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Trivial Pursuit Choice
Klassiker
goes "Next Generation"
"Fragekarten?" -
"Altes Zeug!" - "Ein Handheld?" - "Ja, das ist
modern!" - aber passt diese Modernisierung zu einem Klassiker
wie "Trivial Pursuit"?

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So funktioniert's:
Auf ein Erklären von "Trivial Pursuit" kann man - so
glaube ich - 25 Jahre nach dem Ersterscheinen
verzichten. Oder zumindest das Ganze in Kurzform
erklären: Würfeln, Ziehen, Fragen beantworten. Für
Eckfelder gibt es Wissenssteine, und wer 6 davon
besitzt, kann sich der finalen Masterfrage stellen, um
zu gewinnen.

Das
Spielbrett in seiner bekannten Form in neuem Look. |
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Das
elektronische Spielmodul kann mit bis zu 1800 Fragen
gefüttert werden. |
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Nun war es
bisher so, dass jeder Farbe eine bestimmte Kategorie
zugeordnet war. Dies ist auch bei "Trivial Pursuit
Choice" der Fall, allerdings viel personalisierter. Der
Clou des Spiels: Es gibt keinerlei Fragekarten mehr!
Alle Fragen befinden sich auf einem Handheld in "Trivial
Pursuit"-Design.
600 Fragen sind bereits gespeichert,
weitere 1800 Fragen können aus einem noch größeren
Fragenpool aus dem Internet per USB-Kabel auf das Gerät
geladen werden. Dazu muss zuvor eine Software auf dem PC
installiert werden. Dem Kunden steht dann ein
"Fragenkonto" zur Verfügung. 2400 Fragen sind das
Maximum - möchte man zusätzliche Aufgaben installieren,
müssen zunächst andere Dateien wieder gelöscht werden.
Die englische Anleitung spricht davon, man könne jedoch
zusätzliche 2400 Fragen dazukaufen, die dann über einen
Pin-Code in der Software freigeschaltet werden. Diese
Funktion haben wir bislang jedoch noch nicht entdecken
können.
Das Besondere
an den Fragepaketen: Sie sind in viele kleine
Unterthemen gegliedert. Man lädt also nicht einfach das
Thema "Sport" auf sein Gerät, sondern wählt zuvor, ob
die Fragen zum Beispiel aus dem Bereich "Fußball",
"Tennis" oder "Boxen" stammen.

Eine
Beispielfrage. Am unteren Rand die
Zeitleiste. |
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Tipp:
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Erklärvideos! |
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Vor dem
eigentlichen Spiel schaltet man zunächst das Handheld
ein, wählt dann zwischen Zufallskategorien oder
Auswahlkategorien und startet schließlich mit Zeitlimit
oder ohne Zeitlimit. Das Zeitlimit kann in 2
Schwierigkeitsgraden eingestellt werden und untermalt
die Bedenkzeit während der Beantwortung einer Frage mit
Musik. Durch Drücken der Lösungstaste und anschließendes
Betätigen einer Farbtaste kann das Zeitlimit auch
vorzeitig abgebrochen werden.
Das Handheld
ist mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und
schaltet sich nach einigen Sekunden zunächst in den
Energiespar- bzw. nach weiteren Minuten in den
Stand-By-Modus. "Gefüttert" wird das Modul mit 3
handelüblichen AAA-Batterien.
[ih]
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
zeitloser Spielablauf
individuell erweiterbar
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
unausgereifte Technik
z.T. umständlicher als
klassische Fragekarten
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Zunächst
sei einmal gesagt: "Trivial Pursuit" ist ein
zeitloser Klassiker, was den Spielablauf
betrifft. Da kann auch "Choice" nichts dran
rütteln. Neu hingegen ist das elektronische
Spielmodul. Die Grundidee ist nicht schlecht:
Die Spieler wählen beliebige Fragekategorien;
das Spiel kann jederzeit erweitert werden, ohne
an die Grenzen von Unmengen an Fragekarten zu
stoßen.

Und schon kommt das
große Aber... ist das Modul erst einmal mit 3
Batterien bestückt, kann es losgehen. Allerdings
dann zunächst nur im "Schnellspiel"-Modus. Und
hier direkt das erste Problem: Die
Standardkategorien wie "Geographie", "Sport und
Freizeit", "Geschichte" etc. sind nicht den
bekannten Farben zugeordnet, sondern wild
vertauscht. Also schnell in den
Personalisierungsmodus, um die Farbtasten selber
zu belegen.

Ätsch, sagt das Modul; geht nicht.
Ich muss zunächst mit meinem PC ins Internet,
Software herunterladen, dann das Handheld per USB-Kabel anschließen und mich dann mühsam durch
die Menüführung auf dem Bildschirm arbeiten, die
in der Spielanleitung nicht und auf dem
PC-Screen in englisch erklärt wird.

Nach Hin-
und Herprobieren merken wir, dass uns ein
sogenannten "Konto" zur Verfügung steht, dass
wir nicht überschreiten dürfen. 1800 Fragen
können wir insgesamt downloaden - aus einer
Auswahl von unzähligen Minikategorien. Ist dies
dann geschehen, starten wir unser Modul neu.
Wieder gehen wir in den Personalisierungsmodus
und siehe da- immerhin stimmen die Kategorien
auf einmal mit den bekannten Farben überein.

Dumm nur, dass ich jetzt nicht beispielsweise
pauschal mit einer Mischung aus "Sport"-Fragen
spielen kann - pro Taste steht nur eine
Oberkategorie zur Verfügung und pro Taste MUSS
ich eine Minikategorie auswählen. (z.B. "Tennis"
im Bereich "Sport" - orange). Nach sämtlichen
Einstellungen kann das Spiel endlich beginnen.

Neuer Ärger droht jedoch, wenn man
eine zweite Partie mit denselben Kategorien
spielen möchte: Das Spiel merkt sich die
Einstellungen nicht und so heißt vor einer neuen
Runde: Auswählen, auswählen, auswählen...

Und wir sagen: Schade, schade, schade: Eine im
Prinzip gute Grundidee wird hier durch eine
nicht ausgereifte Spieltechnik gestört. Würde
hier nachgebessert, könnte das Spiel schnell auf
eine glatte 8-er-Wertung gelangen. Aber ob
Brettspielfans überhaupt erst umständlich USB-Kabel und Software gebrauchen möchten, bevor
sie in den vollen Spielgenuss kommen, sei
wirklich dahingestellt.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet! |
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leer
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