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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Hasbro  ..i..
Autoren (Original):
Scott Abbott, Chris Haney
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

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  Trivial Pursuit Choice
 
Klassiker goes "Next Generation"
"Fragekarten?" -  "Altes Zeug!" -  "Ein Handheld?" -  "Ja, das ist modern!" - aber passt diese Modernisierung zu einem Klassiker wie "Trivial Pursuit"?
 

     

So funktioniert's: 
Auf ein Erklären von "Trivial Pursuit" kann man - so glaube ich - 25 Jahre nach dem Ersterscheinen verzichten. Oder zumindest das Ganze in Kurzform erklären: Würfeln, Ziehen, Fragen beantworten. Für Eckfelder gibt es Wissenssteine, und wer 6 davon besitzt, kann sich der finalen Masterfrage stellen, um zu gewinnen.


Das Spielbrett in seiner bekannten Form in neuem Look.
   
Das elektronische Spielmodul kann mit bis zu 1800 Fragen gefüttert werden.
   

Nun war es bisher so, dass jeder Farbe eine bestimmte Kategorie zugeordnet war. Dies ist auch bei "Trivial Pursuit Choice" der Fall, allerdings viel personalisierter. Der Clou des Spiels: Es gibt keinerlei Fragekarten mehr! Alle Fragen befinden sich auf einem Handheld in "Trivial Pursuit"-Design.

600 Fragen sind bereits gespeichert, weitere 1800 Fragen können aus einem noch größeren Fragenpool aus dem Internet per USB-Kabel auf das Gerät geladen werden. Dazu muss zuvor eine Software auf dem PC installiert werden. Dem Kunden steht dann ein "Fragenkonto" zur Verfügung. 2400 Fragen sind das Maximum - möchte man zusätzliche Aufgaben installieren, müssen zunächst andere Dateien wieder gelöscht werden. Die englische Anleitung spricht davon, man könne jedoch zusätzliche 2400 Fragen dazukaufen, die dann über einen Pin-Code in der Software freigeschaltet werden. Diese Funktion haben wir bislang jedoch noch nicht entdecken können.

Das Besondere an den Fragepaketen: Sie sind in viele kleine Unterthemen gegliedert. Man lädt also nicht einfach das Thema "Sport" auf sein Gerät, sondern wählt zuvor, ob die Fragen zum Beispiel aus dem Bereich "Fußball", "Tennis" oder "Boxen" stammen.


Eine Beispielfrage. Am unteren Rand die Zeitleiste.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Vor dem eigentlichen Spiel schaltet man zunächst das Handheld ein, wählt dann zwischen Zufallskategorien oder Auswahlkategorien und startet schließlich mit Zeitlimit oder ohne Zeitlimit. Das Zeitlimit kann in 2 Schwierigkeitsgraden eingestellt werden und untermalt die Bedenkzeit während der Beantwortung einer Frage mit Musik. Durch Drücken der Lösungstaste und anschließendes Betätigen einer Farbtaste kann das Zeitlimit auch vorzeitig abgebrochen werden.

Das Handheld ist mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und schaltet sich nach einigen Sekunden zunächst in den Energiespar- bzw. nach weiteren Minuten in den Stand-By-Modus. "Gefüttert" wird das Modul mit 3 handelüblichen AAA-Batterien. [ih]

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
zeitloser Spielablauf
individuell erweiterbar
ENDE
  MINUS:
MINUS:
unausgereifte Technik
z.T. umständlicher als
   klassische Fragekarten
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Zunächst sei einmal gesagt: "Trivial Pursuit" ist ein zeitloser Klassiker, was den Spielablauf betrifft. Da kann auch "Choice" nichts dran rütteln. Neu hingegen ist das elektronische Spielmodul. Die Grundidee ist nicht schlecht: Die Spieler wählen beliebige Fragekategorien; das Spiel kann jederzeit erweitert werden, ohne an die Grenzen von Unmengen an Fragekarten zu stoßen.

Und schon kommt das große Aber... ist das Modul erst einmal mit 3 Batterien bestückt, kann es losgehen. Allerdings dann zunächst nur im "Schnellspiel"-Modus. Und hier direkt das erste Problem: Die Standardkategorien wie "Geographie", "Sport und Freizeit", "Geschichte" etc. sind nicht den bekannten Farben zugeordnet, sondern wild vertauscht. Also schnell in den Personalisierungsmodus, um die Farbtasten selber zu belegen.

Ätsch, sagt das Modul; geht nicht. Ich muss zunächst mit meinem PC ins Internet, Software herunterladen, dann das Handheld per USB-Kabel anschließen und mich dann mühsam durch die Menüführung auf dem Bildschirm arbeiten, die in der Spielanleitung nicht und auf dem PC-Screen in englisch erklärt wird.

Nach Hin- und Herprobieren merken wir, dass uns ein sogenannten "Konto" zur Verfügung steht, dass wir nicht überschreiten dürfen. 1800 Fragen können wir insgesamt downloaden - aus einer Auswahl von unzähligen Minikategorien. Ist dies dann geschehen, starten wir unser Modul neu. Wieder gehen wir in den Personalisierungsmodus und siehe da- immerhin stimmen die Kategorien auf einmal mit den bekannten Farben überein.

Dumm nur, dass ich jetzt nicht beispielsweise pauschal mit einer Mischung aus "Sport"-Fragen  spielen kann - pro Taste steht nur eine Oberkategorie zur Verfügung und pro Taste MUSS ich eine Minikategorie auswählen. (z.B. "Tennis" im Bereich "Sport" - orange). Nach sämtlichen Einstellungen kann das Spiel endlich beginnen.

Neuer Ärger droht jedoch, wenn man eine zweite Partie mit denselben Kategorien spielen möchte: Das Spiel merkt sich die Einstellungen nicht und so heißt vor einer neuen Runde: Auswählen, auswählen, auswählen... 

Und wir sagen: Schade, schade, schade: Eine im Prinzip gute Grundidee wird hier durch eine nicht ausgereifte Spieltechnik gestört. Würde hier nachgebessert, könnte das Spiel schnell auf eine glatte 8-er-Wertung gelangen. Aber ob Brettspielfans überhaupt erst umständlich USB-Kabel und Software gebrauchen möchten, bevor sie in den vollen Spielgenuss kommen, sei wirklich dahingestellt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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