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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Rebel.pl
Autoren: Hubert Bartos, Lukasz S. Kowal
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 60-90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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City Tycoon
 
Versorgungsnöte
Futuristisch sieht sie aus, die Stadt, die immer größer wird. Doch um Geld zu verdienen und Ruhm zu erlangen, müssen die Gebäude auch versorgt werden...!
 


     

So funktioniert's:
Zunächst werden die Startplättchen ("die Stadt") in quadratischer Anordnung in die Tischmitte gelegt. Zu ihnen zählt u.a. ein Strom- und ein Wasserkraftwerk. Beide Kraftwerke werden vor Beginn jeder Runde mit so vielen Strom- bzw. Wassereinheiten (rote und blaue Ressourcensteine) belegt, wie Spieler teilnehmen.


Die vier Startplättchen bilden den Grundstein der Stadt.
   
Jederzeit können weitere (stetig teurere) Strom- und Wasserkraftwerke gebaut werden.
   

Gespielt wird in 4 Runden. Für jede Runde gibt es einen eigenen Stapel mit Gebäudeplättchen, von denen jeder Spieler 6 Plättchen auf die Hand zieht. Nun sucht sich jeder ein Plättchen aus, das er verdeckt vor sich legt, und gibt die anderen fünf an den linken Nachbarn weiter. Im Gegenzug erhält er dann die 5 Plättchen des rechten Nachbarn. Wieder wird ein Plättchen ausgesucht und der Rest weitergegeben. Das setzt sich solange fort, bis jeder am Ende sechs Plättchen herausgelegt hat.

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Nun beginnt das eigentliche Spiel. Wer am Zug ist, hat stets eine von drei Optionen:
(1) Gebäude errichten:
Der Spieler legt ein Gebäudeplättchen von seiner Hand an bereits ausliegende Plättchen in der Tischmitte an (Kante an Kante). Dafür zahlt er den angegebenen Preis und belegt das Plättchen dann mit einem eigenen Besitzmarker. Einige Plättchen bedingen dann noch das Anlegen neutraler See- bzw. Waldplättchen. Während die Seen Allgemeingut sind und nur zur Blockade dienen (sie dürfen nicht überquert werden), geht Wald, der bei der Versorgung als Transportweg benutzt werden darf, ebenfalls in den Besitz des Spielers über. Auch bringen einige Plättchen (mit Mauersymbol) direkt beim Bau Erträge wie Geld oder Waren (gelbe Steine).


Ein Einsteigerplättchen: Wasser liefert 4 Dollar oder ein Warenstein bringt einen Siegpunkt.
   
Angrenzend versorgte lilafarbene Plättchen bringen einen Siegpunkt. Die Alternative: Drei Energieressourcen für 1 Punkt und 1 Ware.
   

(2) Kraftwerk errichten:
Der Spieler legt ein Gebäudeplättchen von seiner Hand verdeckt zur Seite. Das Plättchen geht aus dem Spiel. Dafür zahlt der Spieler den Preis des obersten Kraftwerks (Strom oder Wasser), das im Angebot bereit liegt. Im Anschluss wird es mit so vielen Ressourcen belegt wie aufgedruckt. Ein Kraftwerk liefert entweder einmalig Ressourcen und ist dann auch billiger, oder es liefert weniger Ressourcen, dafür aber jede (!) - dann ist es teurer. Kraftwerke werden ebenfalls mit Besitzmarkern versehen.

(3) Geld besorgen:
Der Spieler legt ein Gebäudeplättchen von seiner Hand verdeckt zur Seite. Das Plättchen geht aus dem Spiel. Der Spieler erhält dafür 5 Münzen.


Dieses Plättchen liefert sofort Ertrag (Mauer) und bedingt das Anlegen von Wald und See.
   
Hier gibt es Siegpunkte für jedes eigene Wasserwerk oder für 2 Wasser-Ressourcen.
   

Reihum nutzt jeder Spieler immer nur eine der Aktionen, dann folgt der Nächste. Haben alle Spieler auf diese Weise alle Plättchen von ihrer Hand ausgespielt, folgt die Versorgungsphase.

Beginnend beim Startspieler suchen sich die Spieler der Reihe nach nun immer abwechselnd genau ein (!) eigenes ausliegendes Gebäude aus, das sie versorgen möchten. Versorgungsart und Ertrag (Siegpunkte, Geld, Warensteine) sind immer auf dem jeweiligen Plättchen angegeben. Oftmals stehen auch zwei Alternativen zur Auswahl, allerdings darf jedes Plättchen immer nur einmal versorgt werden. Meist wird Wasser oder Strom benötigt. Diesen kann man kostenlos von eigenen Kraftwerken beziehen oder aber für je 2 Münzen pro Ressource bei der Stadt oder bei Mitspielern kaufen.


In der Versorgungsphase sind zusammenhängende Wege von Vorteil.
   
Sämtliche Punkte werden auf der Siegpunktetafel festgehalten.
   

Der Transport zum Plättchen ist über verbundene eigene Gebäude (bzw. Wald) kostenlos. Muss jedoch fremdes Gebiet überquert werden, kostet dies weitere 2 Münzen pro Plättchen. Die vier Stadtplättchen zählen dabei als ein großes Feld. Wird ein farblich passendes Gebäude neben einem entsprechenden Kooperationsplättchen versorgt, gibt es dafür Extrapunkte. Versorgt wird solange, wie die Spieler können bzw. möchten.

Rundenende/ Spielende: Nach der Versorgungsphase startet die nächste Runde nach dem gleichen Prinzip. In den weiteren Runden vergrößert sich die Stadt also zunehmend und die Gebäudeplättchen werden immer teurer und ertragreicher. Nach der vierten Runde wird dann abgerechnet. Wer die meisten Siegpunkte machen konnte, gewinnt. [ih]

Hinweis: Der ersten Auflage (erschienen bei Rebel.pl) liegt nur eine englische und polnische Spielanleitung bei! Eine deutsche Ausgabe ist für den Sommer 2012 geplant. Herausgeber wird dann Pegasus sein.

 
 ERKLÄRVIDEO

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  PLUS:
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"Das 20. Jahrhundert" trifft
   "7 Wonders" - sehr gelungen!
eingängige Symbolik, sobald
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ENDE
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MINUS:
mitunter unübersichtlich
lädt zu Spielfehlern ein
z.T. längere Wartezeiten
leer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  ... Mal wieder bauen wir eine Stadt, diesmal - in bester "Alhambra"-Manier - aus farbigen Legeplättchen, die unterschiedliche Gebäude zeigen und unterschiedlich viel kosten. Allerdings baut nicht jeder für sich, sondern - das kennen wir aus dem "20. Jahrhundert" - alle gemeinsam an einem großen Stadtprojekt, das am Ende einer Runde versorgt werden möchte. Und um erst einmal neue Bauplätze zu erschließen, werden die Plättchen - "7 Wonders" lässt grüßen" - von Spieler zu Spieler weiter gereicht. 

Nun könnte man also vermuten, "City Tycoon" ist ein Mix aus verschiedenen bekannten Spielideen, und so ganz falsch würde man damit auch gar nicht liegen. Trotzdem besitzt das Spiel genügend Eigendynamik, um interessant zu sein. Das Ressourcenmanagement ist interaktiv, taktisch und - auch wenn es zunächst nicht den Anschein hat - technisch durchaus gut zu meistern, wobei die vielen Symbole erst einmal verstanden werden wollen. Danach läuft das Spiel jedoch flott ab, wenngleich es in voller Besetzung - insbesondere mit Grüblern - auch schon einmal zu längeren Wartezeiten kommt. Trotzdem würde ich gerade die volle Besetzung empfehlen, da es dann etwas "enger" beim Bauen zugeht.

Die Farbwahl des Materials ist -zumindest in der ersten Auflage aus dem Hause Rebel.pl- suboptimal gelöst, da die Besitzmarker nicht wirklich von den bunten Gebäudeplättchen hervorstechen. Zudem haben die orangefarbenen Marker auch noch die gleiche Farbe wie bestimmte Geldmünzen. Ob die deutsche Pegasus-Ausgabe 1:1 übernommen wird oder ob hier noch nachgebessert wird, kann ich im Moment noch nicht sagen.

Eines kann ich jedoch sicher sagen: "City Tycoon" gefällt mir! Zunächst wirkt alles ein wenig nüchtern und grüblerisch; sobald man aber Zugang zum Spielablauf gefunden hat, wird der Ehrgeiz in einem geweckt, irgendwie doch noch die besten Erträge aus noch so kleinen Möglichkeiten herauszuholen. Im Spiel zu zweit zeigt sich "City Tycoon" weniger aufregend, ab 3, oder besser ab 4 Spielern, entfaltet es sein Potential.

Ein Tipp noch zum Schluss: Jeder sollte immer genau aufpassen, was die anderen Spieler tun, denn gerade zu Beginn können unabsichtliche Spielfehler passieren (insbesondere werden dann beispielsweise schon mal die Wald- und Wasserplättchen vergessen oder Plättchen doppelt versorgt). Diese Fehler können im Nachhinein nicht mehr behoben werden und führen dazu, dass das Spiel dann nicht mehr ausgeglichen verläuft. (> Video)

* Hinweis zum Kultfaktor: Gesamtwertung ist abhängig von der Spielerzahl. 8 Punkte in voller Besetzung, ansonsten gute 7 Punkte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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