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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Hans im Glück  ..i..
Autor: Bruno Faidutti
Grafik: Andrew Bosley,
Simon Eckert
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 bis 60 Min. (eher länger)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Citadels
   
Immer noch ohne Furcht und Adel!

Ziel des Spiels: Eine eigene Stadt aufbauen. Dafür benötigen wir die Hilfe der Adligen, doch nicht jeder ist jedem gut gesonnen. Und allzu schnell befinden wir uns in einem Netz voller Intrigen, welche uns das Leben schwer machen...
 
 

"Citadels" ist die überarbeitete und ausgeweitete Neuauflage von "Ohne Furcht und Adel" (welches in anderen Ländern übrigens schon immer "Citadels" hieß.

Ziel des Spieles ist es also, eine Stadt aufbauzubauen. Jeder Spieler macht das für sich selbst. Wer als erster sieben Gebäudekarten vor sich ausliegen hat, beendet das Spiel.



Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Kurzanleitung, 2 Goldstücke und 4 Baukarten. Die Baukarten sind ein separater Stapel und werden nach dem Verteilen der Anfangskarten als Nachziehstapel bereitgelegt. In diesem Stapel sind neben den Gebäudekarten noch 15 Aktionskarten enthalten. Erhält man eine dieser Karten, darf man neben seiner normalen Aktion die Aktion der Karte zusätzlich ausführen.  Die Gebäude sind in fünf Kategorien aufgeteilt. Dies sind Adels-, Militärs-, Handels-, Religions- und einzigartige Gebäude.


Grundsätzliche Basis des Spiels sind aber die Charakterkarten. Gespielt wird mit maximal 9 Charakterkarten. Die Charakterkarten sind jeweils mit den Zahlen von 1 bis 9 versehen und werden im Spiel nacheinander abgehandelt. In den meisten Spielrunden spielt jeder Spieler in jeder Runde einen Charakter, der in der Auswahlphase ausgewählt wird. Ausnahmen sind das Spiel zweit oder zu dritt, denn da spielt jeder mit 2 Charakterkarten. Da es in der Neuauflage von jeder Nummer drei verschiedene Rollen gibt, muss vor dem Spiel entschieden werden, welche 9 Karten genutzt werden.



Der Startspieler erhält die Krone und mischt die Charakterkarten. Eine Karte wird verdeckt gezogen und in die Tischmitte gelegt, danach richtet sich die Gestaltung der Auswahlphase nach der Anzahl der Spieler. Nun wählt der Startspieler geheim seinen Charakter aus und gibt die Karten an den linken Nachbarn weiter. Dieser sucht sich seinen Charakter aus usw. Ist die Auswahl beendet, ruft der König (Startspieler) die Charaktere der Reihe nach auf. Um die Reihenfolge auch für Erstspieler leichter zu machen, ist für jede Charakterkarte noch ein Plättchen vorhanden. Diese liegen offen auf dem Spieltisch und auf ihnen sind jeweils die Zahl, der Name und das Abbild des jeweiligen Charakters zu sehen.  Auch für die Nutzung der Eigenschaften einiger Charaktere sind diese Kärtchen notwendig.



Jeder Charakter, der aufgerufen wird, handelt seinen Charakter vollständig ab, außer der Charakter weist etwas anderes an. Der Spieler entscheidet als erstes, ob er in diesem Zug 2 Gold nimmt oder zwei Baukarten zieht und eine davon auswählt, die andere wird abgeworfen. Jeder Zeit in seinem Zug, kann der Spieler die Charakterfähigkeit einsetzen. Soweit Gold vorhanden, kann jeder ein Gebäude bauen. Auch hier gibt es Karten, die Einfluss darauf nehmen, ob und wie viel man bauen darf.



Baut ein Spieler sein 7. Gebäude, beendet er das Spiel. Die laufende Runde wird noch zu Ende gespielt und dann wird gewertet. Grundsätzlich zählen die Baukosten, die auf den Baukarten in Form von Goldmünzen abgedruckt sind, als Siegpunkte. Der Spieler, der als Erster seine Stadt vollendet hat, erhält 4 Extra-Siegpunkte, jeder weitere Spieler, dem dies in der letzten Runde gelingt, noch 2. Hat ein Spieler aus allen 5 Gebäudekategorien ein Gebäude gebaut, erhält er zusätzliche 3 Siegpunkte. Weitere Siegpunkte sind über bestimmte Baukarten zu erlangen. [ms]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
nettes Ärgerspiel
tolle Optik
leicht verständlich
bietet gegenüber "Ohne Furcht und
   Adel" zusätzliche Funktionen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kann sich mit wachsender Spielerzahl
   ordentlich hinziehen
unhandliches Kartenformat der Adligen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Michael: Da mir das Vorgängerspiel "Ohne Furcht und Adel" sehr gut bekannt ist, war ich auf die neue Variante sehr gespannt. Dass es das "kleine" Kartenspiel mittlerweile auf die Größe eines normalen Spieles geschafft hat, vergrößerte die Spannung noch mehr. Die Menge an Material rechtfertigt in jedem Fall die Vergrößerung. Das Spiel selbst hält dabei jedoch keine großen Überraschungen bereit. Die Regeln sind unverändert und werden nur durch den Einsatz von neuen Charakteren ergänzt. Aber die sind eine sehr gute Bereicherung und sorgen für Abwechslung. Die Spielanleitung ist gut verständlich und systematisch aufgebaut.
 
Das Spiel mit 2 bis 4 Spielern läuft meist flüssig und mit recht großem Spaß an der Sache ab. Aber je größer die Spielrunde, desto langwieriger gestaltet sich der Spielfluss. Die Auswahlphase ist oft zu lang, und da bei vielen Spielern die Geduld nicht so ausgeprägt ist, kann sich dieses Problem schnell als Spaßkiller herausstellen. Richtige Strategen werden zumeist von dem doch recht großen Glücksanteil im Spiel abgestoßen. Durch die neuen Charaktere ist auch der "Stänkerfaktor" sehr verstärkt worden. Die Einflussnahme auf andere Charaktere ist bedeutend größer und abwechslungsreicher. was aber ebenfalls das Spielende hinauszögert.
 
Ich habe das Spiel in verschieden Runden ausprobiert und von mehreren Spielern kam die Kritik, dass das neue Format der Charakterkarten unhandlich ist. Es wäre vielleicht besser gewesen, es bei der ursprünglichen Größe zu belassen. Sehr gut wurde die Kurzanleitung für jeden Spieler aufgenommen und ebenso die einzelnen Plättchen für die Charaktere.
 
Strategen und Vielspieler kritisieren die mangelnde Tiefe des Spiels, mit wenig Entwicklungsmöglichkeiten der Charaktere und ähnliches, aber ein Strategiespiel war "Ohne Furcht und Adel" noch nie und wollte es nie sein. Ein Spiel soll meiner Meinung nach Spaß machen und das kann "Ohne Furcht und Adel" auch als großes "Citadels" durchaus. Für Gelegenheitsspieler und Familien ist "Citadels" immer noch eine gute Bereicherung für den Spieleschrank.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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