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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken        
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: ThinkFun
Spieleranzahl: 1
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: flexibel

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Circuit Maze
....
Unter Strom!
Wie fließt der Strom, wenn er fließt? Und wie bringe ich ihn dazu, ganz nebenbei das Licht ein- und auszuschalten. Die Gedanken rund um Stromkreise sind die Grundlage des Spieles und bieten einen Einstieg in die Lehre der Elektrizität.


     

Wie bei allen Solo-Denkspielen gibt es beiliegende Aufgabenkarten, die einem zunehmenden Schwierigkeitsgrad unterliegen. Insgesamt 60 Karten liegen mit ihren Lösungen zum Spielen, Knobeln und Lernen bereit. Grundlegende Regel: Keine Kurzschlüsse fabrizieren! Allerdings äußern sich diese nicht in Funkenschlag und Brandgefahr. Der Startstein wurde speziell hergestellt, sodass er nicht überhitzen kann. Allerdings entlädt sich dessen Batterie dann schneller.

Zu einem Kurzschluss kommt es, wenn zwischen den zwei Enden des Netzteils kein oder zu wenig Widerstand eingebaut wurde. Als Widerstände fungieren im Spiel die LED-Leuchten. Generell sollte das Spiel, wenn es nicht verwendet wird, ordnungsgemäß verwahrt werden, und man das Netzteil von der Platte getrennt lagern. Um die Batterieladung zu kontrollieren, wird eine einfache Testkonstellation empfohlen.

Zunächst wird das Material betrachtet: Es gibt einen Start- und einen Zielstein. Die Steine werden mittels Kabel miteinander verbunden. Zudem gibt es drei farbige LED-Leuchten, die zum leuchten gebracht werden sollen - und nebenbei als Widerstand fungieren. Außerdem gibt es Verbindungsteile, die den Strom wie in einem Kabel in eine bestimmte Richtung weiterleiten. Dabei gibt es Kurven, Geraden, Kreuzungen, Schalter, Brücken und Doppeleckspielsteine.

Die Aufgabe auf der Karte zeigt nun den Aufbau einzelner Teile, die vom Spieler zu einem funktionierenden Stromkreislauf (durchgehender Metallstreifen) verbunden werden müssen. An der Seite werden dabei die zu verwendenden Leuchten angezeigt. Auf der Karte werden zudem einige Teile in ihrer Position auf dem Spielfeld vorgegeben. Die Spieler sollen den Aufbau also korrekt komplettieren. Dabei muss auf die Ausrichtung geachtet werden. Hat ein Spieler die Aufgabe mit leuchtenden LEDs beendet, kann er mit der Lösung auf der Rückseite den eigenen Stromkreislauf kontrollieren.

Einige Informationen zum Thema Strom sind zudem noch in der Anleitung zu finden. Oder wer weiß noch genau, was sich hinter den Worten "offener Stromkreislauf", Widerstand, Reihenschaltung, Parallelschaltung usw. so verbirgt?

Hinweis: Die benötigten drei Batterien (AAA) sind nicht im Spiel enthalten! [go]
 
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PLUS:

interessante Logikspielidee
   mit Lernfaktor
---
  MINUS:
MINUS:
Stecksystem geht sehr schwer
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Die erste Reaktion meiner Tester: "Cooles Thema, muss ich ausprobieren!" Danach wird ausgepackt. Das Interesse bleibt. Die einzelnen Elemente sind straff  in die gute Verpackung eingefügt. Die insgesamt 60 Aufgabenkarten (samt Lösung auf der Rückseite) entsprechen dem allgemein hohen Standard, der bei ThinkFun den Solospielen zugedacht ist. Wie immer steigen die Schwierigkeitsgrade langsam an. Zusammen mit der Anleitung bietet das Spiel einige Möglichkeiten, sich dem Thema Stromkreislauf neu zu nähern und ein wenig Wissen aufzufrischen, bzw. erste Informationen zu erlernen. Gerade das Wissen über Widerstände, parallele und Reihenschaltung sind nötig zum grundlegenden Spielverständnis.

Das Einstecken der einzelnen Spielteile geht recht schwer, zudem sie sich, zu locker eingesteckt, aus der Fläche herausdrücken beim Stecken anderer Teile. Auch das Verständnis für die jeweiligen Stromkreise ist zunächst nicht logisch erklärbar. Die Informationen in der Anleitung helfen nur mäßig dabei, das Gelesene im Spiel umzusetzen. Und ohne das Verständnis für die Kreisläufe sind nur die grundlegenden Aufgaben leicht lösbar. Kleiner Tipp: Immer die Fließrichtung Minus-Plus beachten. Danach müssen weitere Informationen angelesen werden. Ein Logik-Spiel mit hohem Anspruch, das allerdings nur die echten Profis wirklich am Ball bleiben lässt. Alle anderen lassen das Spiel nach einer Weile in der Ecke liegen. Nix für "mal nebenbei rätseln". Das steht fest. Zumal bei einigen Aufgaben mit  scheinbaren Totkreisläufen einfach nur Teile zusätzlich verwendet werden. Das erscheint kaum logisch und stört das Gefühl der Vollständigkeit. Hat man sich reingekämpft, macht's Spaß, klar, wie jedes dieser Spiele. Und das mit interessantem Thema. Trotzdem wählten es mehrere unserer Testspieler schnell ab.

Fazit: "Circuit Maze" ist nichts für Rätselspieleinsteiger, eher für Kenner, für Freunde höherer Ansprüche und für Fans vom Umgang mit Elektrizität bzw. als physikalisches Lernspiel.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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