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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Repos / Asmodee ..i..
Autoren: Alain Rivollet, Gaëtan Beaujannot
Spieleranzahl: 4 bis 12
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Concept
 
Nonverbale Kommunikation

Bei diesem Partyspiel erklären immer 2 Spieler einen Begriff - aber nicht mit Worten, sondern indem sie ihre Gedankenketten mit Symbolen darstellen! 
 

     

So funktioniert's:
Der Spielplan mit den 117 Piktogrammen (in verschiedene Kategorien wie Oberbegriffe, Farben, Formen, Positionen etc. unterteilt) wird für alle gut sichtbar in die Tischmitte gelegt.


Der Spielplan zeigt 117 Piktogramme.

Die Spieler sollten sich zudem darauf einigen, in welchem Schwierigkeitsgrad sie das Spiel spielen wollen. Die Karten mit den Ratebegriffen zeigen je 3 leicht, 3 mittelschwer und 3 schwer darzustellende (bzw. zu erratende) Begriffe. Gespielt wird reihum, immer zwei nebeneinander sitzende Spieler werden zu Erklärern, die anderen raten.


Die Begriffskarten zeigen je 3 leichte, 3 mittelschwere und 3 schwere Begriffe bzw. Titel, Namen, Redewendungen etc.

Die Erklärer dürfen nicht sprechen, sondern markieren die Piktogramme auf dem Spielplan, aus deren Kombination sich für die anderen Spieler der Begriff erschließen soll. Zunächst wird das grüne Fragezeichen platziert. Es gibt die Oberkategorie des Begriffes an (z.B. "Film"). Die kleinen grünen Würfel dienen dann zur weiteren Eingrenzung.

Beispiel 1: Das grüne Fragezeichen markiert den Oberbegriff "Redewendung". Nun liegen mehrere grüne Würfel auf der Straße, dann folgt ein Pfeil nach rechts, eine Stadt sowie die Kennzeichnung eines Landes, in dem sich die Stadt wohl befinden soll. Das Land hat die Länderflagge in den Farben grün/weiß/rot (=Italien). Erraten? Richtig! Die Redewendung lautet: "Alle Wege führen nach Rom".

Manchmal ist es sinnvoll, verschiedene Gedankenketten zu bilden, um einen Begriff zu erklären. Dazu dienen dann Ausrufezeichen und weitere kleine Würfel in vier verschiedenen Farben; insgesamt lassen sich pro Begriff also fünf Gedankenketten darstellen. Wie viele Farben und Steine verwendet werden, wird den Erklärern überlassen. Auch eine genaue Zeitvorgabe gibt es nicht.

Bis zu fünf Gedankenketten (grün, rot, gelb, blau, schwarz) lassen sich bilden. 

Sobald einer der Ratenden den gesuchten Begriff nennt, erhält er einen 2-Punkte-Chip. Die Erklärer erhalten jeweils einen Punkt. Wurde nach Ablauf einer bestimmten Zeit (die im eigenen Ermessen liegt) der Begriff immer noch nicht erraten, so können sich die Erklärer noch eine dritte Person zur Hilfe holen. Funktioniert auch dies nicht, werden in dieser Runde keine Punkte verteilt.

Beispiel 2: In grün wird zunächst definiert, dass ein Mann, der von Beruf etwas mit Musik zu tun hat, gesucht wird. Vielleicht ein Sänger? In rot folgt nun die zweite Gedankenkette: Gesucht wird "Musik" (ein Lied), dass die Lippen (Mund) "verlässt" (Pfeil nach rechts). "Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt" ist ein Song von dem Sänger Xavier Naidoo - erraten! :)

Nach jeder Runde wechselt die Position der Erklärer um eine Person weiter, d.h. Person A erklärt zusammen mit Person B, in der nächsten Runde erklärt B zusammen mit C, dann C mit D u.s.w. Gespielt wird insgesamt solange, bis der zwölfte 2-Punkte-Chip vergeben wurde, also 12 Begriffe erraten wurden. Der Spieler, der nun die Chips mit der größten Gesamtpunktezahl vor sich liegen hat, ist der Sieger.

Links die 1-Punkte-Chips, rechts die 2-Punkte-Chips 

Varianten: Man könnte die Spieler in jeder Runde frei entscheiden lassen, welchen Schwierigkeitsgrad sie wählen und die Punktevergabe dann entsprechend des Levels staffeln. Wem das Erklären in Zweierteams nicht gefällt, der könnte auch nur einen einzelnen Erklärer pro Runde einsetzen. So kann dann auch schon zu dritt gespielt werden. Die Spielregel empfielt, das Spiel auch einmal gänzlich ohne Punkte, einfach nur zum Spaß, zu spielen.

Hinweis: "Concept" wurde zum "Spiel des Jahres 2014" nominiert. [ih]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kreatives Partyspiel
modernes Design
ideal für große Gruppen
sorgt für spaßige Situationen
   und Diskussionen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Grundidee bekannt, jedoch erweitert
kann mitunter zu Wartezeiten führen,
   da nicht für jedermann geeignet
suboptimale Übersichtstafeln
Spielanleitung z.T. schwammig

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Partyspiele, insbesondere Spiele, bei denen etwas erklärt oder dargestellt werden muss, sind bekanntlich nicht jedermanns Sache, schließlich macht sich nicht jeder gern vor seinen Mitspielern zum Affen. Diese Befürchtung braucht ihr bei "Concept" nicht zu haben, denn - und das mag man nun gut finden oder nicht - gesprochen wird bei diesem Spiel nicht. Vielmehr dreht sich alles um die logische Verknüpfung von Gedanken, die mithilfe der Piktogramme zu regelrechten Gedankenketten anwachsen. Dafür ist ein wenig Abstraktionsvermögen, logisches Denken, vor allen Dingen aber Kreativität gefragt - und das nicht nur bei den Erklären, sondern auch bei den ratenden Spielern, die wiederum so viele Lösungsvorschläge, wie sie möchten, verbal in den Raum werfen dürfen. Ich muss mich korrigieren: Es wird also doch gesprochen in dem Spiel... :)

117 Piktogramme mögen den einen oder anderen zunächst einmal überfordern. Es empfiehlt sich, den Spielern die Möglichkeit zu geben, noch vor Spielbeginn schon einmal grob den Spielplan studieren zu können. Trotzdem kommt es - je nach Besetzung - immer wieder einmal vor, dass es Spieler gibt, die extrem lange überlegen, bevor sie ihre Steine platzieren. Das ist schade, zumal es keine Zeitbegrenzung fürs Erklären gibt. Das kann dem Spiel dann schon einmal das Tempo nehmen. Die Übersichtstafeln, die die Piktogramme noch einmal genauer betiteln, sind zudem etwas ungünstig gestaltet. Sie sollen als Hilfe dienen, haben aber leider eine andere Anordnung als die Symbole auf dem Spielplan, was etwas unübersichtlich wirkt.

Die Grundidee des Spiels ist übrigens nicht neu. Neben diversen "Bauspielen", bei denen Begriffe ohne Worte, z.B. aus vorgegebenen Gegenständen ("Was'n das", "Was klotzt du?", "Creationary") oder mit schwarzen Pixeln ("Pixelstücke") dargestellt werden müssen, gibt es schon länger. Ja, sogar ein Spiel, bei dem die Begriffe aus Symbolen kombiniert werden müssen, gab es schon ("Sag's mit Symbolen"). Gerade letzteres Spiel ist "Concept" vom Spielgedanken enorm ähnlich. Trotzdem ist das "Concept"-Konzept (klingt irgendwie komisch ;)) so neu arrangiert bzw. erweitert, dass man nicht das Gefühl hat, ein bereits bekanntes Spiel zu spielen. Die moderne, elegante Gestaltung in weiß (die unlängst auch beim Quizspiel "iKnow" zum Einsatz kam), weiß zudem zu gefallen. [Links zu den Testberichten der genannten Spiele: siehe "Wen's interessiert..." unten!]

 "Concept" macht in der richtigen Spielgruppe sehr viel Spaß. Die verqueren Gedanken der Mitspieler zu erraten, oder selbst abstruse, aber letztlich doch in sich völlig logische Gedankenketten zu bilden - das sorgt für ein unterhaltsames, kreatives Spielvergnügen, so dass das Spiel bei mir einen Top-Platz unter den Partyspielen einnimmt. Ob das Spiel allerdings zum "Spiel des Jahres 2014" taugt, sehe ich ein wenig kritisch, da es - wie bereits erwähnt, und wie es z.B. auch bei "Dixit" (Spiel des Jahres 2010) der Fall war, nicht alle Spieler gleichermaßen abholt. Man muss solche Spiele schon mögen, eine gewisse Spontaneität mitbringen, um "Concept" mit Spielfreude erleben zu können. Wer nicht gern um die Ecke denkt, keine eigenen Ideen entwickelt, der kann durchaus die Runde sprengen.

Hinweis zum Kultfaktor: Stark von den Spielern abhängig! Wer wenig kreativ ist und endlos lange nachdenkt, bevor er ein Symbol markiert bzw. kein Kombinationsdenken beweist, hebelt den spaßigen Charakter des Spiels aus und lässt es bestenfalls zum Durchschnittsspiel werden. In der richtigen Gruppe jedoch - bis auf kleine Regelunklarheiten (Wahl des Schwierigkeitsgrades und damit verbundene abweichende Punktevergabe als Option ist nicht ausformuliert, undefinierte Zeitvorgabe fürs Erklären) - fast perfekt! Für mich ein 9-Punkte-Spiel!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Sag's mit Symbolen   > Pixelstücke
> Was'n das?   > Was klotzt du?
> Creationary   > iKnow
Ende
 

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