinter der Schubkarre ausgelegt. Der Würfel (Gärtner) wird mit der Augenzahl "1" auf das Startfeld gelegt. Ein Blumenfeld wird mit der hellen Seite in die Tischmitte gestellt.

 
Jeder Spielzug besteht aus genau vier Phasen, die nacheinander abgearbeitet werden.
 
(1) Die Auffüllphase: Sollten in der Reihe bzw. Spalte, auf die der Gärtner blickt, mindestens drei Felder frei sein, werden diese - vom Gärtner ausgehend - mit neuen Blumenplättchen aus der Schlange aufgefüllt. Die Schubkarre dient hier immer als Anfang der Schlange. Ein Spieler hat die Möglichkeit für die Kosten eines Katzenplättchens die Reihe auch aufzufüllen, wenn weniger als drei Felder frei sind.
 
(2) Die Pflanzphase: In der Pflanzphase muss man entweder ein Blumenplättchen oder einen Blumentopf nehmen. Das Blumenplättchen wird immer aus der aktuellen Gärtnerreihe genommen, und muss sofort in einen der eigenen Gärten eingesetzt werden. Um zu sehen, ob das ausgesuchte Teilchen passt, kann man es mit dem bereitgelegten Sonnenschirm tauschen und gegebenenfalls wieder zurücklegen.

  
Hierbei gilt: Die Plättchen dürfen nach Belieben gedreht und gewendet werden. Sie dürfen aber nicht andere Plättchen (auch Blumentopf- und Katzenplättchen) überdecken oder aus dem Garten hinausragen. Gelegte Plättchen dürfen auch nicht mehr verschoben werden. Auf dem Beet aufgedruckte Töpfe oder Pflanzglocken können überdeckt werden. Falls keines der Plättchen passt, ist man gezwungen, sich einen Blumentopf aus dem allgemeinen Vorrat zu nehmen. Auch diesen muss man sofort in sein Beet setzen. Zusätzlich können auch immer Katzen aus dem eigenen Vorrat in die Beete gelegt werden.
 
(3) Die Wertungsphase: Sobald eines oder beide Beete vollständig abgedeckt sind, kommt es sofort zur Wertung. Für jeden Blumentopf (1 Punkt) setzt man genau einen beliebigen orangenen Wertungsstein nach vorne, während für Pflanzglocken (2 Punkte) die blauen Steine vorgesehen sind. Überquert ein Stein die rote Linie auf der Wertungsleiste, erhält der Spieler eine Katze aus dem allgemeinen Vorrat. Hierbei ist zu beachten, dass man nicht mehr als zwei Katzen besitzen darf. Der erste Spieler, der mit einem seiner Steine das 20-Punktefeld erreicht, bekommt als Bonus das Plättchen mit den zwei Bienenkörben, der zweite Spieler das Plättchen mit nur einem Bienenkorb.

 
Nach der Wertung wird das Beet geleert. Die Blumenplättchen werden in beliebiger Reihenfolge an das Ende der Schlange gelegt. Das Beet wird umgedreht und mit dem Blumenbeet auf der Tischmitte getauscht. Dieses Beet kann jetzt wieder neu bepflanzt werden.
 
(4) Die Gärtnerphase: In der letzten Phase wird nun der Gärtner im Uhrzeigersinn um ein Feld weiter nach vorne gezogen. Sollte er dabei das Zielfeld erreichen, wird die Augenzahl um eins erhöht, um die nächste Runde anzuzeigen. Sobald der Würfel auf die sechs gedreht wird, beginnt die Schlussrunde. Hier gibt es einige Sonderregeln:
- Alle Blumenbeete mit weniger als drei Blumenplättchen müssen abgegeben werden.
- Zu Beginn jedes Zuges verliert man zwei Siegpunkte (man geht einen Schritt mit einem blauen Stein bzw. zwei Felder mit einem orangenen Stein zurück)
- Man erhält keine neuen Beete.



Sobald alle Spieler ihre Beete vervollständigt haben oder der Gärtner das Zielfeld erreicht, endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand endscheidet die Anzahl der Bienenkörbe.
[mk]
 
  by Martin Klein* 

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Dieses Video gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
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  PLUS:
PLUS:
schnell gelernt, hoher Wiederspielreiz
schöne Gestaltung
intelligenter Puzzlemechanismus
 
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielmaterial selbst von mittlerer Qualität
Sonnenschirm nimmt dem Spiel seinen Reiz
 
   
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Matthias: Nach dem Zwei-Personenspiel "Patchwork" (> Testbericht) und dem komplexen Strategiemonster "Ein Fest für Odin" (> Testbericht) tobt sich Uwe Rosenberg zum dritten Mal in einem Puzzlemechanismus aus (mag man gar von einer Trilogie sprechen?). Natürlich kann der Teufel des Anwalts jetzt fragen, ob "Cottage Garden" als Spiel sinnvoll ist. Ist der Puzzlereiz ausgelutscht? Auf diese Frage kann ich ganz klar mit "Nein" antworten. Meiner Meinung nach ist es sogar das beste Spiel der drei. Aber der Reihe nach.
 
Thematisch und optisch ist das Spiel erstmal gewöhnungsbedürftig. Blumen pflanzen? Dies scheint im Gegensatz zu plündernen und feiernden Wikingern nicht mithalten zu können. Nun, das liegt im Auge des Betrachters, denn ich finde das Spiel optisch fantastisch. Das Spiel ist in hellen Pastelltönen gehalten und die mit Aquarell gezeichneten Blumenplättchen sind wirklich schön und in einer Zeit von Wikingerschlachten und Marsbesiedlungen vor allem etwas Neues! Leider ist die Qualität der Materials nicht perfekt. Der Spielplan meines Exemplars zeigte schon nach ein paar Testpartien Auflösungserscheinungen. Auch die Blumenplättchen werden an den Rändern schnell spröde.
 
Das Spielprinzip weiß zu gefallen. Zwar sind die Regeln recht schnell erklärt, aber im Spiel zeigt sich wirklich eine taktische Tiefe. Hier ist es wirklich wichtig, mehrere Züge im Voraus zu bedenken. Welche Auswahl an Plättchen habe ich als nächstes? Wann wird wieder aufgefüllt? Was wird mein Gegner nehmen? Und für die "Ubongo"-Nieten unter uns (ja, ich gehöre dazu…) steht immer die Gefahr im Raum, dass das ausgesuchte Plättchen doch nicht passt. Ich empfehle hier wirklich den Sonnenschirm in der Schachtel zu lassen. Mit diesem "Sicherheitsnetz" geht meiner Meinung nach viel Spielspaß flöten. Die Wertung ist für mich ein weiteres Highlight des Spieles. Hier muss man sich doch genau überlegen, welchen seiner drei Steine einer Farbe man bewegt, um eine optimale Punktausbeute zu generieren. Sollte man nämlich mit einem Stein das 20er-Feld erreichen, verfallen die restlichen Punkte.
 
Eine Runde "Cottage Garden" ist schnell gespielt und die Downtime ist minimal. Man kann zwar selbst während des Zuges der anderen Spieler nicht in das Spiel eingreifen, aber man ist doch ständig am Grübeln, welche Blumenbeete man am besten gebrauchen kann. Trotz der einfachen Regeln hat das Spiel einen hohen Widerspielreiz, sodass es bei uns immer wieder gerne auf den Tisch kommt. Dafür gibt es von mir dann auch sehr gute acht von zehn Tulpenzwiebeln!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Matthias
   Jürgen
   Verena
   Ingo
   Karsten
   Torsten
   Ulf
Ende
 
 

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