www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Denken (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HABA
Autor: Prospero Hall
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
Anzeige  
 
 
 

 

 
Conex
...

Farbenspiel mit Grenzen
Die Spieler legen Farbkarten aneinander, sodass die farbigen Ecken aufeinander passen. Doch nicht nur die Tischgröße begrenzt hier den Spielspaß...

 

Das Startfeld gilt als Anlege-Startpunkt und als Siegpunktleiste. Jeder Spieler nimmt sich einen farbigen Spielermarker und setzt ihn auf das erste Feld der Leiste. Der Würfel und die Symbolmarker bleiben erst einmal im Vorrat an der Seite. Alle Karten werden gut gemischt und an jeden fünf Handkarten verteilt. Wer dran ist, kann aus zwei Möglichkeiten wählen. Entweder legt er eine Handkarte an die Auslage auf dem Tisch an oder der Spieler zieht zwei Karten vom Nachziehstapel.

Wenn der Spieler anlegen möchte, muss er bestimmte Lege-Regeln beachten:
- Die Karten zeigen verschiedenenfarbige Ecken. Es muss Farbe auf Farbe angelegt werden, also gleichfarbiger Hintergrund auf dem Tableau oder einer bereits ausliegenden Karte.
- Die neu angelegte Karte darf max. eine Karte berühren.
- Sollten sich zwei Conex-Ecken verschiedener Karten berühren, darf die Karte dort nicht gelegt werden.
- Die Tischfläche ist die natürliche Spielbegrenzung.

Wird an eine Karte angelegt, die ein Sondersymbol zeigt, muss die entsprechende Aktion sofort ausgeführt werden:
- +2: Hier erhält der Spieler zwei zusätzliche Siegpunkte.
- Würfel: Hier muss der Würfel geworfen werden. Die vom Würfel gezeigte Aktion muss sofort ausgeführt werden: Eine Karte ziehen, zwei Karten ziehen, den Marker mit dem Blitz nehmen (Dieser Marker kann ab dem nächsten eigenen Zug eingesetzt werden, um eine bereits liegende und störende Karte zu entfernen. Achtung, sollte ein Folgespieler das Symbol ebenfalls erwürfeln, übernimmt er den Marker.) oder den Marker „x2“ nehmen (Dieser Marker kann ab dem nächsten Zug eingesetzt werden, um die eigenen gerade erworbenen Siegpunkte zu verdoppeln. Folgespieler können den Marker stehlen).

Für jeden eroberten Siegpunkt werden die entsprechenden Felder sofort gezogen. Sobald der erste Spieler über das letzte Feld der Siegpunktleiste zieht, endet das Spiel (die Figur zieht weiter über den Start). Die Runde wird zu Ende gespielt. Wer am Ende am weitesten vorn steht, gewinnt das Spiel. Sollten die Spieler aus Platzmangel auf dem Tisch nicht mehr anlegen können, endet das Spiel ebenfalls. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [go]

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook   Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erlernt mit interessantem
   Mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
suboptimales Regelwerk
kann sehr schnell zu Ende sein
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Eine kleine Schachtel mit Karten, einem Würfel und Markern. Das gesamte Material wirkt minimalistisch, abstrakt. Das Design ist ansprechend und weckt Interesse. Das Regelwerk ist leider nicht ganz klar geschrieben und lässt Fehler zu. Begrenzt man alle Möglichkeiten und lässt NUR das reine Regelwerk zu, geht es, allerdings bleibt das Spielgeschehen hinter den Vorstellungen zurück.

Grundlegend wird mit Karten gespielt, die aneinander angelegt werden. Das Anlegen darf nur auf den farblich passenden Ecken geschehen. Das grenzt die Möglichkeiten enorm ein. Will man dann noch an spezielle Sonderkarten anlegen, kommt es stark auf die auf der Hand befindlichen Karten an. Sie bestimmen, was geht und was nicht. Entweder auslegen oder ziehen. Die Ansage, dass der Tisch die natürliche Grenze bildet, ist klar verständlich und zeigt auf, dass fast jeder Tisch schnell knapp wird, da die Karten immer nur eine Karte berühren können. Kann keiner mehr legen, endet das Spiel.

Gewinner ist der, der auf der Siegpunktleiste am weitesten vorn liegt. Diese wirkt sehr kurz und schränkt die Gesamtspielzeit enorm ein. 34 Felder sind nicht viel. Bei durchschnittlich 2 SP pro Umlauf eines Spieles, entspricht das maximal 16 Mal Anlegen. Die maximal erreichbare Punktezahl in einem Zug sind 5 SP, die durch geschicktes und glückliches Nutzen des Zusatzmaterials (Sonderaktionen) auf 10 Punkte erweitert werden können. Das reduziert die Umläufe auf etwa 10 bis 15 Gesamtzüge. Das wirkt wenig und kurz, so wie das ganze Spiel.

Die Idee ist tatsächlich interessant, doch auch nicht wirklich neu. Punktereiches Kartenanlegen kennen wir z.B. bereits aus "Kodama" und das optisch und spielerisch ansprechender. Zu dritt lässt sich das Spiel rund spielen, neigt aber zur Grübellastigkeit. Zu zweit lässt der eher schwache Spannungsbogen dann nochmals nach. Schade. Die Tester blieben im Allgemeinen eher unbeeindruckt, trotz des durchaus interessanten Spielmechanismusses.

Fazit: "Conex" ist ein einfaches Karten-Anlegespiel für Familien, das allerdings mit viel Suchen der Möglichkeiten einhergeht.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

Eine Bitte in eigener Sache

Seit 2007 berichtet SPIELKULT.de nun schon aus der Welt der Brettspiele.
Was viele von euch nicht wissen:
Bei SPIELKULT.de handelt es sich nachwievor um ein Projekt, an dem alle Rezensenten ehrenamtlich, ohne Bezahlung, arbeiten!
Natürlich verursacht ein solches Projekt trotzdem Kosten, welche wir
mithilfe von Werbeanzeigen versuchen, ein wenig aufzufangen.
 
Um euch jedoch weiterhin dauerhaft ein tägliches Angebot bieten zu können,
sind wir künftig auf weitere Unterstützungen angewiesen.
 
Da wir SPIELKULT.de für unsere Leser auch in der Zukunft komplett kostenfrei anbieten werden, könnt ihr uns - wenn euch unsere Seite gefällt - gern einen freiwilligen Support zukommen lassen.  Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Arbeit dann einfach mit einem beliebigen Geldbetrag über eine PayPal-Spende honorieren würdet - jeder Euro zählt. So kann jeder selbst entscheiden,
ob und was ihm unser Onlinemagazin wert ist.
 
Natürlich handelt es sich bei jeder Spende um eine einmalige Zahlung
ohne jegliche weitere Verpflichtungen!
 
Schon jetzt danken wir euch herzlich im Voraus!
Eure SPIELKULTisten

 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige

Amazon
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^