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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Noris Spiele  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen  

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  Classico
 
Ein Quiz namens Beethoven
Wer Mozart nicht nur von den süßen Kugeln kennt und Bach nicht nur für einen kleinen Fluss hält, kann sein Glück bei diesem Quiz versuchen!
 

     

So funktioniert's: 
Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Jeder Spieler erhält als Spielfigur einen Komponisten, den er im Mittelfeld des Spielplanes platziert. Die Karten werden gemischt und unter allen Spielern in verdeckten Stapeln aufgeteilt. Die Harfen werden neben dem Spielplan bereit gestellt.


Nicht nur die Musik, um die es geht, ist klassisch... Klassisch ist auch das Spielbrett, erinnert es doch sehr an das große Vorbild "Trivial Pursuit".
   
Mit Beethoven und Co ziehen die Spieler über das Spielfeld. Wer eine Eckfrage beantwortet, erhält die farblich passende Harfe als Plättchen.
   

Die einzelnen Fragekategorien lauten: Musikgeschichte (blau), Oper (gold), Mensch und Musik (rot), Instrument und Instrumentalist (grün) sowie Musikfragmente (creme).

Der Startspieler erwürfelt die Punktezahl seine nachfolgenden Frage. Sein linker Nachbar nimmt die oberste Karte des Stapels und liest die entsprechende Frage vor. Da sich die Spieler anfangs im Mittelfeld befinden, ist hier die erste gestellte Frage immer eine Frage der Kategorie "Musikfragmente". Es wird dazu das entsprechende Musikstück auf der CD angewählt und angehört.

Kann der aktive Spieler die Frage richtig beantworten, darf er seinen Komponisten um die gewürfelte Zahl weitersetzen. Dann beantwortet er die Frage des Feldes auf dem er gelandet ist.

Hat der aktive Spieler die Frage nicht oder falsch beantwortet, ist der im Uhrzeigersinn nächste Spieler an der Reihe.

Die Komponisten dürfen sich vorwärts und rückwärts bewegen, jedoch nicht die Richtung innerhalb eines Zuges wechseln.


Auf jeder Fragekarte findet sich je eine Frage in 5 Kategorien.
   
Für die Audio-Fragen liegen 2 CDs mit Musiksamples bei.
   

Hat ein Spieler vier der fünf Harfen erreicht, begibt er sich ins Mittelfeld und beantwortet als letztes nochmals eine „Musikfragment“-Frage. Bei einer falschen Antwort muss er das Mittelfeld verlassen und in der nächsten Runde einen weiteren Versuch starten.

Hat der Spieler die letzte Harfe erhalten, also das letzte Musikstück richtig erkannt, ist er der Sieger des Spieles.

Anmerkung: Sollte man die CDs nicht auf einem iPod oder PC gespeichert haben, empfiehlt es sich, die beiden Kartenstapel nach CD 1 und CD  2 zu sortieren und getrennt zu spielen - so entfällt das ständige Auswechseln der CDs.  [og]

Vielen Dank an Noris Spiele für ein Rezensionsexemplar!

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfaches, wenn auch
   bekanntes Spielprinzip
ideal für alle Klassikfreunde
ENDE
  MINUS:
MINUS:
hohe Spezialisierung auf das
   Wissensgebiet "Klassik" nötig
umständliche CD-Bedienung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Der Spielplan von "Classico" erinnert beim ersten Öffnen der Spielschachtel direkt an das bekannte "Trivial Pursuit" und auch das Regelwerk ist durchaus - bis auf minimale Abweichungen - damit vergleichbar. Die einfache Spielidee und formschönes, im klassisch- schlichten Design gehaltenes Spielmaterial bieten gute Voraussetzungen für einen gelungenen Spielabend... oder?

Hier scheiden sich deutlich die Geister. Während wahre Kenner der Klassik durchaus einige oder auch mal mehrere Antworten kennen, ohne vor jeder der insgesamt rund 1000 Fragen zu kapitulieren, sind die sogenannten klassischen Un-Genies (auch Otto-Normalverbraucher genannt)  weitgehend überfordert.  Wo jedoch die Grenze zwischen beiden liegt, ist nur schwer erkennbar. In unseren Spielgruppen machten wir beide Erfahrungen.

Leider liegt bei den beiden vorhandenen CDs eine weitere, nicht unerhebliche Schwierigkeit: Es wird ein PC oder ein iPod benötig, der vorher mit den beiden CDs bespielt wurde. Das Abspielen auf einem normalen CD-Player ist nicht ratsam, da die einzelnen Titel dort bei den meisten Geräten nicht direkt anwählbar sind. Eine Bedienung über die Skip-Taste ist bei den knapp 100 Fragementen quasi unmöglich.

Also doch „nur“ ein Elite-Spiel für eine ausgewählte Klientel? Nun, das  kommt auf Sie als Spieler an. Wenn Sie eine große Portion Wissbegierde mitbringen, kann Ihnen das Spiel helfen, innerhalb einiger Spielrunden über sich hinauszuwachsen. Mein Fazit: Ein guter Spielansatz, leider nicht für jedermann geeignet.

* Gesamtnote "4" für wissbegierige (!) Laien; Gesamtnote "7" für Klassik-Experten.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
*
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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